Rezept Märchenhaftes Hexen-Blockhaus

Sehr viel Zeit, sehr viel Geduld, eine Menge Kraft, etwas Geschick - dann wird es ein ganz besonderes, individuelles Häuschen, wie es kein zweites gibt auf dieser Welt.

Märchenhaftes Hexen-Blockhaus
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Rezeptinfos

Portionsgröße
1 Haus ca. 25 x 28 cm Grundfläche
Schwierigkeitsgrad
mittel

Zutaten

830 g
Honig (cremig oder fest)
200 ml
465 g
Roggenmehl (Vollkorn, anderes geht sicher auch)
500 g
Weizenmehl Typ 405
ca. 80 g
Trockenfrüchte (Rosinen, Backpflaumen, Orangeat, ...)
30 g
Lebkuchengewürz (Zimt, Kardamon, Nelken) nach persönlichem Geschmack
20 g
Natron
1
Eiweiß
Puderzucker
Dekoration

Zubereitung

  1. 1.

    Honig mit Wasser unter Rühren erwärmen bis sich der Honig aufgelöst hat. Etwas abkühlen lassen. Trockenfrüchte sehr fein zerkleinern. Mehl und Gewürz mischen, mit einem stabilen Löffel Früchten und Honigwasser kurz einrühren, Natron zufügen. dann mit der Hand einen festen Teig kneten. Das geht schwer und dauert. Anschließend den Teig mit Mehl bestäuben und zu einer Kugel formen. Die Teigkugel in eine Schüssel legen, fest verschließen, für 1-3 Tage in den kühlen Keller stellen. Die Schüssel sollte nicht zu klein sein, denn der Teig geht noch auf.

  2. 2.

    Den Teig aus dem Keller holen, auf ein Holzbrett stürzen. Nun auf einem großen Holzbrett aus Teigportionen (ca. 35 - 40 g) Stränge (ca. 1 cm Durchmesser, 20-22 cm cm lang) rollen. Wir brauchen 2x7 Stränge für die Seitenwände. Für die Giebel 2x7 Stränge (18-20 cm), sowie 5 Stränge, die jeweils etwas kürzer werden, um die Dreiecksform zu erhalten. Die Teigstränge werden für jedes Teil nebeneinander im Abstand von 1-2 mm auf ein Backpapier gelegt.

  3. 3.

    Der restliche Teig wird halbiert und zu passenden Rechtecken für die Dachfläche ausgerollt, ca. 1 cm stark. Wer möchte, schneidet nun bereits vorsichtig eine Öffnung für die Tür oder Fenter aus. Reste werden zu Dekoration verarbeitet (Schornstein, Zaun, Brezel, ...). Günstig ist, für die Teile vorher Schablonen anzufertigen und diese mit Bleistift auf das Backpapier zu zeichnen, damit alles einigermaßen symmetrisch wird.

  4. 4.

    Bei 200 °C wird alles nacheinander jeweils ca. 20 min gebacken. Danach sollten die Honigkuchen abkühlen und einen Tag ruhen.

  1. 5.

    Die Einzelteile werden nun begutachtet und ggf. mit einem scharfen Brotmesser in Form geschnitten. Ein Eiweiß wird mit gaaaanz viel Puderzucker gut verrührt, bis eine sehr dicke Paste entsteht, mit der das Haus zusammengeklebt wird. Das ist nicht einfach, dauert eine Weile und geht am besten zu zweit. Eventuell können die Teile zwischendurch mit Schleifenband fixiert werden. Da man das Haus hinterher schlecht umlagern kann, sollte es gleich auf der endgültigen Unterlage (Holzbrett) zusammen geklebt werden.

  2. 6.

    Wenn das Lebkuchen-Haus stabil steht, beginnt die Dekoration. "Schnee" wird mit der restlichen Eiweiß-Puderzucker-Masse simuliert. Dach und Seitenwände haben wir mit einer dünnen Zitzonen-Puderzucker-Mischung glasiert.

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Kommentare zum Rezept

Bilder

Bild 1 zeigt das fertige Haus. Bild 2 das Haus beim Zusammenkleben, Bild 3 den gestürzten Teig und Bild 4 die noch ungebackenen Teigstränge für einen Giebel.

Maus
Sieht einladend aus

Dein Knusperhäuschen sieht richtig einladend aus. Darin möchte ich schon gerne wohnen und fleißig dran knabbern. Haben Dir Deine Kinder dabei geholfen? Leider sind meine Söhne aus dem Alter heraus um soetwas zu machen. Doch im nächsten Jahr werde ich mit meinen Enkelkindern auch ein Hexenhäuschen backen und verzieren. Bei uns in Kiel kann man sein Hexenhäuschen zum Verlag der Tageszeitung bringen. Dann wird es im Schaufenster ausgestellt, geht durch eine Jury und mit viel Glück wird es prämiert. Die ersten Besten gewinnen dann Eintrittskarten für ein Weihnachtsmärchen im Schauspielhaus oder Opernhaus. Es ist immer interessant anzusehen, was es alles für Ideen für ein Hexen- bzw. Knusperhäuschen gibt. LG Maus

sparrow
wunderschön

Das Häuschen ist wunderschön. Da hast Du Dir viel Mühe gemacht. Ich habe früher für meine Kinder auch immer ein Lebkuchenhaus gemacht. 

Wenn nächstes Jahr die Enkel zu Weihnachten zu uns kommen, werde ich auch mal wieder ein Häuschen backen.

Aphrodite
Ein schönes Pfefferkuchenhaus!

Und die rustikale Aufmachung als Blockhaus hat was! Noch nie so gesehen - wunderschön.

auchwas
Knusper, knusper.......

ein sehr schönes und uriges Häuschen. Wie Maus schreibt, sollte es wirklich prämiert werden. So schön, einfach toll, Idee und Ausführung. Danke lieber HobbyKoch und Familie, das Du uns das vorgestellt hast.

Vielen Dank

Werde das Lob an meine "kleine" Tochter weiterreichen, sie hat sich das Haus ausgedacht und hergestellt. Das wird sie sehr freuen.

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