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Zutaten

400+50 gr. Semola di grano duro rimacinata "granoro"
5 St. 5 St. Bio-Eier, beste frische Ware, mittlere Größe
1 TL Meersalz fein

Rezept Pappardelle -selbstgemacht-

Breite Bandnundeln wie sie in der Toskana gemacht werden, mindestens 1,5 cm sollten sie breit sein. Vortrefflich für Ragù oder mit Steinpilzen.

Rezeptinfos

mittel

4-6

Zutaten

Portionsgröße: 4-6
  • 400+50 gr. Semola di grano duro rimacinata "granoro"
  • 5 St. 5 St. Bio-Eier, beste frische Ware, mittlere Größe
  • 1 TL Meersalz fein

Zubereitung

  1. Mehl in eine Schüssel geben, das Salz dazu, die Eier einzeln- die Eier sollten Raumtemperatur haben- und langsam, mit dem Knethaken oder einem Kochlöffel einrühren, bis sie sich verbunden haben, den Teig kneten, weiter mit den Händen oder der Küchenmaschine, bis ein glatter goldgelber Teig, geschmeidiger glatter Teig, entstanden ist, geht sehr schnell. Die Teigmasse in einer Folie in der Küche 1 Stunde ruhen lassen. Dann mit einem Holz oder der Pastamaschine ausrollen. Ich rolle 1 cm dicke 10x20 Stücke mit der Hand dann gebe ich unter Zusatz von rundherum Mehl bei Stufe 5 (von 8) Pastamaschine, 2 x und immer wieder gefaltet, durch die Pastamaschine drehen, dann auf Stufe 1, 2x durchlaufen lassen bis die Nudelplatten fein und ohne Löcher sind immer wieder fein mit Mehl bestreuen, die Nudelplatten lege ich mit Mehl betreut zur Seite sie sollten eine Länge von 30 cm haben, bis alle durch die Maschine sind bei diese Menge hatte ich 8. In der Zwischenzeit koche ich einen großen Topf mit Wasser und 1 EL Meersalz. Dann nehme ich die gut mit Mehl bestreuten Platten und falte sie vorsichtig und schneide dann 2 cm Streifen, die ich wieder auseinander nehme und auf einen Stab gebe, damit nichts pappt, dort können sie trockenen oder gleich in das vorbereitete sprudelnde Salzwasser geben und 3-4 Minuten (frisch getrocknet 1-2 Minute länger) bei mittlerer Temperatur kochen. Nach dem Kochen, lasse ich sie kurz abtropfen, etwas Nudelwasser aufheben ca. 100 ml, gebe sie in eine erhitzte Pfanne mit 1 EL Butter oder gutem Olivenöl und schwenke sie darin mit etwas von dem Nudelwasser darüber oder Gemüsebrühe dann pappen sie nicht zusammen und mit Ragù oder Steinpilzen servieren. Bei Mehl meine ich das oben genannte, damit sind sie mir immer gelungen.

Ein Rezept von

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Kommentare zum Rezept

Ich krieg' das auch noch richtig hin!

Heute habe ich gelernt, man darf seine Nudelmaschine nicht all zu viel quälen. Durch zu viel Durchdrehen wird der Teig nichts. Zu spät. Ich habe mich heute jedenfalls mächtig angestrengt. Die ganze Küche war mit Nudelplatten dekoriert. Als mir der Teig immer noch zu weich war (mehr Mehl wollte ich nicht zugeben), habe ich die Platten einfach liegen lassen und anschließend noch einmal durchgedreht. Die armen Nudeln. Die sind jetzt richtig platt. Ich lasse sie jetzt liegen und trocknen... Hübsch sehen sie ja aus - so handgemacht.

Die sind perfekt gelungen

@Aphrodite, die sehen toll aus und schmecken bestimmt auch so. Nudelmachen ist ein Mehlbad und man braucht Platz, aber es lohnt,  Du hast das alles super im Griff.

Yeah!

Man darf wirklich nicht zu viel kneten und den Teig nicht zu oft durch die Nudelmaschine treiben. Auch wenn der Teig sehr weich ist (Soll ich noch erwähnen, dass ich zunächst die Nudelbahnen platzsparend über die Stuhllehne drappiert hatte - da sind sie gerissen. Also musste ich mir ein anderes Plätzchen suchen.) Gekocht habe ich sie heute. Richtig schöne, frische Nudeln sind es geworden, die schnell durchgaren, sich vorbereiten lassen und nicht sofort gekocht werden müssen.

herrlich !! -

liebe Aphrodite, Du hast Dich da richtig reingekniet. Und das Ergebnis ist doch super, oder? Ja, wenn der Teig zu weich ist und anfängt zu kleben, das ist ärgerlich und hinterher noch Mehl einzuarbeiten wird schwierig. Da hilft nur, beim Ausrollen zu mehlen, was das Zeug hält. Und doch - jedesmal ist die Pasta anders! Bei diesem Rezept hast Du Dir aber auch die 6-Personen-Version vorgenommen :-))))- jetzt isst Du tagelang Pasta, oder?

Für @Toskanafan!

Auchwas hat ein Pastamehl verwendet. Ist es das? Weiß ich nicht. Ich bin nun mit der Rezeptangabe in der Tasche in einen kleinen italienischen Supermarkt gestiefelt. Da hatten sie aber nur eine Sorte Durumweizengriess. Diese eignet sich besser zum Backen. Da ich nur diese eine Sorte bekomme, setze ich sie universell ein. So versiert wie auchwas bin ich nicht. Und bei mir müssen auch immer schöne Bildchen auf den Nudel- oder Mehlpackungen sein.

Hattest Du heute Glück?

@Aphrodite

Danke, ja, das ist das Pastamehl, Ich bin wie Du mit der Rezeptangabe in der Tasche in einen kleinen italienischen Feinkostladen gegangen. „Semola di grano duro rimacinata“ wollte ich. Dumm, er sagte wäre andre Fa., zuhause merkte ich, statt Hartweizenmehl gab er mir Weichweizenmehl. tenero  stand drauf.. Werde morgen noch mal nachfragen. duro heisst hart, tenero weich, Hier Link, Type/mehl 00, ist Ausmahlungsgrad, . Durumweizengriess.wird auch richtig sein.

Hat super geklappt,,,

Danke @auchwas für dieses Rezept. Schmeckt köstlich, wie in der Toskana!!!!. Der Teig muss nach Trocknungsgrad behandelt werden. Lieber etwas liegen lassen und den richtigen Moment erwischen, Auszurollen/ formen, dann klappts.

Mit Kletzen.

Zimtstern hatte mir gedörrte Birnen geschickt, sonst hätte ich das Rezept von Robert Sprenger gar nicht ausprobieren können. Er nimmt für seine Nudeln statt Kletzenmehl Dörrbirnen. Da muss man nur drauf kommen! Aber für 100 g Birnenmus den Fleischwolf bemühen? Ich habe eine Moulinette genommen. Damit bekommt man Dörrobst fein gehackt - mehr aber auch nicht. 

Marmoriert statt braun.

Eigentlich gefallen mir die gesprenkelten Nudeln fast besser als das Orginal. Der Teig war eine mittlere Katastrophe: 300 g Mehl auf 3 Eier und 100 g Kletzen - 2 Std. im Kühlschrank ruhen lassen. Nicht zu viel kneten, sonst wird der Teig hart. Da stand ich dann mit einem klebrigen, krümeligen Etwas. Doch wer das Rezept von auchwas aufmerksam liest: will der Teig nicht durch die Nudelmaschine, einfach mit dem Nudelholz etwas ausrollen. Anschließend lässt er sich problemlos durchdrehen. Mehlen nicht vergessen, damit nichts hängen bleibt. Bis Stufe 5 bin ich gekommen und bin dann einfach zum Schluss noch einmal mit dem Nudelholz drüber. Wenn alle Stricke reißen, lässt man den Teig einfach noch etwas ruhen. Das wird schon! Meine nächsten Pappardelle werden mit getrockneten Cranberries gemacht. 

Großartige Idee

@Aphrodite

Das ist einfach eine großartige Idee mit den Hutzeln/Kletzen, die Nudeln zu machen, die  sehen super aus und ich kann es kaum erwarten, das einfach nachzumachen.  Danke für die Idee.

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