Rezept Auberginen Püree

Diesen Auberginensalat gab es bei uns zu Hause vorwiegend im
August und im September, den Monaten, in welchen die Frucht
reif ist.

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Rezeptinfos

Portionsgröße
8-10
Schwierigkeitsgrad
mittel
Zeit
60 bis 90 min Zubereitung
60 bis 90 min Dauer

Zutaten

100 g
Öl
1
Zwiebel

Zubereitung

  1. 1.

    Auberginen in einer großen emaillierten flachen Pfanne ohne
    Fett, langsam anbraten, bis die Haut verkohlt und die
    Auberginen
    auf Druck weich sind (gar sind). Wenn sie ausgekühlt
    sind, wird sie von der verbrannten Schale gesäubert, in ein
    Sieb gelegt und leicht gesalzen.
    Nach einiger Zeit sind sie abgetropft, und können weiter
    verarbeitet werden. Im Mixer pürieren und nach und nach mit
    dem Öl verrühren.
    Mit Salz abschmecken. Die Zwiebel kann hinein gerührt werden,
    wer es nicht mag, kann es getrennt dazu servieren. Mit
    Tomaten garnieren und kalt stellen.
    Man kann die Auberginen auch im Backofen braten, dann
    aber fehlt der typische „Grill“ Geschmack.

  2. 2.

    Mein Großvater (mütterlicher Seite) wollte diese „türkische
    Frucht“ nicht essen. Er kannte sie nicht, weil sie im Südwesten
    Rumäniens in seiner Jugend nicht angebaut wurde.
    Falls unsere Mutter diesen Salat vorbereitete, rührte er sie nicht
    an.
    Es war damals sehr aufwendig diesen Salat zu präparieren.
    Dazu ging meine Mutter gegen 5 Uhr Morgens auf den Markt.
    Wieso so früh ?? Weil es gegen 9 Uhr schwülwarm wurde und
    die Straßenbahnen voll mit Menschen und unerträglich heiß
    waren.
    Sie suchte sich die Auberginen einzeln aus. Sie mußten auf
    Daumendruck überall nachgeben und einen Stiel haben.
    Waren sie auf Druck steinhart, wurden sie auch beim Braten
    nicht weich. Übrigens suche ich die Auberginen auch so aus.
    Der Stiel ist nötig um die Frucht beim Braten zu wenden. ohne
    sich die Finger zu verbrennen.
    Auch das Backen der Auberginen fing ganz früh am Morgen
    oder am späten Abend an.
    Es roch wunderbar im ganzen Haus nach gegrillten Auberginen
    und Paprika, denn beides wurde gleichzeitig gegessen.
    Dann hörte man ein gleichmäßiges Klopfen, da wir keine
    „Moulinette“ besaßen und die geschälten Auberginen auf einem
    Holzbrett mit einem Holzmesser klein gehackt wurden.
    Es dauerte noch eine Weile, bis nach dem Hacken , das Öl
    tropfenweise, wie bei eine Mayonnaise dazu gerührt wurde.
    Das Ergebnis ist eine wunderbare, cremeweiße Paste mit dem
    Grillgeschmack der Auberginen. In einer Schüssel,
    mit Tomatenscheiben geschmückt, wurde es im „Eisschrank“
    gekühlt.
    Im Sommer gab es den Salat 3-4 Mal in der Woche zum Abendessen.
    Bis heute gehört der Auberginensalat zu den Favoriten in
    der Familie.

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Kommentare zum Rezept

Rinquinquin
Hallo risch2009,

eine wunderschöne Geschichte hast Du da erzählt!!!

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