Rezept Gedämpfte Reisbällchen (Manju mit Anko)

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Ursprünglich aus China stammend, werden sie in Japan in Perfektion gedämpft. Ich nehme sie immer beim "Chinesen" vom Büffet mit viel Vanillesauce.

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Rezeptinfos

Schwierigkeitsgrad
leicht

Zutaten

1
Eiweiß (30 g)
60 g
feinen Zucker
2 EL
Reismehl
2 EL
Kartoffelstärke
30 g
100 g
Anko (süße Paste aus roten Azukibohnen)

alternativ:

500 g
Azukibohnen
450-500 g

Zubereitung

  1. 1.

    Als Nika ihren Mehlpüt(t) hier vorstellte, konnte ich mir keinen Reim darauf machen. "Auf'm Pütt" ist im Ruhrgebiet eine Zeche. Mit Hefegebäck hat das wenig zu tun. Hier dann mein erster Versuch, die leckeren japanischen Reisbällchen nachzubauen.

  2. 2.

    Normalerweise werden sie mit sehr feinem Reismehl zubereitet und einer Wurzel, die "Chinesischer Yams" heißt und fein zerrieben die gleichen Eigenschaften wie Eiweiß hat. Und da Reismehl seine Tücken hat, habe ich Weizenmehl, Reismehl und Kartoffelstärke gemischt. Und als Treibmittel (funktioniert bei Yams ganz ohne) etwas Backpulver verwendet, da in vielen Rezepten auch Lye-Water angegeben wird (ein mineralisches Wasser, dass die gleichen Eigenschaften wie Backpulver hat). Die Paste für die Füllung habe ich selbst gekocht.

  3. 3.

    Für das Bohnenpüree die Bohnen über Nacht einweichen lassen, beschädigte und nicht aufgequollene Bohnen entfernen. Durch das Einweichen nehmen die Bohnen langsam Wasser auf. Das Einweichwasser weggießen. Bohnen mit wenig Wasser (knapp bedeckt) in einem Topf zum Kochen bringen. Kaltes Wasser zufügen, die Bohnen quellen weiter auf. Köcheln lassen und erneut kaltes Wasser zugießen. Die Bohnen weiter köcheln lassen bis sie ausgequollen sind. Nun mit dem wenig verbliebenen Wasser ca. 1 Std. weichkochen. Dazu ein Backpapier in den Topf geben und mit einem Teller beschweren. Beim Weichkochen darauf achten, dass die Temperatur möglichst gering bleibt. Bei zu hoher Temperatur platzt die Schale auf und es entsteht ein pappiger, mehliger Brei ohne jeden Geschmack.

  4. 4.

    15 min. vor Ende der Garzeit prüfen, ob die Bohnen bereits weich sind. Sonst weiter köcheln lassen. Anschließend mit wenig Wasser und dem Zucker bei hoher Temperatur einkochen. Dazu einen Teil der Bohnen und Bohnenwasser (wer es milder mag, fügt frisches Wasser zu) mit dem Zucker aufkochen. Der Zucker muss schmelzen, das Wasser zum Teil ausdämpfen. Solange rühren, bis ein Püree entsteht. Bei Bedarf durch ein Sieb streichen und so die Bohnenschalen entfernen.

  1. 5.

    Um ein feines Muss (ähnlich wie Maronenpürree) zu erhalten und mich der Schalen zu entledigen, habe ich eine Kartoffelpresse genommen. Anko schmeckt fast genauso wie Maronenpürree, halt einen Tick mehr nach "Bohne".

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Kommentare zum Rezept

nika
Mehlpüt

kommt bedeutet Tasche/Tüte/Püt: es wird ein süßer Hefeteig in eine Serviette "eingetütet" und über Birnenkompott gegart.

Küchengötter User
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