Rezept Dinnele

heißt die knusprige, badische Pizza. Sie wird in geselliger Runde hintereinander mit verschiedenen Belägen gereicht und man ißt immer nur 1 bis 2 Stückchen von jedem.

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Rezeptinfos

Portionsgröße
4 - 5
Schwierigkeitsgrad
mittel

Zutaten

700 g
Mehl Type 405
2 Teelöffel
210 ml
lauwarmes Wasser
8 g
frische Hefe
400 g
ca. 100 g
Naturjoghurt
ca. 250 g
kleingewürfelten Speck
ca. 200 g
Cocktailtomaten
1 rote
Zwiebel
2
etwas flüssige
Butter für das Apfeldinnele
oder
Quittengelee

Zubereitung

  1. 1.

    Hefe in der Hälfte des Wassers auflösen, eine Vertiefung in das mit Salz vermischte Mehl machen, die Wasser-Hefe-Mischung reingießen und langsam kneten. Zweite Hälfte des Wassers dazugießen und nach und nach einarbeiten, bis ein feuchter Teig entstanden ist.

  2. 2.

    Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und so lange kneten, rollen, falten und drücken, bis der Teig geschmeidig ist. Dann den Teig zurück in die Schüssel geben, Deckel drauflegen und in Ruhe gehen lassen.Je länger, desto besser, da er sehr wenig Hefe enthält. Ich knete ihn bereits am Abend vor dem Backen.

  3. 3.

    Ungefähr 2 Stunden vor dem Dinnele-Backen den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben, in 6 - 8 gleich große Laibe aufteilen und bis zum Backen zugedeckt an einem warmen Ort aufgehen lassen.

  4. 4.

    Schmand mit Joghurt vermischen (darf nicht dünnflüssig sein), salzen und pfeffern. Speck, Zwiebeln und Tomaten schneiden, Rucola waschen und die Stielenden abschneiden, Äpfel schälen und sehr fein hobeln. Zwischenzeitlich auch den Backofen mit dem Pizzastein (wer hat) auf 250 Grad vorheizen.

  1. 5.

    Nun den Teig protionsweise sehr dünn ausrollen, auf die Backschaufel geben und zuerst mit der Schmandmischung bestreichen. Dann Speck und Zwiebeln drübergeben und ab damit auf den Pizzastein oder das Backblech im unteren Bereich des Ofens für circa 12 bis 15 Minuten. Wenn das Dinnele schön goldbraun ist, kann es auch schon serviert werden.
    Die Tomaten-Rucola-Dinnelen bestreicht man auch zuerst mit der Schmandmischung und legt dann die Tomaten drauf. Der Rucola wird erst ein paar Minuten vor Bachzeitende auf das Dinnele im Ofen gelegt.
    Die Apfel-Dinnelen werden mit etwas flüssiger Butter oder mit glattgerührtem Quittengelee bestrichen (kein Schmand), die Äpfel schön kreisrund darauf verteilt und dick mit Zimtzucker bestreut.

  2. 6.

    Sehr fein sind auch Dinnelen mit Birnen, die dann bei Tisch mit Williams flambiert werden. Das ist ein herrlicher Abschluß für so ein gemütliches Dinnele-Essen.

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Kommentare zum Rezept

nika
Dinnele-Essen

Ein Teig ergibt dann ja ein abendfüllendes Programm. Gefällt mir, wird sicher auch von Ostfriesen gegessen und genossen - natürlich am liebsten mit einem Gutedel?!

LG nika

Beim Dinnele-Essen

mit einem leckeren Gutedel wie Du schreibst, vergißt bestimmt sogar der "gestandenste Ostfriese" kurzfristig seinen Tee mit Kluntje ;-) weil  ihm alles so gut schmeckt!

Liebe nika, viele Grüße in den hohen Norden, Eliza

Aphrodite
Mit Liebe gemacht.

Ich habe schon viele Flammkuchen genossen in Mannheim oder Speyer in einem Straßencafe und auch schon selbst versucht. Doch dieses Rezept ist in seiner Beschreibung noch eine Ecke ausgefeilter und voller Raffinessen. Das kommt natürlich SOFORT in mein Kochbuch :) Besonders die Apfelvariante mit Quitte und ohne Schmand hat es mir angetan.

Maus
Schmeckt super!!!!

Also Deine Dinnele, liebe Eliza, schmecken wirklich klasse. Ich habe aber nur die Zwiebel/Speck-Variante und die Apfel-Variante gemacht. Mit einem  Badischen Federweißen war das Essen komplett. Allerdings habe ich für den Teig etwas mehr Flüßigkeit genommen, so ca. 250-280 ml waren es wohl. Bei 210 ml blieb bei mir der Teig zu trocken. Ansonsten kann ich jedem diese Dinnele empfehlen. LG Maus

sparrow
Dinnele=Heimatgefühle

Danke für das Dinnele Rezept. Als Badenerin habe ich natürlich gleich Dein Rezept durchgelesen und es im mein Kochbuch aufgenommen. Das muss ich unbedingt in glutenfreier Version ausprobieren. Ich bin gespannt ob ich den Teig wohl auch so dünn hinkriege.

Eine neue Herausfordderung!

Aphrodite
Dinnele mit Hindernissen.
Dinnele  

Erstes Handicap: Mit dem Wasser war ich etwas zu großzügig - habe fast die doppelte Menge genommen und konnte dann beim Ausrollen noch etwas Mehl untermischen. Und dann hatte ich die grandiose Idee, den ausgerollten Teig gleich auf's Backblech zu geben. Nach zwei Stunden Ruhezeit hatte ich dann die Bescherung: festgepappt! Backpapier wäre die Lösung gewesen. Der schöne Teig! Als Rettungsanker half nur noch: Teig noch einmal kneten, ein Backpapier oben, ein Lage Backpapier unten und den Teig noch mal ausrollen. Klappte prima und wurde schön gleichmäßig. 

 

Uns haben alle Dinnele geschmeckt: mit Zwiebeln, mit Tomate. Und am besten war der Teig! Auch mein verunglückter ging im Ofen schön auf und geriet ausserordentlich knusprig. Die Apfelvariante habe ich mit Apfelbutter, Apfel-Chips und mit Zucker und Zimt gemacht. Die Apfelchips werde ich das nächste Mal erst ganz zum Schluss, wenn die Dinnele aus dem Ofen kommen darüberstreuen. 5 min. waren etwas zu lang. Sie bräunen sehr schnell.

Aphrodite
Und das beste zum Schluss.
Dinnele  

Da ich noch etwas von der Schmand-Joghurt-Mischung übrig hatte, habe ich diese zusammen mit Feigen verwendet und etwas Honig drüber geträufelt. Es geht doch nichts über überbackene Feigen!

auchwas
Göttliche Dinnele in 3 Gängen
Dinnele  

Liebe Eliza,

Dein Dinnele Rezept ist einfach wunderbar. Dieser hauchdünne und krosse Teig mit verschiedem Belag. 1. Gang bei uns mit Tomate und Rucola.

auchwas
2. Gang Dinnele

Schinkelwürfel, rote Zwiebeln, etwas Rucola auf Creme Fraiche (15%) mit etwas geriebenen Parmesan. Einfach göttlich.

auchwas
Bild Dinnele mit Schinken
Dinnele  

Rucola und roten Zwiebeln

auchwas
3. Gang Dinnele mit frischen Erdbeeren
Dinnele  

aus dem Garten, auf einem Bett aus Mascarpone mit etwas Honig und mit grünem Pfeffer, aus der Pfeffermühle.

auchwas
3. Gang 2. Fassung mit Birne
Dinnele  

auf einem Bett Mascarpone und  Sternaniszucker.

Ein wunderbarer Dinnele Abend ging zu Ende. Wiederholung ist schon geplant.

Danke liebe Elize für das Rezept. LG auchwas

Ich freue mich riesig ;-)))

und bin einfach nur begeistert über Eure Dinnelen! Die sehen so toll aus und können ganz einfach nur phantastisch geschmeckt haben, hmmm. Wie schön, daß dieses Rezept so vielseitig ist und dadurch für jeden Geschmack und auch Kühlschrankinhalt etwas bietet. Nächstes Wochenende mache ich sie dann auch wieder und wir freuen uns schon drauf. Liebe Grüße an Euch alle, Eliza

Tupfen
konnte auch nicht wiederstehen
Dinnele  

und habe heute abend Dinnelen gbacken. ich kann nur sagen: HERRLICH !! Danke für das tolle Rezept

karlchen
Ein Dinnele-Baum
Dinnele  

Als Belag habe ich grüne Paprika (Baumkrone) und gelbe Paprika (Sonne), Kirschtomaten (Äpfel), Schalotten (Wolken), ein Grissini (Baumstamm) und Schnittlauch (Gras) genommen. Gewürzt habe ich mit Pfeffer aus der Mühle und Zitronensalzflocken. Das ganze ergibt dann einen Dinnele-Baum. Jetzt soll nur keiner sagen ich wäre kindisch.

karlchen
Dinnele mit Blumen
Dinnele  

Für die süsse Variante habe ich den Teig mit Quittenmarmelade gestrichen. Die Quittenmarmelade ist von meiner Mutter und besteht aus Saft und Fruchtfleisch der Quitte. Darauf habe ich dann Blumen aus Zwetschgenspalten und Physalis gemacht. Das ganze wurde noch mit etwas Rohrzucker und Mandelplättchen bestreut. Leider ist das Foto unscharf.

sparrow
Ein richtiges Kunstwerk

Dein Dinnele Baum ist zu schade zum Essen. Den solltest Du Dir fast an die Wand hängen.

LG Trudel

Hmm..

In dem Rezept ist leider viel zu wenig Wasser angegeben, ich frage mich, wer mit 210 ml einen anständigen Hefeteig hinbekommt? Also ich habe im Endeffekt 360 ml gebraucht, damit ein geschmeidiger Teig herauskam. Ansonsten ist das Rezept gut, ich persönlich würde in den Teig noch ein wenig mehr Salz hineingeben.

Aphrodite
Dinnerle, die zweite Runde.
Dinnele  

Eigentlich war gestern mein Dinnerle Tag. Doch die Hefe hatte irgendwie Ladehemmung. Also habe ich den Teig kurzerhand in einem Schraubglas in den Kühlschrank verfrachtet. Heute war er dann gut. Da ich mit der Wasserangabe das erste Mal nicht zurecht gekommen bin, habe ich mich an diesem Rezept orientiert. Aber ansonsten besitzt das Rezept von Eliza aufgrund seiner ausführlichen Beschreibung und den Hintergrundinformationen einsame Klasse. Es sind halt doch mehr als Brotfladen mit Zwiebeln und Speck. Und dann ist es natürlich auch interessant wieder zu lesen, was letztes Jahr da so alles gezaubert wurde. Heute habe ich ein Zwiebelpesto mit Balsamico-Essig ausprobiert. Die flamierte Birnenvariante, wie von Eliza vorgeschlagen, muss ich unbedingt mal ausprobieren. Und klassisch in geselliger Runde werde ich dieses Rezept auch wieder machen. Heute, das war nur hoppla-hopp.

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