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Rezept Kartoffelpizza

Unsere liebste Knolle steckt im Teig, in der Creme und im Belag!

Rezeptinfos

mehr als 90 min
825 kcal
leicht
Portionsgröße

Für 8-12 Stücke:

Zutaten

Portionsgröße: Für 8-12 Stücke:

Zubereitung

  1. Den Knoblauch schälen, die mehligkochenden Kartoffeln waschen. Beides mit ½ TL Salz in kochendem Wasser bei mittlerer Hitze zugedeckt ca. 20 Min. garen. Abgießen, Knoblauch herausnehmen, beiseitelegen und die Kartoffeln noch heiß pellen.
  2. 300 g gegarte Kartoffeln heiß durch die Presse drücken und mit Vollkornmehl und 4 EL Olivenöl vermengen. Hefe zerbröckeln und mit 1 Prise Zucker und 2 EL Milch glatt rühren. Hefemischung mit 50 ml Milch unter die Kartoffelmischung kneten. Nach und nach so viel Milch zugießen, bis ein glatter, elastischer Teig entsteht. Den Teig zur Kugel formen und abgedeckt in einer Schüssel 30 Min. an einem warmen Ort gehen lassen.
  3. Für die Kartoffelcreme die übrigen gegarten Kartoffeln mit dem Knoblauch durch die Presse drücken und mit 6 EL Olivenöl, Zitronensaft, Salz und Pfeffer glatt rühren. Den Teig nach dem Gehen mit ½ TL Salz verkneten, erneut zu einer Kugel formen und 30 Min. gehen lassen.
  4. Die festkochenden Kartoffeln gründlich waschen und auf dem Gemüsehobel in dünne Scheiben hobeln. Die Zwiebel schälen, vierteln und quer in Streifen schneiden. Kartoffeln und Zwiebel mit ½ TL Salz mischen und in einem Sieb beiseitestellen. Rosmarin waschen, trocken schütteln, die Nadeln abzupfen und hacken, mit 5 EL Öl verrühren.
  5. Den Backofen auf 250° vorheizen. Den Teig nochmals durchkneten. Ein Blech mit Öl fetten und mit Mehl bestäuben. Teig mit den Händen gleichmäßig flach auf das Blech drücken, den Rand etwas dicker lassen. Mit der Kartoffelcreme bestreichen.
  6. Die Kartoffelscheiben mit Küchenpapier trocken tupfen, mit dem Rosmarinöl und Pfeffer mischen und auf der Pizza verteilen. Den Feta zerbröckeln und auf der Pizza verteilen. Pizza in 20-25 Min. im heißen Ofen (Mitte, Umluft 225°) garen.

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Kommentare zum Rezept

Bereite noch vor.

Kartoffeln und Mehl ergeben zunächst einen zähen Kartoffelbrei (Gnocchiteig). Vollkornmehl habe ich nicht genommen, weil ich da das Flüssigkeitsverhältnis nicht kenne und man schon einige Energie und Zeit aufbringen muss, bis daraus ein geschmeidiger Teig wird. 

Die Kombi Kartoffelteig, -Creme und -Belag fand ich interessant. Doch da geht doch bestimmt noch mehr! Ich hatte noch Auberginenpüree als Konserve (immer gut so etwas im Haus zu haben, doch dann keine Idee wofür). Und frische Auberginen. Moussaka ist ein Lieblingsessen von mir. Doch leider ist die Zubereitung zu aufwendig. Und davon kleine Portionen zu kochen, ein Witz.

Doch wie wäre es, wenn ich einfach ein paar Auberginenwürfelchen dazu gebe, die vorher scharf anbrate und genau wie die Kartoffeln in etwas Salz ziehen lasse? Und zusammen mit dem würzigen Auberginenpüree ...

Hat was!

Zunächst zu meinem Moussaka: Lässt man den Teig weg, backt die Kartoffeln mit etwas Sahne wie ein Gratin und gibt dann die Auberginenwürfelchen darüber, müsste das eine kleine, feine Portion Moussaka ergeben.

Und nun zum Teig: Gibt man nach dem ersten Ruhen (der Teig geht schön auf) das Salz dazu, wird der Teig sehr weich - wie für eine Foccacia. Also die Fingerspitzen eingeölt und den Teig auf dem Backblech verteilt. Besser und schneller ging es dann mit einem Silikonspatel. Damit lässt sich auch komfortabel der Rand hochdrücken. 

Das Ergebnis: ein saftiger und außen knuspriger Teig, der beim Backen eine schöne Farbe bekommt. Als Belag kann ich mir auch Kartoffeln mit schwarzem Knoblauch, Kartoffeln und schwarze Trüffel / Trüffelöl vorstellen. Oder alles womit man normalerweise Kartoffelsalat macht.

Aubergienwürfel und Thymian (der musste weg) habe ich erst ganz zum Schluss bei ausgeschaltetem Ofen dazu gegeben und die Pizza noch 10 min. im Ofen gelassen. Die Backtemperatur ist schon sehr hoch. Dadurch bräunen die Kartoffelschnitze gut. Ich habe übrigens nur die Hälfte der Rezeptzutaten verarbeitet.

Ja, und dann muss ich mir so ein schönes, rechteckiges Pizzablech mal zulegen. Normalerweise gibt es so etwas nur im Gastronomiebedarf. Hier aber auch für Privatkunden.

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