Rezept Poularde mit Estragon-Walnuss-Butter

Poularden sind besonders fleischige Masthühner, die mit Mais und Körnern gefüttert werden. Am besten schmecken die französischen aus der Bresse.

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Rezeptinfos

Portionsgröße
Für 4 Personen
Schwierigkeitsgrad
mittel
Buch
Feine Braten
Zeit
unter 30 min Zubereitung
mehr als 90 min Dauer
Pro Portion
Ca. 1025 kcal

Zutaten

100 g
1
Poularde (ca. 1,6 kg; beim Gefügelhändler vorbestellen)

Zubereitung

  1. 1.

    Die Walnüsse in einem Pfännchen ohne Fett rösten, bis sie duften. Abkühlen lassen und fein hacken. Den Knoblauch schälen und fein hacken. Den Estragon waschen und trocken schütteln, die Blätter fein schneiden. Die Butter mit den vorbereiteten Zutaten und 1 Prise Salz verkneten.

  2. 2.

    Den Backofen auf 200° vorheizen. Die Poularde innen und außen waschen und trocken tupfen. Innen und außen mit Salz und Pfeffer würzen. Die Haut an der Brust von der Halsöffnung her vorsichtig ablösen, die Finger zwischen Brust und Haut immer weiterschieben und die Haut lösen, ohne dass sie zerreißt. Die Würzbutter unter die Poulardenhaut schieben und das Huhn so massieren, dass sich die Butter gut unter der Haut verteilt. Die Poularde mit der Brust nach oben in einen Bräter setzen und 100 ml Wasser angießen. Den Bräter in den heißen Backofen schieben (Mitte, Umluft 180°) und die Poularde darin 30 Min. braten.

  3. 3.

    Die Knoblauchknollen waschen und halbieren. Um die Poularde verteilen und alles weitere 45 Min. braten. Um zu sehen, ob der Vogel fertig ist, in den dicksten Teil der Brust und in eine Keule stechen: Wenn das leicht geht und der austretende Fleischsaft klar ist, die Poularde herausnehmen, sonst noch 5-15 Min. weiterbraten. (Dabei evtl. mit Alufolie abdecken, damit die Haut nicht zu dunkel wird.)

  4. 4.

    Die Poularde auf ein Brett mit Saftrille heben und 5 Min. zugedeckt ruhen lassen. Tranchieren und mit dem Knoblauch und etwas Bratensaft auf vorgewärmten Tellern anrichten. Dazu schmecken knuspriges Baguette, ein bunter Salat mit Vinaigrette (idealerweise mit Estragon-Essig zubereitet) und ein junger Rotwein. Der Knoblauch ist ganz mild und weich geworden, lässt sich gut aus den Häutchen drücken und auf das Brot streichen.

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