Homepage Rezepte Coq au vin mit Frühburgunder

Zutaten

1 Poularde (ca. ,6 kg)
100 g Räucherspeck, gewürfelt
20 Perlzwiebelchen
Mehl zum Bestäuben
Pfeffer + Salz
2 El Cognac
750 ml Frühburgunder aus Franken
1 Bouquet garni (Lorbeer, Petersilie, Thymian)
1 Stückchen Orangenschale
2 Knoblauchzehen in der Schale
2 El Crème de Cassis
40 g Butter
250 g Champignons

Rezept Coq au vin mit Frühburgunder

Rezeptinfos

mehr als 90 min
mittel

4

Zutaten

Portionsgröße: 4
  • 1 Poularde (ca. ,6 kg)
  • 100 g Räucherspeck, gewürfelt
  • 20 Perlzwiebelchen
  • Mehl zum Bestäuben
  • Pfeffer + Salz
  • 2 El Cognac
  • 750 ml Frühburgunder aus Franken
  • 1 Bouquet garni (Lorbeer, Petersilie, Thymian)
  • 1 Stückchen Orangenschale
  • 2 Knoblauchzehen in der Schale
  • 2 El Crème de Cassis
  • 40 g Butter
  • 250 g Champignons

Zubereitung

  1. Backofen auf 130° vorheizen. Poularde in 8 Stücke schneiden.
  2. Einen kleinen Topf Wasser aufkochen. Die Perlzwiebeln hineingeben und 1 Minute sprudelnd kochen lassen. Dann sofort in ein Sieb abschütten und unter kaltem Wasser abschrecken. Den Wurzelansatz abschneiden und die Zwiebelchen aus den äußeren Häuten lösen bzw. drücken.
  3. Speck würfeln, dann mit den Perlzwiebeln in einem großen Topf bei mittlerer Flamme goldgelb rösten, herausnehmen und beiseite stellen.
  4. Die Poularde mit Salz und Pfeffer würzen, mit Mehl bestäuben und die Fleischstücke goldgelb anbraten (10 min).
  5. Mit dem Cognac flambieren. Nach und nach den Wein angießen, Speck und Zwiebeln sowie Bouquet garni, Knoblauchzehen und Orangenschale zufügen und die Flüssigkeit langsam zum Kochen bringen. Im auf 130° vorgeheizten Backofen zugedeckt 2 Stunden schmoren.
  6. Eine halbe Stunde vor dem Servieren: die Champignons putzen und in nicht zu dünne Scheiben oder in Viertel schneiden. In einer weiten Pfanne mit 40 g Butter goldbraun braten, dann ein wenig salzen und pfeffern.
  7. Hähnchenteile vorsichtig (sie fallen fast vom Knochen) mit den Zwiebeln und dem Speck aus dem Topf nehmen und warmstellen. Bouquet garni und Orangenschale herausfischen, die Knoblauchzehen ausdrücken. Die Sauce auf großer Flamme kräftig reduzieren, mit Crème de Cassis abschmecken, evtl. noch mit Salz und Pfeffer.
  8. -------- Bis hierhin kann das Gericht sogar schon am Vortag zubereitet werden. Das Braten der Champignons (siehe Zubereitungsschritt 6) erfolgt erst kurz vor dem Essen.
  9. Jetzt die gebratenen Champignons zufügen, die Poulardenstücke in der Sauce wieder erwärmen und servieren.
  10. Dazu passt knuspriges ofenwarmes Baguette.

Ein Rezept von

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Kommentare zum Rezept

Der Klassiker.

Irgendwie wusste ich nicht wohin mit meinem Hähnchen beim letzten Dienstagskochen. Die schnelle Version werde ich probieren, aber nicht ohne mich vorher auf das Original einzulassen. Meine erste Hypothese: schnell geht eigentlich bei diesem Gericht nicht. Durch die langen Kochzeiten verbinden sich erst die Aromen bzw. entwickeln sich. Das fängt schon beim Anbraten an. 10 min. - wie oben im Rezept vermerkt. Dann der Cognac flamiert. Cassis dazu (kannte ich selbst noch nicht, ist aber klasse). 

Und da ich ein Brathähnchen genommen habe, lässt sich die Schmorzeit auf eine Stunde reduzieren. Sachte auf dem Herd reduziert sich die Sauce wie von selbst. Das mag aber auch an meinen schlecht schließenden Topfdeckeln liegen. Da die Pilze erst ganz zum Schluss zugefügt werden: für meine Tochter ohne!

Alleine wegen der Sauce kochenswert!

Den Fond gleich mit gezogen.

Da sich alles so wunderbar vorbereiten lässt, habe ich aus der Karkasse den Hühnerfond gezogen. Zitronenverbene, Petersilie und andere Kräuterreste lassen sich prima verkochen. Reste vom Schinkenaufschnitt habe ich an den Fond gegeben. Kalt aufsetzen und 45 min. leise köcheln lassen reicht.

Flambieren

gehört zu meinen Schreck-Ereignissen, die ich möglichst vermeide. Bestimmt ist Einkochen nicht das Gleiche, aber ich kam immer gut damit hin. 

Fond gibt es auch

Die Karkasse mit den Flügeln ergab zusammen mit Wein, Gemüse, Kräutern und Gewürzen einen wunderbaren Fond, von dem ich jetzt 2 Schöpflöffel zu den schmorenden Gockelteilen gegeben habe, den Rest werde ich einglasen.  

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