Welche Äpfel eignen sich am besten zum Apfelmus selber machen? 18 leckere Rezepte

Apfelmus selber machen geht ganz einfach. Welche Apfelsorten du am besten dafür verwenden solltest, erklären wir dir hier. Außerdem haben wir viele leckere Rezepte für verschiedene Varianten für dich zusammengestellt.

Apfelmus – das löst bei den meisten direkt Kindheitserinnerungen aus. Am liebsten haben wir es mit frisch gebackenen Pfannkuchen oder Milchreis gegessen. Aber Apfelmus ist nicht nur etwas für Kinder, sondern schmeckt im Erwachsenenalter genauso lecker und kann auch zu herzhaftem Essen kombiniert werden wie Ente, Sauerbraten oder natürlich dem Klassiker Kartoffelpuffer (auch unter dem Namen Reibekuchen oder Reiberdatschi bekannt).

Und das Beste: Du kannst es ganz einfach selber kochen. So kannst du es mit weiteren Zutaten verfeinern und den Zuckergehalt bestimmen. Probier es doch mal aus! 

Welche Apfelsorte eignet sich für Apfelmus? 

Je nach Saison kann der Geschmack des Mus etwas variieren. Zum einen liegt das an der Apfelsorte, zum anderen an weiteren Zutaten. So wird dein Mus in den kalten Monaten durch die Zugabe von Zimt verfeinert oder im Sommer und Herbst von frischen Früchten wie Beeren oder Birnen. Äpfel gibt es bekanntermaßen das ganze Jahr zu kaufen, aber wir empfehlen dir als Zeitpunkt für das Einkochen von Äpfeln ihre Hauptsaison von August bis Oktober. Dann haben die Früchte das meiste Aroma und das wollen wir schließlich in unserem Apfelmus haben, oder?

Besonders geeignet für Apfelmus sind säuerliche Sorten, z. B. Boskoop, Braeburn, Cox Orange, Granny Smith oder Berlepsch. Diese Sorten verfügen über einen aromatischen Eigengeschmack. Ihr Fruchtfleisch zerfällt schnell und lässt sich demnach gut einkochen. Du kannst ja verschiedene Rezepte und Sorten ausprobieren und herausfinden, was dir am besten schmeckt.

Noch kurz ein Wort zu den unterschiedlichen Begriffen: Apfelmus besteht aus eingekochten Äpfeln und Zucker und wird passiert oder püriert. Im Gegensatz dazu enthält Apfelmark nur die natürliche Süße der Früchte und wird nicht zusätzlich mit Haushaltszucker gesüßt. Apfelkompott wird je nach Region auch synonym zu Apfelmus verwendet, wird aber nicht passiert und enthält noch Fruchtstücke. Häufig werden im Kompott auch weitere Zutaten wie Rosinen oder Aprikosen verwendet.

Apfelmus selber machen – so geht's

Außer Äpfeln benötigst du noch eine Bio-Zitrone, Zucker und Zimt sowie entweder Cidre oder naturtrüben Apfelsaft. 

Zunächst musst du die Zitrone heiß waschen, die Hälfte der Schale fein abreiben und den ganzen Saft auspressen. Die Äpfel werden geschält und geviertelt, ihre Kerngehäuse herausgeschnitten. Dann schneidest du die Äpfel in Schnitze.

Nun kochst du in einem Topf Zucker mit Wasser, dem Cidre bzw. Apfelsaft, der Zitronenschale und dem -saft auf. Den so erhaltenen Zuckersirup lässt du ungefähr 5 Minuten sprudelnd kochen. Dann stellst du die Hitze ganz klein, mischst die Äpfel unter und legst den Deckel auf den Topf. Nach etwa 10 Minuten zerfallen die Äpfel.

Die Äpfel im Zuckersirup kannst du jetzt mit dem Kartoffelstampfer zerdrücken oder alles mit dem Pürierstab mixen. Jetzt noch mit Zucker und Zimt oder Muskat abschmecken. Das Mus kalt werden lassen. (Pssst... wir finden es auch lauwarm sehr lecker.) 

Wenn du größere Mengen kochst, kannst du das noch heiße Mus in saubere Schraubgläser füllen, verschließen und auskühlen lassen. Dann ist es ca. eine Woche haltbar.

Weitere Apfelmus-Rezepte

Einen etwas anderen Geschmack bringt dir das Apfelmus mit Ahornsirup. Zunächst werden die Äpfel in diesem Rezept ungeschält und mit Vanillemark und einer Vanilleschote gekocht. Nach dem Passieren wird das Püree wieder aufgekocht und mit Ahornsirup gesüßt. Perfekt, wenn du eine Alternative zu Haushaltszucker suchst.

Oder hast du schon einmal von gebackenem Apfelmus gehört? Die Zubereitung dieses köstlichen Desserts geht zuerst wie oben beschrieben vonstatten. Nach dem Passieren des Apfelmus butterst du eine flache Gratinform oder mehrere ofenfeste Förmchen aus, füllst das Apfelmus hinein und bestreust es mit Rohrzucker. Dann wird es für 7-10 Minuten unter dem heißen Ofengrill überbacken, bis der Zucker leicht karamellisiert. Ein Traum für Naschkatzen, der äußerlich einer Crème brûlée ähnelt – karamellisiert und überkrustet. Unbedingt ausprobieren!

In unserer Rezeptsammlung findest du noch weitere kreative Rezepte und leckere Serviervorschläge: vom Apfelmus-Krümelkuchen für die Kaffeetafel über klassische Kartoffelpuffer mit Apfelmus bis zu modernen Apfelmus-Cupcakes mit Toffee-Top.

Viel Spaß beim Nachmachen und Genießen!

Login