Rezept Freiburger Fondue (CH)

nix Knoblauch, nix Maizena...

Freiburger Fondue (CH)
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Rezeptinfos

Portionsgröße
4
Schwierigkeitsgrad
leicht
Zeit
30 bis 60 min Zubereitung
30 bis 60 min Dauer

Zutaten

400 gr
rezenter Greyerzerkäse
400 gr
Freiburger Vacherinkäse
400 gr
Weisswein (Waadtländer)
800 gr
Festkochende Kartöffeli
1 Stk
Baguette weiss

Zubereitung

  1. 1.

    Bemerkungen. Das Fondue hat auch Nachteile: 1. Es ist relativ schwerverdaulich. 2. In den Restaurant serviert riecht das ganze Lokal nach Käse, was nicht jedermanns Sache ist. Beim richtigen Freiburgerfondue ist dem nicht so. Keine Verdaungsschwierigkeiten auch ohne Kirsch , "kein Käsegestank". aber richtig zubereitet muss es sein. Übrigens wisst Ihr, das ein Freiburger Vacherinfonue nicht mit Weisswein sondern mit Wasser zubereitet wird? Erstaunlich aber wahr. Des Geschmacks wegen, der Käse muss zur Geltung kommen nicht der Weisswein. Sicher wisst Ihr auch, dass Greyerzer Käse im Dorf Greyerz gemacht wird, und der liegt im Kanton Freiburg. Genug der Theorie:

  2. 2.

    Käse mit der Röstiraffel reiben. Kartoffeln waschen und in Salzzwasser garen. Das Baguette nicht schneiden, ganz auf den Tisch stellen. Es wird von Hand abgerissen. Keine Fonduegabeln servieren sondern Suppenlöffel ujnd normale Gabeln. Das Rechaud vorbereiten und mit einem dünnen Aluminiumteller belegen. ( Im Kaufhaus erhältkich oder selber basteln, es geht auch mit einer zerstampften Konseervendose. Das Caquelon nicht mit Knobli ausreiben, dieses Fondue ist absolut nur echt ohne Knoblauch, zudem wollt Ihr doch nach einem Fondueabend noch Küssen oder?

  3. 3.

    Den kalten Wein ins Caquelon geben aufkochen dann den Käse dazurühren und stets rühren, aber ACHTUNG, das Fondue darf nicht und niemals während der gesamten Zeit kochen, auch nicht während des Essens. Das ist der Trick. Sobald es kocht wird es gerinnen. Nun also ab aufs Rechaud welches mit kleiner Flamme und eben der Metallscheibe bereit steht. Die Kartoffeln werden samt Schale in den Teller geschöpft, und mit dem Suppenlöffel wird das Fondue gerührt und auch geschöpft. Die Kartoffel wir mit einem Löffel begossen und so verzehrt. Das Brot in Stücke gerissen und ebenso gegessen wie mit der Kartoffel. Ob Ihr noch Ananas oder und Tomaten als Beilage haben möchtet ist Euch überlassen. Anfänglich wird alles sehr dünn sein, das ist o.k. Also immer schön umrühren und von unten herauf schöpfen. Es wird je länger je sämiger werden, aber bitte nie kochen, immer die Flamme so regulieren, dass es kurz vor dem Kochen gehalten werden kann. Ihr werdet begeistert sein. Nichts von "stinken", nichts von Aufstossen. Braucht nicht von Tee begleitet zu werden. Weisswein ist perfekt, auch ein Kirschlein ist kein Problem A GUATA BRUNINO

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Kommentare zum Rezept

auchwas
Ein tolle Rezept für die kommende Fonduezeit

@Brunino

Das Fonduerezept gefällt mir, ich freu mich schon wenn ich es machen kann, muß zwar erst die Käsesorten noch organisieren, aber sonst, toll. Danke für das Rezept.LG auchwas

Rinquinquin
anders??

Ist der Freiburger Vacherin geschmacklich so anders als die Vacherins aus Frankreich? Wo ist da der Unterschied, wenn nicht nur im Herstellungsland? Also, rezenten Greyerzer bekommen wir hier nicht, wir sind ja schon dankbar, überhaupt Greyerzer in der Theke zu sehen. Wobei ich persönlich mit rezentem Käse doch etwas Schwierigkeiten habe. Was mich aber nicht davon abhalten wird, beim nächsten Züri-Besuch dem Käseladen einen Besuch abzustatten. Fondue kann soo toll sein. Grüssli von Rinquinquin

auchwas
rezenter Appenzeller, den gibt es bei uns

wie das beim Vacherin aussieht, habe ich noch nicht entdeckt. Greyerzer in der Theke bei uns, na ja, das ist zwar kein rezenter doch wie lange der liegt, könnte man das schon fast sagen, meist ist er einfach nur trocken. Aber um ein ordenliches Fondue hinzubekommen, lass ich mir den Käse aus der Schweiz liefern, frisch vom Laib, dann wird's was. LG auchwas

Rinquinquin
siehst Du, liebe auchwas,

so hat jede ihre Einkaufsmöglichkeiten. Bei uns gab es letzte Woche Lottebäckchen, bei Euch gibt es rezenten Appizeller (den milden esse ich aber lieber). Wenn ich nicht immer wieder mal in die Schweiz käme, wäre ich glatt versucht, Dich um Deine Quelle zu bitten. Gruss von Rinquinquin

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