Rezept Schwäbische Küchle

Hefegebäck im Fett herausgebacken, das hier in Schwaben (speziell Nördlinger Ries und Riesrand) traditionell zu Familienfesten hergestellt wird.

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Rezeptinfos

Portionsgröße
ca. 70 Stück je 12 cm Durchmesser
Schwierigkeitsgrad
mittel
Zeit
mehr als 90 min Zubereitung
mehr als 90 min Dauer

Zutaten

2,5 Kilogramm
Mehl, fein gesiebt
375 Gramm
125 Gramm
6
2 Fläschchen
Zitronenöl (Backaroma)
3 Päckchen
Vanillezucker
2,5 Würfel
Frischhefe
1 Prise
5 Liter
Öl zum Frittieren

Zubereitung

  1. 1.

    Zuerst alle Zutaten (bis auf das Öl) mit der Hand vermengen und verkneten, bis ein Teig entsteht. Dann den Teig in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und gut durchkneten lassen. Vom Teig kleine Stückchen zu je etwa 60 Gramm abstecken und zu Kugeln formen. Kugeln leicht mit Öl einpinseln, abdecken und an einem warmen, zugfreien Ort etwa 45 Minuten gehen lassen.

  2. 2.

    Etwa 5 Liter Öl in einer Friteuse auf 175 Grad erhitzen.
    Finger leicht einölen und den Teig von der Mitte ausgehend nach außen ziehen, damit sich ein möglichst glatter und gleichmäßiger Rand ergibt und die Mitte dünn wird. Vorsichtig am Teig ziehen, damit er nicht reißt.

  3. 3.

    Ausgezogenen Teig vorsichtig in das heiße Öl gleiten lassen, in der Mitte des Küchles geht eine Blase nach oben. Sofort 3 bis 4 mal mit heißem Fett übergießen und mit einem Schaumlöffel am Rand der Friteuse entlang in Form drücken, damit es schön rund wird. Das muß zügig geschehen, solange der Teig noch weich ist. Küchle immer wieder kurz mit dem Schaumlöffel anheben und die Färbung kontrollieren. Wenn es die gewünschte Farbe erreicht hat, umdrehen und wieder ins Fett gleiten lassen. Darauf achten, daß kein Fett in die Blase kommt. Sollte dies der Fall sein, Küchle nochmals heraus nehmen und Fett ablaufen lassen. Wenn das Küchle auf der anderen Seite die gewünschte Farbe erreicht hat, aus dem Fett nehmen.

  4. 4.

    Je nach Größe der Fritteuse können auch mehrere Küchle gleichzeitig frittiert werden. Sie sollten aber nacheinander ins Fett gegeben werden, damit man sich um jedes einzeln „kümmern“ kann.
    Auf Küchenkrepp abtropfen lassen, Küchle abkühlen lassen.

  1. 5.

    Tipp: Am besten schmecken die Küchle, wenn man sie einfriert und einige Stunden vor dem Verzehr bei Raumtemperatur auftauen läßt. Vor dem Servieren großzügig mit Puderzucker bestäuben.
    Ergibt ca. 70 Stück (bei einem Durchmesser von je 12 Zentimeter)

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Kommentare zum Rezept

karlchen
@Nicole Stich: das v ersprochene Rezept

Hier ist sehr verspätet das versprochene Rezept der schwäbischen Küchle, wie meine Mutter sie macht. Ich finde es interessant, wie viele Varianten es davon gibt. Jeder Teig ist anders, aber das Ergebnis ist doch immer sehr ähnlich. Beim Geschmack gibt es aber große Unterschiede.

Hmmm

ich liebe diese schwäbischen Küchle, bei uns heißen sie allerdings "Auszog'ne", da sie ja ursprünglich über der Rundung des Knies ausgedehnt, ausgezogen wurden.

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