Rezept Lachs-Jakobsmuschel-Zucchini-Involtini mit Paprikacrème

à la Nelson Müller aus Lanz kocht! Falls Euch das Rezept insgesamt zu aufwendig ist, nehmt Euch die Zeit und bereitet die Paprika-Sauce zu... Ein traumhafter Hit!!!

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Rezeptinfos

Portionsgröße
2
Schwierigkeitsgrad
mittel
Zeit
mehr als 90 min Zubereitung
mehr als 90 min Dauer

Zutaten

Für die Paprikacrème (sauce):

3
mittelgroße Spitzpaprika
2 El.
250 ml
Fischfond
125 ml
Weißwein
200 ml
Salz und Peffer

Für die Involtini:

250 g
Lachsfilet (2 Stücke je 125 g)
1-2
Zucchini (sie sollten schön groß sein)
2 Tl.
6
Confittomaten (siehe mein Rezept)

Zubereitung

  1. 1.

    Für die Paprikacrème: Die Paprika (nach dem Waschen und entkernen) und Schalotten in schmale Streifen schneiden. Die Butter zerlassen, zunächst die Schalotten ca. 2 Minuten darin anschwitzen. Sodann die Paprika hinzufügen. Zusammen unter rühren ca. 2-3 andünsten.

  2. 2.

    Den Wein und den Fischfond hinzufügen. Alles bei mittlerer Hitze ca. 70-90 Minuten schwach vor sich hinköcheln und reduzieren lassen. Sobald die Flüssigkeit fast eingekocht ist, die Paprika und Schalotten mit dem Mixstab pürieren. Im Anschluss die Sahne hinzufügen, aufköcheln lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Kurz vor dem Servieren noch einmal kurz aufmixen.

  3. 3.

    Für die Involtini: Den Backofen auf 180° vorheizen. Mithilfe eines Sparschälers dünne Scheiben von der Zucchini für die zwei Fischpäckchen abhobeln. Fächerartig übereinanderlegen und mit der Pesto betreichen.

  4. 4.

    Den Fisch abwaschen und trocken tupfen. Mit Salz würzen und auf die Zucchini legen. Die Jakobsmuscheln in schmale Scheiben schneiden und den Fisch damit bedecken. Zum Abschluss die Confittomaten auf den Jakobsmuscheln verteilen. Vorsichtig zu einer Rolle drehen. Sodann in Alufolie einwickeln. Die Rolle lässt sich jetzt gut noch etwas runder nachformen. Mit dem zweiten Päckchen ebenso verfahren. Den Fisch für 10 Minuten in den Ofen schieben. (Nach 10 Minuten einmal vorsichtig nachschauen, ob der Fisch gut ist). Zum Servieren in Scheiben schneiden.

  1. 5.

    Dazu passt beispielsweise Kartoffelpüree.

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Kommentare zum Rezept

Rinquinquin
diese Paprikasauce werde ich auch mal machen,

aber hast Du es wirklich so ausprobiert, sie 90 Minuten mit 375 ml Flüssigkeit köcheln zu lassen? Es kommt mir ungeheuer lang vor - nicht wegen der Zeit, aber ich befürchte doch, dass danach nichts Brauchbares mehr im Topf sein wird. 

JulietteG
Ich habe das Rezept mal...

auf 70-90 Minuten umgeändert! Das Ganze hängt natürlich vom Herd ab... Ich habe sechs Stufen: von 0,5 bis 3 in halben Schritten. Ich habe die Flüssigkeit sozusagen sehr zart eingekocht, indem ich zwar die meiste Zeit bei Stufe 1 war, aber zwischendurch auch mal auf 0,5 heruntergeschaltet habe... Also bei 12 Stufen so ungefähr Stufe 3... Die Paprika und Schalotte waren nach der Zeit zwar natürlich weich, sind jedoch sozusagen keine Pampe geworden! Auch ich war überrascht, dass im Topf noch alles sehr ansehnlich aussah. Dazu muss man noch sagen, dass ich einen relativ schmalen Topf hatte, womit die Verdunstungsfläche relativ gering war (ca. 15-16 cm Durchmesser). Da spielen natürlich ganz unterschiedliche Faktoren mit hinein....

Noch als Anmerkung: Nelson Müller nimmt jeweils die doppelte Menge Fond und Wein und im Anschluss 0,5 Liter Sahne... Da mir erst um 17 Uhr bewusst wurde, wie viel Flüssigkeit da einkochen muss, habe ich das auf die Hälte reduziert und insgesamt noch weniger Sahne genommen, da die Sauce einfach so lecker war, dass ich sie nicht weiter verdünnen wollte! Wie lange er sie einkocht, steht in dem Rezept leider nicht... Dort stand lediglich "reduzieren", also habe ich mein eigenes Ding daraus gemacht! :)

Aphrodite
@Juliette...

da bringst Du richtig Farbe ins Spiel. Und dem Namen Paprika-Creme wird Deine Sauce wohl eher gerecht. Im Original war das nur ein Hauch von Paprika und der Lachs war ein Zander. Die Sahne darf nur einmal kurz aufkochen, sonst lässt sie sich später nicht mehr aufschäumen. Ich finde, die Rezept-Ausdrucke bei "Lanz kocht" sind eher rudimentär und setzen einiges Können voraus. Leider sehe ich erst jetzt, dass Gourmet-Meile auf Zeche Zollverein war.

 

Bevor ich in Rüttenscheid zum Essen gehe, werde ich wohl auch das Rezept nachkochen. Mir würden die Jacobsmuscheln reichen. Auf die Süßkartoffeln würde ich jedoch nicht verzichten wollen. Der Geschmack ist ein ganz anderer als Kartoffelpüree. Und die Alupäcken werden vorher in der Pfanne gebraten, damit sich Röstaromen bilden können. Die Süßkartoffeln werden auch nicht in Stücke geschnitten und in Wasser gegart sondern ganz in der Schale im Ofen gebacken. Rezeptausdrucke sind doch ein Quark!

Da ist mir Dein Rezept schon lieber, da es eindeutig Deine Handschrift trägt und nicht eins dieser semi-verkürzten Gourmet-Rezepte ist.

KleineKöchin
Traumhaft wie immer

liebe Juliette, da würde ich mich doch glatt sofort zum Essen einladen bei dir!

JulietteG
Zu meiner Geschmackswahl noch zwei kleine Worte...

erst einmal, liebe KleineKöchin, probier es doch einmal! Irgendetwas Leckeres würde ich schon für uns zaubern! ;) Danke für Deinen lieben Kommentar!

 

Auch Dir, liebe Aphrodite, möchte ich für Deinen Kommentar sehr danken.... Das mit den Süßkartoffeln habe ich bei dem Nelson auch nachgelesen... Es hatte jedoch einen Grund, warum ich diese nicht umgesetzt habe. Schließlich habe ich daraus einen Gang gemacht der satt machen sollte und sich nicht in ein Menü integrierte... Die Paprikasauce hatte seine Würze und auch gewisse Süße.... Ebenfalls die Confittomaten... Und ich persönlich finde, wenn auch nur leicht angehaucht, dass Jakobsmuscheln ebenfalls eine ganz, ganz leichte Süße verbreiten... Zum satt essen wären mir da die Süßkartoffeln zu viel gewesen als i-Tüpfelchen, aber das ist Geschmacksfrage....

 

Bevor Du es nur mit der Jakobsmuschel probierst... Die Konsistenzen agieren bei diesem Gericht, mehr als man sich vorstellen kann... Die noch leicht knackige Zucchini mit dem weichem und zartem Fisch, dazu die zwar leicht weiche Tomate, aber wenn man dann noch auf der Jakobsmuschel kaut... Es war wirklich einfach lecker und beeindruckte sehr.... Vor allem war es noch einigermaßen normal umsetzbar... Trotz allem vielen Dank für Dein Kompliment (zumindest habe ich es mal so interpretiert :)), liebe Aphrodite!

 

cystitis
WOW

Ein tolles Gericht. Ich habe das Rezept mir schon mal stiebitzt. Mal sehen, ist sicher schön, wenn Besuch zum Essen kommt.

Aphrodite
Und noch viel mehr.

@Juliette, Du stellst Dich fast jeden Tag hier hin und überlegst Dir, was aus den Zutaten, die Du zuhause hast, gezaubert werden kann. Und machst Dir auch die Mühe alles mitzuschreiben und auszuprobieren. Gerade daraus entstehen ja die Ideen klein und fein verpackt. Ich koche nicht so aufwendig. Deine Gerichte haben ein eigenes Gesicht. Und dann macht "Nachkochen" schon einen Unterschied. Wie Du geschrieben hast, selbst auf den Geschmack zu kommen. Da sind alleine Spitzpaprika schon unschlagbar. Muss mich da auch mal durchprobieren. 

JulietteG
Die Paprikasauce...
Lachs-Jakobsmuschel-Zucchini-Involtini mit Paprikacrème  

sah vor dem Pürieren übrigens so aus... Das war nach ca. 60 Minuten... Ein ganz kleines bißchen weiter habe ich sie noch einköcheln lassen...Dann aber das Photo vergessen... Sah aber eigentlich genauso aus... :)

Rinquinquin
Fototeller
Lachs-Jakobsmuschel-Zucchini-Involtini mit Paprikacrème  

Die Paprikasauce ist wunderbar, doch leider, leider - sie erschlägt den Lachs und die Jakobsmuscheln verschwinden geschmacklich total. Diese Sauce würde gut zu Pasta und Hähnchen passen, aber mit Fisch ist sie einfach zu dominant. Ich habe sie auch nicht mit 200 ml Sahne aufgeschlagen, sondern nur mit 80 ml, das genügte vollauf und mengenmässig hätte sie dann immer noch glatt für 4 Personen ausgereicht. 

 

Die Involtini selbst finde ich anstrengend in der Herstellung, denn die Zucchinistreifen machen sich gerne selbständig. Die confierten Tomaten in den Rollen haben nicht so meine Gnade. Insgesamt hatte ich die Päckchen 20 min im Ofen, nach den angegebenen 10 min gefielen sie mir ganz und gar nicht. Oje, das ist auch so ein Ding: "vorsichtig nachschauen, ob der Fisch gut ist". Damit ist das Päckchen schon mal geöffnet.....

 

Alles in allem: eine tolle Sauce, aber nicht zu diesen Röllchen, zu denen eine zarte Safransauce oder Wermutsauce besser gepasst hätte.

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