Rezept La Bohémienne (Zigeunergratin)

sieht nach nichts aus - aber schmeckt unglaublich gut. Die Bohémienne ist in Avignon sehr beliebt und ersetzt in dieser Gegend die Ratatouille, die aus Nizza stammt

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Rezeptinfos

Portionsgröße
2
Schwierigkeitsgrad
leicht
Zeit
30 bis 60 min Zubereitung
30 bis 60 min Dauer

Zutaten

500 g
500 g
Tomaten, enthäutet und entkernt
4 El
1
Knoblauchzehe, gehackt
2
Anchovisfilets in Olivenöl
2 El
Basilikum, geschnitten
2 El
geriebenes Weissbrot
Salz + Pfeffer

Zubereitung

  1. 1.

    Den Backofen auf 200° vorheizen.

  2. 2.

    Die Auberginen schälen und in 5 mm breite Scheiben schneiden. In 3 El Öl beidseitig hellbraun anbraten (oder hell grillen). Die Tomaten, die gehackte Knoblauchzehe, Salz und Pfeffer zugeben, die Auberginen mit dem Holzspatel kleiner machen und alles zu einem Mus einkochen.

  3. 3.

    Zwischenzeitlich die Anchovis in 1 El Olivenöl dünsten, bis sie leicht zerfallen, mit dem Mehl bestreuen, die Milch unter Rühren mit dem Schneebesen zulaufen lassen, weiter kräftig rühren, bis die Masse dicklich wird. Diese Béchamel 5 min auf schwacher Hitze köcheln.

  4. 4.

    Anchovisbéchamel mit dem Gemüse mischen, das feingeschnittene Basilikum zugeben und alles in eine weite Form umfüllen (Foto 2 - das Gratin soll nicht hoch sein, besser ist es, es flach in die Form zu geben). Mit dem Weissbrot bestreuen (Foto 3) und 40 min im Backofen bei 200° backen.

  1. 5.

    Leicht abgekühlt ist die Bohémienne wesentlich geschmackvoller als direkt aus dem Ofen, also kann man gut 10 min bis zum Servieren warten (und man verbrennt sich nicht den Gaumen).

  2. 6.

    Ideal als Beilage zu Lammrücken, schmeckt aber auch als Solo-Gemüse.------------ Warme Ciabatta oder Baguette dazu reichen.

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Kommentare zum Rezept

nika
Wowwhh

, liebe Rinquinquin, das liest sich ganz toll. Nur sind wir leider keine Freunde von Anchovis, hast Du für mich eine Abwandlungsmöglichkeit, damit ich das Rezept so "naturgetreu" wie möglich nachmachen kann?

GlG, Deine nika

Rinquinquin
Anchovis ersetzen

Liebe nika, Du als Mittelmeeranrainerin weisst sicher, dass Anchovis früher das in den Haushalten fehlende Salz ersetzt haben, deshalb tauchen sie in vielen Gerichten dieser Region auf. Du kannst sie also durch Salz ersetzen. Auberginen vertragen ja einiges an Würze. Aber vielleicht solltest Du doch mal den Versuch wagen, Anchovis zu verwenden, Du wirst total überrascht sein, die schmeckt man nämlich gar nicht heraus (hier sind sie ja aufgelöst). Sie bringen nur eine Würze, die keiner benennen kann, da kommt keiner drauf, dass es Anchovis sind. Liebe Grüsse, Rinquinquin

nika
Anchovis als Würze

Da ich die einzige in der Familie bin, die wenigstens selten Anchovis ißt, bin ich mit den Mengen, die man kaufen kann,  überfordert. Deshalb verzichte ich lieber ganz darauf.  Ich kann mir sie als Würze gut vorstellen, jedoch was mache ich mit dem Rest und wie lange sind sie haltbar. Sicherlich kannst Du mir darauf eine Anwort geben, liebe Rinquinquin. Vielen Dank und liebe Grüße, nika

Rinquinquin
noch einmal Anchovis

Jetzt weiss ich ja nicht, liebe nika, in welcher Grössenordnung Du Anchovis zu kaufen bekommst. In Salz oder in Olivenöl? Ich kaufe immer Gläschen mit 150 g in Olivenöl. Es gibt jedoch auch noch ganz kleine flache Dosen, mehr als 30-40 g sind da sicher nicht drin. Natürlich verbrauche ich die erst nach und nach. Ich schiebe sie zusammen, damit sie wieder mit Öl bedeckt sind und ab in den Kühlschrank. Mein Mann isst davon gerne mehr auf Eiern, auf der Pizza, aber ich hatte bisher keine Probleme mit der Aufbewahrung über Wochen. Die in Salz eingelegten Anchovis sind mir zuuu salzig, dann muss man sie wieder abwaschen...Welch salziges Thema für den heutigen Sommertag :-))). Ich schicke Dir viele Grüsse, Rinquinquin

karlchen
Ich bin schon gespannt
La Bohémienne (Zigeunergratin)  

Heute habe ich es gekocht und morgen Mittag darf ich es genießen. In dem Moment als ich die Tomaten zu den Auberginen in die Pfanne gegeben habe, kam mir da ein Geruch entgegen der mir sagt, daß ich etwas sehr leckeres zu erwarten habe. :-) *freu*

nika
ÜberdenSchattenspringen

werde ich jetzt nach der Anleitung bestimmt. Morgen ist schon verplant, aber übermorgen kann ich in der nahen Kreisstadt Anchovis kaufen ...

Ganz lieben Dank und viele Grüße,nika

karlchen
Superlecker

Ist das lecker! Rinquinquin hat es genau richtig beschrieben. Es sieht sehr einfach und schlicht aus, schmeckt aber superlecker. Das ganze könnte ich mir auch gut mit etwas trockenem Weißwein und Parmesan oben drüber als italienische Variante vorstellen.

Rinquinquin
eine gute Idee!

Parmesan drüber, das klingt gut! Mit dem Weisswein rennst Du, lieber Karlchen, offene Türen ein, der gehört bei uns einfach dazu.

schischi

Sorry, aber das Rezept geht gar nicht, ich muss hier mal auf die Euphoriebremse treten.

Die armen Sinti und Roma haben es hierzulande schon schwer genug, da muss man sie nicht auch noch mit diesem Rezept assoziieren.

Mus aus Auberginen bekommt man 10x leichter, indem man sie halbiert im Ofen gart. Aus Mehl und Milch werden mit Anchovis zusammen Klumpen, der 2. Versuch mit vorher kalt anrühren ist auch gescheitert.

Resultat: viel Abwasch, wenig Gewinn. Das Rezept ist "schischi"

Geschmäcker sind verschieden, sorry, aber das ist meine Meinung.

 

Aphrodite
Das wird eine Bechamel-Sauce.

Mensch @Scheibe, was hast Du aus diesem Gericht gemacht? Natürlich klumpt das Mehl. Hast Du noch nie eine Mehlschwitze gekocht? Nach und nach die Milch einrühren und mit dem Schneebesen schlagen. Die Mehlklumpen lösen sich auf. Einfach weiterköcheln lassen. Und wer hat hier bitte etwas gegen Sinti und Roma? Ich würde an Deiner Stelle hier ein wenig leiser treten. Ist einfach ein besserer Stil. So, nur ein Tipp von mir wegen freier Meinungsäußerung, meine Meinung und so was. Es geht auch anders.

KleineKöchin
Da klinke ich mich doch gleich ein...

Aufgrund des Kommentars bin ich auf dieses Rezept gestoßen, und beim Lesen war mir nicht klar, welche Probleme sich hier auftun für Scheibe???

Dass das Wort "Zigeuner" im alltäglichen Sprachgebrauch doch schön langsam verschwinden sollte, seh ich ein, aber nun gleich alles über einen Haufen zu werfen geht mir dann doch zu weit! Sowas schaffen normalerweise nur die Österreicher, die gleich die ganze Hymne umtexten :-)

 

Wie auch immer, danke für den Kommentar, denn jetzt landet das Rezept auf meiner To-Do Liste- wenn auch vorerst in der Warteschleife, denn ich glaube, im Sommer schmeckt es mir wesentlich besser.

KleineKöchin
Ach- nochwas!

Das mit den Tags sollte man sich VORHER überlegen!!!

Rinquinquin
warum nur

soll das Wort "Zigeuner" etwas Negatives sein? Sie sind es doch. Sinti und Roma bezeichnen beileibe nicht die ganze Volksgruppe oder wie man heute so vornehm umschreibt, die Ethnie. Und???  Was ist denn nur so beleidigend an einem alten Namen für ein Gericht? 

 

Ja, und was die Tags angeht, da hat Scheibe nicht mit den Tücken des Systems gerechnet. So ein Eintrag geht gerne mal nach hinten los,

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