Rezept Radieschengelee-Cracker mit Labneh-Haube

Fast wie eine kleine Tarte ist dieses einfach zu machende Fingerfood. Am Abend zuvor wird der Labneh-Frischkäse vorbereitet. Eine lockere Haube, ohne Sahne

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Rezeptinfos

Portionsgröße
8 Stück, je 6 x 4,5 cm
Schwierigkeitsgrad
leicht
Zeit
30 bis 60 min Zubereitung
30 bis 60 min Dauer

Zutaten

250 Gramm
Schafsmilch-Joghurt
1 gute Prise
Meersalz, frisch gemahlen
200 Gramm
Radieschen (geputzt gewogen)
30 Milliliter
60 Milliliter
Rotwein, trocken
1 Teelöffel
weißer Balsamicoessig
1/4 Teelöffel
Meersalz aus der Mühle
1 Prise
weißer Pfeffer
1/2 Teelöffel
Zitronensaft, frisch gepresst
8 Stück
gesalzene Cracker je ca. 6 x 4,5 cm
100 Gramm
Gelierzucker 2:1
etwas
Radieschensprossen oder Kresse (zum Dekorieren, wer mag)

Zubereitung

  1. 1.

    Für den Labneh-Frischkäse ein Spritzschutz-Sieb aus Metall oder ein Kuchengitter aus Metall mit zwei Lagen Küchenrolle belegen und auf eine Schüssel stellen. Schafsmilchjoghurt, Ziegenfrischkäse und eine gute Prise Meersalz aus der Mühle cremig rühren. Frischkäse-Joghurt-Masse auf das Gitter/Sieb geben und mit eine Palette gleichmäßig dick verstreichen, damit eine Fläche von etwa 15 mal 19 Zentimeter bedeckt ist. Das ganze abdecken und 24 Stunden an einem Kühlen ort abtropfen lassen.

  2. 2.

    Am nächsten Tag das Radieschengelee herstellen. Dazu die Radieschen putzen und waschen. Zwei Drittel grob würfeln und in einen schlanken, hohen Mixbecher geben. Je 30 Milliliter Wasser und Rotwein zugeben, einen Teelöffel weißen Balsamicoessig, einen viertel Teelöffel Salz aus der Mühle, eine gute Prise weißen Pfeffer und einen halben Teelöffel frisch gepressten Zitronensaft zugeben. Alles fein pürieren und nochmals 30 Milliliter Rotwein dazu geben und mit einem Löffel kurz verrühren. Das restliche Drittel Radieschen in etwa 2 Millimeter große Würfelchen schneiden. Die pürrierte Masse mit dem Gelierzucker und den Radieschenwürfeln in einen Topf geben und erhitzen, bis es kocht. Das Ganze 5 Minuten stark kochen lassen, dabei immer wieder umrühren. Falls sich Schaum gebildet hat, diese mit einem Löffel abschöpfen. Das Radieschengelee in eine flache Schale geben und abkühlen lassen.

  3. 3.

    Sobald das Gelee anfängt fest zu werden dieses gleichmäßig auf der Labnehschicht verteilen und glatt streichen. Mit einem scharfen Messer (möglichst ein Keramikmesser) das zwischendurch immer wieder in heißes Wasser getaucht wird, die Labneh-Radieschengelee-Platte in 8 Stücke schneiden, die so groß wie die Cracker sind, dann die Cracker darauf legen. Auf die Cracker ein großes Schneidebrett oder ähnliches legen und das ganze stürzen. Küchenrolle vorsichtig abziehen. Mit einem Messer die Cracker nach und nach auf eine Servierplatte befördern. Wer mag, kann die Stücke jetzt noch mit Sträußchen von Radieschensprossen oder Kresse dekorieren.

  4. 4.

    Wer es ein wenig edler mag, der ersetzt die Cracker durch einen selbst gebackenen Mürbeteig, der nach dem Backen eingefroren und im gefrorenen Zustand in Stücke zu je etwa 6 mal 4,5 Zentimern geschnitten wurde. Man kann dieses Fingerfood auch mit runden Crackern oder runden Mürbeteigstücken machen. Dazu sollte man einen Ausstecher in der passenden Größe besitzen. Das Radieschengelee für sich alleine paßt auch sehr gut zu rohem oder gekocktem Schinken oder einem kalten Braten.

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Kommentare zum Rezept

Aphrodite
Muss ich probieren.

@Karlchen, das Rezept muss man wahrscheinlich ausprobieren, um mitreden zu können. Ich war heute eingeladen und habe ein Tafelspitzgelee mit Creme Fraiche probiert. Darin waren noch kleine Würfelchen Wassermelone. Eine Überraschung. Wenn ich mir nun die Schärfe der Radischen und den Frischkäse vorstelle muss dies ähnlich interessant sein und Deine "Schnittchen" lassen sich dann gut variieren. Den kalten Braten dazu werde ich probieren...

kurbis
ein "echtes Karlchen Rezept"

@Karlchen, tolle Idee , Du bist einfach kreativ. Danke!

auchwas
Radieschengelee +++++

und diese leckere Zusammenstellung alles EINZIG und verführerisch. Eine großartige Idee, gleich in mein Rezeptbuch und "mussichmachen" . Danke, @Karlchen für dieses tolle Rezept.

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