Rezept Dreierlei von der Pastinake mit Zander kross auf der Haut

Pastinaken-Kartoffelpüree, Pastinakenchips und -chutney zeigen, wie vielfältig das Gemüse eingesetzt werden kann.

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Rezeptinfos

Portionsgröße
2
Schwierigkeitsgrad
mittel
Zeit
60 bis 90 min Zubereitung
60 bis 90 min Dauer

Zutaten

:

8 dünne Scheiben
Pastinake
ca. 150 ml
Sonnenblumenöl, 1 Prise Salz

:

200 g
250 g
1 Prise
Muskantnuss (frisch gerieben)
50 ml
etwas Salz
und Pfeffer
Gemüsebrühe zum
Kochen

:

300 g
1 Tl.
2 Stück
1 rote
Chili
150 ml
Gemüsebrühe
etwas Honig
zum Abschmecken

:

200 g
Zanderfilet mit Haut

Zubereitung

  1. 1.

    Die Pastinaken und Kartoffeln habe ich jeweils geschält gewogen!

  2. 2.

    Pastinakenchips: Zunächst von den geschälten Pastinaken mit einem Messer sehr, sehr dünne Streifen herunterschneiden (pro Teller vier Stück). Kurz vor Ende der gesamten Zubereitung die Pastinakenscheiben salzen und in Mehl von beiden Seiten wenden. Sonnenblumenöl ca. 1 cm hoch in eine kleine Stielkasserolle füllen und erhitzen bis sich an einem darein gehaltenen Holzstab Bläschen bilden. Die Pastinakenscheiben darin knusprig frittieren und im Anschluss auf Küchenkrepp abtropfen lassen.

  3. 3.

    Pastinakenpüree: 200g der Pastinake in grobe Würfel schneiden und in Brühe gar bzw. sogar weich kochen lassen. Die Brühe beim Abgießen auffangen. Die Pastinaken mit einem kleinen Schluck Brühe fein pürieren. Die Kartoffeln schälen und in gleich große Stücke schneiden. Ebenfalls in Brühe gar kochen. Im Anschluss durch eine Kartoffelpresse drücken, das Pastinakenpüree unterheben und mit der aufgefangenen Brühe und einem Schluck Sahne eine homogene Masse herstellen. Danach mit Muskatnuss und Salz und Pfeffer abschmecken. Wer mag, kann noch etwas Butter unterheben.

  4. 4.

    Pastinaken-Chutney: 300g der Pastinake in feine Würfel schneiden. 2 kleine oder eine große Schalotte ebenfalls fein würfeln und die Chili in dünne Scheiben schneiden. Butter in einem Topf zerlassen und den Zucker darin auflösen. Die Pastinakenwürfel hinzufügen und unter wenden anschwitzen. Im Anschluss die Schalotte und die Chili mit hineingeben und ebenfalls unterrühren. Mit der Brühe ablöschen, die Platte herunterschalten und sanft die Flüssigkeit einköcheln lassen. (Pastinaken werden erstaunlich schnell gar, allerdings soll dies ja auch eine Art Chutney werden, weshalb es nicht schlimm ist, wenn die Pastinaken wirklich weich werden). Am Ende mit etwas Honig abschmecken.

  1. 5.

    Zander: Den Zander abspülen und trocken tupfen. In Stücke von ca. 50 g schneiden. Salzen und von der Hautseite mehlieren. In einer Pfanne etwas Butter erhitzen. Den Zander mit der Hautseite (diese leicht einschneiden, damit sich der Fisch beim Braten nicht wölbt) in die heiße Pfanne legen und anbraten. Sodann die Pfanne von der Platte ziehen. Sobald sie ein kleines bisschen abgekühlt ist, den Fisch auf die Filetseite legen und sanft zu Ende garen lassen.

  2. 6.

    Anrichten: Das Püree in der Mitte des Tellers platzieren. Das Chutney drumherum kreisförmig anrichten. Die Chips jeweils in die vier "Ecken" des Tellers legen und den Fisch auf dem Püree anrichten! Guten Appetit!

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Kommentare zum Rezept

Rinquinquin
konkurrenzlos

alles dabei :-))

Belledejour
Spitze !

Das sieht so appetitlich aus, ich werde es einmal ausprobieren.

Zumal es auch bei uns in dieser Woche bereits meine aktuelle Pastinaken-Creme-Suppe gab. Die ist sicherlich nicht so raffiniert wie dieses Gericht. Meine Hochachtung  :-)

Belledejour
Es war sehr lecker !
Dreierlei von der Pastinake mit Zander kross auf der Haut  

Die Pastinaken in dieser Form haben uns alle sehr gut geschmeckt. Das Chutney ganz besonders. Beim Pürree könnte man eigentlich die Pastinaken bereits mit den Kartoffeln zusammen kochen, dann würde das Pürree noch intensiver nach Pastinake schmecken. Der Zander dazu war nicht so unbedingt unser Ding. Ich finde, da er einen sehr neutralen Geschmack hat, ist er eigentlich geschmacklos. Dazu würde nach meiner Meinung selbst ein einfaches Seelachsfilet würziger sein. Aber sicherlich ist das Geschmacksache. Zander hat sich in letzter Zeit zu einem Modefisch entwickelt. Nichts desto trotz ist dieses Gericht ein tolle Kombination zwischen Gemüse und Fisch. Pastinaken werde ich zukünftig häufiger verarbeiten. Jetzt habe ich hierdurch mehrere Varianten ausprobieren können. Danke - Juliette ! :-))

JulietteG
Liebe Belle!

Oh, es freut mich wirklich sehr, dass Dich die Pastinakenvariation so überzeugt hat! Die Pastinaken und Kartoffeln habe ich sogar ganz bewusst getrennt gekocht! Wurzelgemüse lässt sich meistens aufgrund der Faserigkeit schlecht durch die Presse drücken... Kartoffeln dagegen werden zu Tapetenkleister, soweit man sie mit dem Mixstab püriert! Zumal bei der kurzen Kochzeit sicherlich die Kartoffeln nicht den Geschmack der Pastinaken "aufsaugen". So konnten beide Sorten ihrer Beschaffenheit entsprechend zerkleinert werden. Naja... der Fisch scheint tatsächlich eine Geschmacksfrage zu sein! Ich persönlich mag keinen Seelachs... So macht jeder wie er mag! :) Zumal das Gemüse hier ja im Vordergrund stand! :)

auchwas
Pastinaken und dieses 3erlei
Dreierlei von der Pastinake mit Zander kross auf der Haut  

naaa,  dass hat was!  Frittiert: Ich bin wirklich kein großer Fan von frittiert, im Gegensatz zu meinen Männern. Heute wurde das ausgiebig genossen, auch von mir und das was mich überzeugt hat,  waren die Pastinaken, mmmh. Und das Püree  auch so gut. 

Fisch hatte ich nicht dazu, obwohl Zander unser Lieblingsfisch ist. Ich hatte scharfe Putenstreifen dazu. Ein wunderbares Sonntagessen. 

Danke liebe JulietteG, Dein Rezept mit dem 3erlei, jedes einzelne von der Pastinake ist richtig  köstlich. Was mir persönlich noch dazu gefällt ist was aus Kräutern, wie heute hatte ich ein frisches Pesto vom Koriander, dass hat herrlich dazu gepasst.

Aphrodite
Ei der Daus!

Ich grübel hier schon hin und her, was ich denn heute Abend kochen soll. Ha, da ziehe ich doch auch vor! Alles da, bis auf den Zander. Mmh. Steinbeißer habe ich noch eingefroren. Und auf der Verpackung steht, dass er auch "Catfish" genannt wird. Catfish kenne ich aus der Cajun-Küche - Blackened, was so eine feine Sache ist, wenn man sich mal kurzzeitig die Küche vollräuchern lassen will. Aber wie kommt man in Louisiana an Steinbeisser? Da kann etwas nicht stimmen! Catfish ist ein Waller/ Wels! Und mit ein bisschen LANZ, wird da heute was ganz tolles draus. Mit 3-erlei von der Pastinake! Das hat was.Und wie das Schwärzen richtig geht?Trockene Zutaten und Kräuter nehmen. Frischer Knoblauch verbrennt und entwickelt einen scharfen, unangenehmen Geschmack. So etwas geht gar nicht. Der Fisch (max. 2 cm dick) wird in einer glühend heißen Pfanne geschwärzt.  Dazu wird eine gußeiserne Pfanne mind. 10 min bei hoher Temperatur erhitzt bis sie zu rauchen beginnt und sich am Boden weiße Asche bildet. Wenn ich es nicht schon mal ausprobiert hätte, würde ich mich das jetzt nicht trauen. Bildet sich keine heiße Asche, reicht die Leistung des Herds nicht aus. Probe machen: Wassertropfen müssen in der Pfanne tanzen. Bei dieser Temperatur erhöht sich die Garzeit um 30 sec. auf jeder Seite, sonst das Filet von beiden Seiten nicht länger als 2 min. braten. Und das geht so: Kaltes Fischfilet durch die Butter ziehen, dann mit der Gewürzmischung bestreuen, andrücken. Die Butter erstarrt wieder. Einen Pfannendeckel bereit legen, denn die Butter enzündet sich leicht in der heißen Pfanne. Deshalb bei Bedarf mit dem Deckel die Flammen ersticken. Nach 4 min. ist der Zauber vorbei und der Fisch kann serviert werden.

auchwas
Was für ein Zauber

und mit diesen Cajun-Gewürzen, ein richtiger Treffer, dass ist bestimmt der Hit, liebe @Aphrodite. Aaaaaber der Feuerzauber, da bin ich mal gespannt,bestes Gelingen liebe Aphrodite. LG auchwas.

Aphrodite
Geschwärzter Fisch und dieses 3erlei.
Dreierlei von der Pastinake mit Zander kross auf der Haut  

Am besten war das Chutney. Und da ich jetzt nicht so unbedingt der Brühefan bin, habe ich den Saft einer Clementine genommen. Soetwas passiert, wenn ich keine Orange im Haus habe. Warum nimmt eigentlich niemand Mandarinen- oder Clementinensaft? Naja. Auch finde ich das Pastinaken einen schönen Eigengeschmack haben. Also auch die Pastinaken ohne Brühe gekocht für das Püree. Statt Chips habe ich die Pastinake gestiftelt und mit den Trockenkräutern und Salz aus der Cajun-Würzmischung für den Fisch gewürzt. Da verbrennt eh alles. Gelodert haben die Flammen dann nicht. So superheiß wurde meine Pfanne dann doch nicht. Ein Hauch von Rauch reicht dann auch und schmeckt sehr aromatisch. Richtig schwarz wird der Fisch, wenn man ihn richtig in der Würzmischung paniert. Aber das muss für den Geschmack gar nicht sein. Die Pastinake für das Püree habe ich ganz in der Schale gegart, geschält und ebenso durch die Kartoffelpresse gedrückt. Zurück blieben Fasern aus der Knolle. Die landeten dann nicht im Püree. Das Chutney werde ich wieder machen. Da gibt die Pastinake wirklich alles.

Tolles Rezept

hast Du da kreiert Juliette. Hat wunderbar geschmeckt. Ich habe allerdings an das Chutney noch ein bisschen Essig getan, mir wäre es sonst zu süß gewesen.

mrs.convenience
Raffinierte Kreation!

Ich muss gestehen, dass ich es zum ersten Mal mit Pastinaken zu tun hatte und auf der Suche nach einem raffinierten Rezept, habe ich dieses hier gefunden! Logistisch fand ich es gar nicht so einfach, wegen die vielen Töpfe und Garzeiten, hat aber alles prima geklappt. Uns hat die Kombination mit dem Zander sehr gut geschmeckt.

Wirklich eine raffinierte Kreation!

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