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Zutaten

250 Gramm Mehl Typ 00, notfalls Mehl Typ 405
120 Milliliter lauwarmes Wasser
4 Gramm frische Hefe
1/2 Esslöffel hochwertiges Olivenöl, kaltgepresst, extra vergine
100 Gramm milden Parmaschinken, möglichst San Daniele
200 Gramm passierte Tomaten (möglichst San Marzano)
200 Gramm Büffelmozzarella
1 Zitrone unbehandelt
2 frische blaue Feigen
2 Esslöffel Akazienhonig
200 Gramm jungen Blattspinat, frisch oder Tiefkühlware
Meersalz

Rezept Feigenpizza

Rezeptinfos

30 bis 60 min
mittel

2 Pizzen mit je ca. 30 cm Durchmesser

Zutaten

Portionsgröße: 2 Pizzen mit je ca. 30 cm Durchmesser
  • 250 Gramm Mehl Typ 00, notfalls Mehl Typ 405
  • 120 Milliliter lauwarmes Wasser
  • 4 Gramm frische Hefe
  • 1/2 Esslöffel hochwertiges Olivenöl, kaltgepresst, extra vergine
  • 100 Gramm milden Parmaschinken, möglichst San Daniele
  • 200 Gramm passierte Tomaten (möglichst San Marzano)
  • 200 Gramm Büffelmozzarella
  • 1 Zitrone unbehandelt
  • 2 frische blaue Feigen
  • 2 Esslöffel Akazienhonig
  • 200 Gramm jungen Blattspinat, frisch oder Tiefkühlware
  • Meersalz
  • Zucker

Zubereitung

  1. Das Mehl auf die Arbeitsfläche oder in eine Schüssel sieben und mit einem halben Teelöffel fein gemahlenem oder gemörsertem Meersalz vermischen. Die Mehl-Salz-Mischung auf der Arbeitsfläche anhäufeln (man kann es auch in einer Schüssel anhäufeln, dann geht es einfacher). Eine Mulde in das Mehl machen, der Boden muss aber noch mit Mehl bedeckt sein. Die frische Hefe in das lauwarme Wasser krümeln und unterrühren. Das Hefe-Wasser nun langsam in die Mulde gießen, dann 1/2 Esslöffel Olivenöl zugeben. Mit einem Löffel im Hefe-Wasser rühren und dabei nach und nach immer etwas Mehl mit einrühren. Wenn alles verrührt ist, mit bemehlten Händen den Teig kneten. Anfangs noch nicht allzu viel Druck ausüben. Den Teig nun etwa 7 Minuten kneten bzw. so lange, bis er schön geschmeidig ist. Den Teig dann zu einer Kugel formen und in einen Schüssel abgedeckt bei Raumtemperatur 30 Minuten gehen lassen. Für einen optimalen Geschmack wird der Teig nun in zwei gleiche große Teile aufgeteilt, diese werden wiederum zu einer Kugel geformt. Dann beide Teigkugeln in Frischhaltefolie verpacken und 24 Stunden im Kühlschrank lagern. Am nächsten Tag die Teigkugeln in der Folie belassen und aus dem Kühlschrank nehmen. Etwas eine halbe Stunde warten, damit der Teig die Raumtemperatur annehmen kann. Wer es eilig hat, läßt den Teig nach dem Kneten 30 Minuten gehen und verarbeitet ihn sofort.
  2. Den Backofen auf 250 Grad vorheizen. Einen Pizzabackstein auf ein Gitter legen und dieses auf die unterste Schiene des Backofens hängen. Wer keinen Pizzabackstein besitzt, hängt ein möglichst dickes (evtl. emailiertes) Backblech an der untersten Schiene ein. Inzwischen zwei Streifen Backpapier vorbereiten. Jeder Streifen muß mindestens so breit sein wie die spätere Pizza und mindestens doppelt so lang. Den Papierstreifen dann so falten, dass zwei Lagen übereinander liegen (das Papier ist später sehr nützlich, um die belegte Pizza auf das Backblech oder den Backstein zu heben). Den Spinat waschen und tropfnass in einen Topf geben. Bei mittlerer Hitze zusammen fallen lassen, dann vom Herd nehmen, bzw. Tiefkühlspinat auftauen und leicht erwärmen. Den Spinat in einem Sieb abtropfen lassen und mit zwei Prisen Meersalz würzen.
  3. Die Zitrone heiß abwaschen, trocken reiben, etwa einen halben Teelöffel der Schale abreiben und zu den passierten Tomaten geben. Saft auspressen und ebenfalls einen halben Teelöffel davon zu den passierten Tomaten geben. Die Tomaten nun mit zwei Prisen Meersalz und einen kleinen Prise Zucker abschmecken. Den Büffelmozzarella in feine Würfel schneiden. Die Feigen waschen, trocken tupfen und quer in etwa 5 Millimeter dicke Scheiben schneiden.
  4. Je eine Teigkugel auf das gefaltete Backpapier legen und mit den Händen oder notfalls mit dem Nudelholz zu einem runden Pizzaboden mit etwa 30 Zentimeter Durchmesser formen. Ringsherum sollte ein etwas höherer Rand mit einer Breite von ein bis zwei Zentimetern bleiben. Die Tomaten gleichmässig auf den Pizzaböden verteilen. Die Mozzarellawürfel auf beiden Böden verteilen. Die Schinkenscheiben jeweils leicht zieharmonikaartig zusammenschieben und jeweils vier bis fünf davon mit einem gewissen Abstand dazwischen auf den Pizzen verteilen, dann noch eine Scheibe in die Mitte legen. In den Zwischenräumen jeweils etwas Blattspinat in runder Form auflegen, jeweils etwas größer als der Durchmesser der Fiegenscheiben, dann die Feigenscheinen mittig darauf legen. Die Konsistenz des Akazienhonigs prüfen. Sollte er sehr zähflüssig sein, muss er kurz vor Ende der Backzeit leicht erwärmt werden, damit er besser fließt.
  5. Die Pizzen mithilfe der doppelt gelegten Backpapierstücke auf den Pizzabackstein transportieren. Wenn ein Backblech verwendet wird, dieses zuvor leicht einölen. Das untere Ende des Backpapiers fassen und langsam herausziehen, bis das gesamte Backpapier entfernt ist. Die Pizza etwa 10 bis 15 Minuten backen, bis sie an einigen Stellen goldbraun ist, dann sofort aus dem Ofen nehmen. Die Pizzen anrichten und jede noch mit einem Esslöffel Akazienhonig geträufeln. Die Pizzen sofort servieren.

Ein Rezept von

Rezept bewerten:
(36)

Kommentare zum Rezept

Mmh, sieht die gut aus!

@Karlchen, ist das ein sizilianischer Pizzaboden? Der Schinken ist fast zu schade zum Mitbacken. Die Idee mit der Zitrone im Tomatensugo ist gut. Ich werde Verbene nehmen.

Feigenpizza

@Karlchen, bei den Zutaten , wer kann da widerstehen. Bei meinem nächsten Mädelsabend werde ich genau diese Pizza servieren. Danke

Mmmmh, diese Pizza würd ich jetzt gerne gleich verspeisen.

Ansonsten hatte ich den gleichen Gedanken wie Aphrodite: der Schinken wird mitgebacken?

Ich würde ihn auch erst nach dem Backen drauflegen - Parmaschinken (wie übrigens auch Ruccola) gehören meines Erachtens hinterher drauf - sie schmecken mir roh viel besser.

Nichts desto trotz: die Pizza sieht göttlich aus und schmeckt bestimmt auch so.

Feigenpizza, Boden und Belag

Für diese Pizza habe ich zum ersten Mal mit Mehl Typ 00 gearbeitet und der Teig läßt sich wirklich deutlich besser verarbeiten als bei Verwendung von Mehl Typ 405. Außerdem war mein Pizzaboden bisher noch nie so knusprig.

Wegen des Belags hatte ich zuerst überlegt, ob die große Hitze dem Parmaschinken, den Feigen und dem Spinat denn auch gut tut, oder ob ich diese Zutaten erst ein paar Minuten vor Ender der Backzeit auf die Pizza legen sollte. Ich habe mich dann dazu entschieden, die Pizza komplett belegt zu backen. Notfalls hatte ich die Zutaten noch ein zweites Mal zur Hand und hätte sie bei Bedarf austauschen können. Weder der Schinken, noch der Spinat oder die Feigenscheiben waren nach dem Backen ausgetrocknet, einzig der Akazienhonig war vollkommen verflogen. Also habe ich gleich nach dem Backen nochmals Akazienhonig auf die Pizza gegeben und das war der richtige Weg. Die Pizza war ja auf der untersten Schiene gebacken und so bekommt der Belag die Hitze durch den Pizzaboden gedämpft ab und trocknet auf diese Weise nicht aus. Durch den Pizzabackstein oder das Backblech das schon beim Vorheizen im Backofen ist, bekommt die Pizza von unten deutlich mehr Hitze ab und der Boden wird schön knsuprig. Beim Belag kommt weniger Hitze an und der Backvorgang ist relativ kurz. Ich belege die Pizza beim nächsten Mal auf alle Fälle wieder komplett, denn so ist auch der Schinken warm. Leider war ich in den letzten Minuten der Backphase abgelenkt, weil ich Besuch bekommen hatte und noch schnell Sahne für den Kuchen schlagen musste. Da konnte ich eine zeitlang kein Auge auf die Pizza werfen und sie ist dann doch dunkler geworden als gewünscht (siehe Bild Nummer 3). Die richtige Backzeit wird eher bei 11 bis 12 Minuten liegen, ich hatte sie 15 Minuten im Backofen.

Wow

Tolle Idee.Schmeckt sicherlich super. Die Kombination gefällt mir.

Tipo 00

Die 12 Stunden im Kühlschrank schaffe ich bis heute Abend nicht mehr. Was ich mir jetzt schnell noch angelesen habe ist, dass Mehl mit der ital. Typenbezeichnung Tipo 00 noch einen anderen Mahlgrad hat als deutsches Mehl Typ 00. Und dass man für knusprigen Pizzateig nur original italienisches Weizenmehl tipo 00 verwenden kann. Man sieht doch gleich, wenn Karlchen bei seinem Lieblings-Italiener (Fachgeschäft) einkaufen war :) 

Damit der Teig noch etwas Geschmack hat, kann man auch 00 mit anderem Mehl mischen.

Da ich nun weder Typ 00 noch Tipo 00 habe, nehme ich Typ 450 und knete ordentlich, damit ich das Klebereiweiß herausbekomme. Wenn der Teig kalt fermentiert, gibt das auch noch mal einen schönen Geschmack. Ob mir dann die relativ kurzen Backzeiten gelingen, weiß ich nicht. Heute mit Birne und mit Feige.

Mmmmhm, einfach nur köstlich,,,

Diese Pizza ist eine Wucht, schmeckt grandios. Es war in all den Jahren mein 2ter Pizzaversuch. Alles passt, besser als beim Italiener,.Danke, @Karlchen, Ich konnte kein Foto machen, so schnell war sie weg. Der Boden ist so knusprig, wie man es von Holzofenpizzas kennt. Ich hatte Mehl aus der Toskana Typ, o, mitgebracht, und Ober-Unterhitze-Spezial, bei 240° genommen.Alles rundum ein Genuß.

Super!

Jetzt weiß ich auch, warum Pizzarollen gebacken werden. Ich habe kein Backpapier untergelegt und kriegte den Teig dann aber auch keinen Zentimeter mehr bewegt. Wie jetzt in den Ofen? Aufgerollt und schwupps.

Zitronensaft und Zesten an Tomatensauce gibt einen richtigen Frische-Kick. Bin begeistert.

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