Rezept Consomme

Klare Fleischbrühe mit:
> Nudeln und Tomaten
> Griesnockerln
> Blumenkohl und Omletten

Consomme
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Rezeptinfos

Schwierigkeitsgrad
leicht

Zutaten

1 L
500 g
Rindfleisch (Beinfleisch oder Lende)
1 Knolle
Sellerie
1 Stange
Lauch (ohne die grünen Blätter)
1
Brühwürfel

Zubereitung

  1. 1.

    Fangen wir an mit dem Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts. Wer seine Töchter aus gutem Hause damals gut verheiraten wollte, musste ihnen eine Standardausbildung ermöglichen. Sie lernten "weißnähen" (Bettwäsche) mit Holsaum, mit Spitzen und Bändchen verziert. Das wurde der Grundstein für ihre "Wäscheaussteuertruhe". Dann mussten sie Kenntnisse in der Haushaltsführung besitzen und vor allem Kochen lernen. So wurden damals die Bürgertöchter zu Hausfrauen erzogen. Es schien zu funtkionieren, denn drei Töchter meiner Großmutter heirateten schnell und machten sogenannte "gute Partien". Bei meiner Mutter lief es anders. Sie war selbstbewusst, freiheitsliebend und eigenwillig. Sie hatte bestimmte Ideale und Vorstellungen. So kam es, dass sie in einem guten Frankfurter Hotel eine Lehrstelle bekam, zum einen um aus der kleinen Kreisstadt herauszukommen, vor allem aber, um Kochen und die Hotelführung zu erlernen. Sie hatte nur ein kleines Zimmer unterm dach und wenig Taschengeld, doch sie war glücklich und fühlte sich wohl mitten in dem pulsierenden Großstadtleben. Zumal sie hier ihre große Liebe, den zehn Jahre älteren, späteren Ehemann kennen lernte. Das erste was sie in der Küche lernte, war eine gute klare Fleischbrühe, eine "Comsomme", herzustellen. Beginnen wir auch damit...

  2. 2.

    Es ist zu empfehlen, die Brühe in doppelter Menge herzustellen, um eine Hälfte für die nächste Suppenmahlzeit verwenden zu können.
    Man nehme auf 1L Wasser ca. 500g Rindfleisch.
    Eine Scheinbe Beinfleisch oder Lende, das gibt die beste Brühe, nur mager sollte es sein.
    Packen wir's an:
    Das Fleisch unter kaltem Wasser waschen. Soll es eine stärkere Brühe werden, stellt man das kaklte Wasser gleich mit dem Fleisch auf. Legt man Wert auf ein saftiges Fleisch, das später z.B. als beilage zu Gemose verwendet werden soll, gibt man das Fleisch erst in das kochende Wasser. Lassen wir nun Fleisch und Wasser, ohne Salz, bei offenem Deckel kochen. Es bildet sich ein fester, weißer Schaum, der gerne schnell überbrodelt. Deshalb gleich mit "Abschöpflöffel bei Fuß" bereitstehen und alles abtragen. Diese Prozedur wiederholt man so oft, bis die Brühe klar bleibt. Schon früher wußte man, dass sich in dem Schaum die Giftstoffe absetzen, darum werden Fleisch und Brühe bekömmlicher, wenn sie davon gereinigt sind.

  3. 3.

    Nun zum "Suppengrün":
    Etwa 2-3- Möhren, eine kleine Sellerieknolle, Lauch ohne die grünen Blätter und Petersilie waschen und putzen.
    Kleingeschnitten zugeben, wenn man das Gemüse gern in der Suppe ißt. Im Ganzen einlegen, wenn man es später herausnehmen und mit dem Fleisch servieren will. Oder wenn man die Consomme so liebt wie sie ursprünglich gehört - ganz klar.
    Erst jetzt nach Geschmack salzen und, ich will ja keine Reklame machen, aber ich gebe immer einen Würfel "Fette Brühe" dazu.
    Nun alles kräftig aufkochen und dann bei niedrigerer Temperatur ca. 1,5 Stunden, in einem normalen Kochtopf, im Schnellkochtopf entsprechend kürzer, köcheln lassen.
    Danach kommt der spannende Moment der Öffnung. Erst das Fleisch mit der Fleischgabel anstechen und wenn es noch nicht ganz weich ist, oder das Wasser zu sehr eingekocht ist, einfach die entsprechende Menge heißen Wassers nachgießen und ca. 1/2 Stunde nachkochen.
    Aber man kann schon kosten und wenn man für sich selbst findet: "Oh, lecker!", dann schmeckt's den anderen bestimmt auch.
    Damit ist die Grundfleischbrühe fertig und kann mit den verschiedensten Zutaten zu köstlichen Mahlzeiten bereitet werden!

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