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Rezept Grundrezept Hefeteig

Der spannendste Teig von allen: Innerhalb kurzer Zeit verdoppelt er sein Volumen ganz von selbst – nur ein klein wenig Starthilfe ist nötig.

Rezeptinfos

mittel
Portionsgröße

Für ca. 900 g Hefeteig bzw. ca. 10 Teilchen oder 2 Backbleche

Zutaten

Portionsgröße: Für ca. 900 g Hefeteig bzw. ca. 10 Teilchen oder 2 Backbleche

Zubereitung

  1. Die angegebenen Zutaten in eine Schüssel geben. Milch, Ei und Hefe können Sie kühlschrankkalt dazugeben, denn durch das spätere ausgiebige Kneten erwärmt sich der Teig. Lediglich die Butter sollte weich sein, damit sie sich gut mit den anderen Zutaten verbinden kann.
  2. Das Mehl in eine Rührschüssel sieben und die Hefe dazubröckeln oder im Ganzen hinzufügen (sie ist ziemlich weich und löst sich beim Kneten auch von selbst auf).
  3. Die übrigen Zutaten ebenfalls dazugeben. Idealerweise sollte die Hefe nicht direkt mit Zucker oder Salz in Kontakt kommen.
  4. Die Zutaten mit den Knethaken des Handrührgeräts oder der Küchenmaschine auf kleiner Stufe 10 Min. verkneten. Schnelles Kneten bringt hier noch nichts, da sich erst alle Zutaten gut vermischen müssen.
  5. Den Teig auf höherer Stufe in ca. 5 Min. glatt und matt glänzend kneten. Falls nötig, noch etwas Milch oder Mehl dazugeben, um ihn geschmeidiger bzw. trockener zu machen.
  6. Nach einiger Zeit löst sich der Teig vom Schüsselrand und wickelt sich um den Knethaken. Jetzt dauert es nicht mehr lange, bis er glatt ist und leicht glänzt.
  7. Den fertig gekneteten Teig in eine große Schüssel geben und mit Frischhaltefolie bedecken, damit die Oberfläche nicht austrocknet. Dieser Schutz ist übrigens auch bei allen späteren Ruhephasen des Teigs wichtig. Verwenden Sie auf keinen Fall ein Küchentuch, es würde dem Teig Feuchtigkeit entziehen.
  8. Den Teig an einem warmen Ort mindestens 1 Std. oder über Nacht im Kühlschrank gehen lassen. In der Zeit vermehren sich die Hefepilze und das Volumen des Teigs verdoppelt sich – spätestens jetzt sieht man, dass es gut war, den Teig in einer großen Schüssel gehen zu lassen.
  9. Den Teig mit den Händen auf der mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche kräftig durchkneten und zu beliebigem Gebäck weiterverarbeiten.

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Kommentare zum Rezept

Warum verträgt Hefe keinen Zucker?

Ich weiß, dass der Hefe Salz nicht bekommt, aber wieso verträgt sie keinen Zucker? Ich meine, dass sie Zucker zum Aufgehen sogar braucht.

Ungezügeltes Hefewachstum.

@IdaFrieda, Zucker ist ein Hefeturbo. Salz hält die Hefe im Zaum. Die Zugabe von Salz und Zucker ist auch immer abhängig von den Ruhezeiten. Steht der Teig zu lange oder ist die Umgebungstemperatur für die Hefekulturen ideal (schön mollig warm), fressen die Hefekulturen nicht nur den Zucker sondern auch die im Mehl enthaltene Stärke auf. Der Teig verliert jede Struktur, wird pampig und lässt sich dann auch nicht mehr verarbeiten. Damit die Hefekulturen sich nicht explosionsartig vermehren, sollte der Kontakt mit Zucker vermieden werden. Wie im Rezept beschrieben, müssen zunächst alle Zutaten gleichmäßig vermengt werden. Die Mengen sind so bemessen, dass kein Vorteig (Hefe, Wasser, Zucker, wenig Mehl) notwendig ist.

How-to: Hefezopf flechten & backen

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