Homepage Rezepte Schiacciata all'olio – ein italienisches Fladenbrot

Zutaten

500 Gramm Mehl Typ 405
200 Milliliter Wasser
100 Milliliter Milch, lauwarm
1 Würfel (42 g) frische Hefe
3 Esslöffel gutes Olivenöl
1 Prise Salz (für den Teig)
4 gute Prisen grobes Salz, z.B. Meersalz, Brezensalz (zum Bestreuen)
50 Milliliter Olivenöl (für die Arbeitsfläche)

Rezept Schiacciata all'olio – ein italienisches Fladenbrot

Rezeptinfos

mehr als 90 min
leicht

für 1 Backblech

Zutaten

Portionsgröße: für 1 Backblech
  • 500 Gramm Mehl Typ 405
  • 200 Milliliter Wasser
  • 100 Milliliter Milch, lauwarm
  • 1 Würfel (42 g) frische Hefe
  • 3 Esslöffel gutes Olivenöl
  • 1 Prise Salz (für den Teig)
  • 4 gute Prisen grobes Salz, z.B. Meersalz, Brezensalz (zum Bestreuen)
  • 50 Milliliter Olivenöl (für die Arbeitsfläche)

Zubereitung

  1. Hefe zerbröckeln und in der lauwarmen Milch auflösen. Mehl in eine Schüssel sieben. Eine Mulde ins Mehl machen. Mehlrand mit einer Prise Salz bestreuen. Das Milch-Hefe-Gemisch in die Mulde gießen. Nach und nach Mehl in die Flüssigkeit einrühren. Wasser und 3 Esslöffel Olivenöl zugeben und alles zu einem glatten Teig kneten, solange, bis er nicht mehr am Schüsselrand klebt. Das ergibt einen relativ weichen Teig. Teig zu einer Kugel formen, in eine große Schüssel geben (3-4-faches Volumen der Teigkugel) und abgedeckt an einem warmen zugfreien Ort 1 Stunde gehen lassen.
  2. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Etwa 50 Milliliter Olivenöl darauf gießen und den Teig darauf plazieren. Hände gut mit etwas vom Öl benetzen. Teigkugel mit den Händen ein wenig flach drücken, nicht zu viel, dann den Teigfladen vorsichtig umdrehen.
  3. Nun beide Hände zu Hilfe nehmen, die Finder etwas abspreizen. Mit den Fingerspitzen immer wieder in den Teig drücken und dabei die Finger weiter spreizen, damit der Teig nach und nach auseinander gezogen wird, bis er schließlich fast das ganze Backblech bedeckt. Jetzt wieder mit beiden Händen arbeiten, diesmal aber die Finger nur sehr wenig abspreizen. Die Finderspitzen aller Finger immer wieder in den Teig die Oberfläche drücken und das auf der gesamten Teigfläche wiederholen, bis eine „hügelige“ Oberfläche entsteht. Der Teig sollte nicht ganz bis zum Rand des Backbleches gehen und ringsherum sollte ein Rand entstehen, der ein wenig höher ist, als der restliche Teig (siehe Bild). Oberfläche des Teigs gleichmäßig mit 4 guten Prisen grobem Salz bestreuen.
  4. Teigfladen auf dem Backblech abgedeckt nochmals 30 Minuten an einem warmen zugfreien Ort gehen lassen. Backofen auf 250 Grad vorheizen und etwa 15 Minuten knapp goldbraun backen. Etwas abkühlen lassen und in handliche, rechteckige Stücke schneiden.

Ein Rezept von

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Kommentare zum Rezept

Muss ich probieren!

Fladenbrot mag ich sehr gerne, und das Rezept klingt sehr vielversprechen, muss ich unbedingt mal ausprobieren.

Karlchen

wenn ich deine Bilder sehe,bestaune ich jedesmal wieder, wie akkurat und akribisch du an die Dinge gehst.

Einfach gut

@karlchen

das ist ein sehr gutes Rezept, ich habe nur den Fehler gemacht nur die Hälfte zu machen, war in dem Glauben es ist für mich zuviel.  Ein Brot in der Form gebacken ist es geworden, was ganz schnell weg geht.

Tolles Rezept!!

Habe das Rezept gestern ausprobiert.....und alle waren begeistert. Das Fladenbrot har super lecker geschmeckt. Werde ich bestimmt noch öfters machen!

An den Hügeln arbeite ich noch.

Nachdem ich die Flüssigkeit mit einem Holzlöffel untergerührt habe, habe ich einfach weitergerührt und den Teig geschlagen, bis er sich vom Schüsselrand löste. Mit den Händen zu kneten war mir etwas suspekt. Der Teig ist wirklich weich. Mit einem Knethaken und einer Küchenmaschine wäre es komfortabler gewesen. Aber dann hat man immer gleich den Unterschieden zwischen viel und wenig Kneten. Bei mir also eher mit weniger Kneten! 

 

Der Teig erinnert dann etwas an den No-Knead von Eliza. Mit einer dünnen, feinen Kruste und ging dann in der letzten halben Stunde im Ofen dermaßen auf, dass die vielen Löcher, die ich da sorgsam hineingebohrt habe alle wieder weg waren. Und bei den hohen Temperaturen war mein Fladen dann auch schon nach 15 bis 20 min. fertig (Klopfprobe). 

 

Und das beste: Ich habe noch eine süße Variante dieses Rezepts gefunden! 

Dunkle Trauben mit diesem knusprigen, luftigen Teig und etwas Zucker drin. Eine süße Foccacia muss ich ausprobieren!!!

 

@Karlchen, dieser Fladen schmeckt bestimmt auch mit Rosmarin und Oliven. Für Parties sind zwei bis drei Bleche schnell hintereinander gebacken. Ein sehr schönes Rezept! 

Manchmal hakelt das Foto.

Die erste Lage...

@Aphrodite: Sciacciatta all'uva - traumhaft!

Dein Hinweis auf die süße Variante mit Trauben hat mich an meinen Sprachurlaub in Florenz erinnert. In der Bar unter der Sprachenschule gab es diese wunderbare Sciacciatta all'uva - leider nicht jeden Tag - aber wenn es sie gab, hab ich eine gegessen. Göttlich!

Hab gerade ein wenig gegoogelt - die Sciacciatta, die ich gegessen habe, hat in etwa so ausgesehen.

Das spornt noch mehr an.

@lion67, für jeden Tag? Meine ist von Dajana. Sie backt sie aus zwei Lagen Teig. Heißt da sind Trauben drin und drauf. Sie meint, die Kerne stören eventuell etwas, aber man sollte die Trauben auf jeden Fall ganz lassen. Sieht das Ding nicht lecker aus? Und wenn Du sagst, die schmecken!! Trauben habe ich bisher noch nicht gebacken. Ich bin schon sehr gespannt auf das Ergebnis.

Mit ein wenig Übung...

(Karlchens Rezept und Beschreibung) bin ich dann auch mit der süßen Foccacia von Dajana klargekommen. Da der Teig sehr weich ist, bleibt nichts anderes, als ihn zu bearbeiten, wie Karlchen es beschrieben hat. Mit mehr Mehl wird der Teig bestimmt fester. Das Ergebnis wird jedoch ein ganz anderes sein. Und dann ist mir genau das passiert, was Dajana auch beschrieben hat. Drei mal dran gedacht und schwupps Teig drüber und den Zucker bei der ersten Lage vergessen. Den Teig bekommt man nicht mehr auseinander :) Auf dem Blech habe ich den Teig auch noch mal eine halbe Stunde gehen lassen. 

... ein einfacher, umwerfender Kuchen.

Also den ganzen Zucker oben drauf gestreut. Dieser karamellisiert sehr schön. Der Teig ist schön fluffig und dunkle Trauben sagenhaft. Die Trauben waren kernlos und kamen aus Italien. @Lion67, das war heute mein Stückchen Florenz. 

@Aphrodite: da hätt ich jetzt gern ein Stückchen als Nachthupferl

Sieht SEHR lecker aus!

Super - so ein Rezept hab ich gesucht!

Ich habe das Brot vor ein paar Tagen gebacken. Der Teig liess sich gut mit dem Handmixer kneten. Ich habe noch Rosmarin und Thymian in den Teig gegeben. 

Die ganze Küche hat herrlich geduftet und das Brot ist wirklich lecker. Das werde ich nun öfter backen!

Auch mit Dinkel 630

und ein klein wenig mehr Wasser sowie getrocknete mediterrane Kräuter in den Teig. Obendrauf ist Sesam und Schwarzkümmel - vielleicht insgesamt nicht original aber ganz toll im Geschmack. Frisch aus dem Ofen - sehr lecker. Die Trauben-Variante werde ich auch probieren, vielleicht in Kombination mit Käsewürfeln?

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