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Zutaten

500 g griechischer Joghurt
1/2 Tl. Safranfäden
2 El. warme Milch oder warmes Wasser
50-100 g Zucker (nach Geschmack)
1 Tl. gemahlener Kardamom
30 g Pistazien, geschält und klein gehackt
1 reife Mango

Rezept Shrikhand

Rezeptinfos

30 bis 60 min
leicht

4

Zutaten

Portionsgröße: 4
  • 500 g griechischer Joghurt
  • 1/2 Tl. Safranfäden
  • 2 El. warme Milch oder warmes Wasser
  • 50-100 g Zucker (nach Geschmack)
  • 1 Tl. gemahlener Kardamom
  • 30 g Pistazien, geschält und klein gehackt
  • 1 reife Mango

Zubereitung

  1. Joghurt in ein sauberes Geschirrtuch oder Musselintuch füllen, alternativ geht auch ein mit Filterpapier ausgelegter Porzellan-Kaffeefilter. Abdecken, ein Auffang-Gefäß unterstellen und mindestens 12 Stunden im Kühlschrank abtropfen lassen.
  2. Den abgetropften Joghurt in eine Schüssel geben, den Zucker hinzufügen und verrühren, ca. 30 Minuten stehen lassen, damit der Zucker sich auflösen kann. In der Zwischenzeit die Safranfäden in der warmen Milch auflösen.
  3. Den gezuckerten Joghurt nochmals kräftig durchrühren, damit der Zucker sich gut verteilt, dann den Safran und das Kardamompulver sowie einen Teil der Pistazien einrühren. (Man kann auch, bevor man die Gewürze zugibt, den Joghurt noch mal durch ein Sieb passieren).
  4. Joghurt in eine Servierschüssel umfüllen und mindestens 1-2 Stunden im Kühlschrank kalt stellen. Die Mango schälen und in Stücke schneiden, den Shrikhand damit belegen. Den Mangokern über dem Shrikhand ausdrücken, so dass sich der restliche Mangosaft darüber verteilt. Mit den restlichen Pistazien bestreuen und servieren.

Ein Rezept von

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Kommentare zum Rezept

Herbstlich angehaucht.

In Ermangelung von Mango und da ein paar Feigen verbraucht werden mussten, habe ich diese klein geschnitten. Safranpulver hatte ich mit der heißen Milch verrührt und ca. 1 EL braunen Zucker untergerührt. Lässt sich so einfacher unter den Joghurt rühren, schmeckt hervorragend (meine Tochter meinte, es wäre Honig gewesen) und lässt sich auch der schönen Farbe wegen über Obst und Joghurt träufeln.

Die Safran-Milch abkühlen lassen, dann kann man sich das Herunterkühlen des Desserts zum Schluss sparen.

Mit Mädesüß aromatisiert.

Am Wochenende wollte ich eine Crème Brûlée kochen und habe mir gedacht mit Joghurt müsste das genauso gehen: Über Nacht im Kühlschrank abgehangen, wie hier im Rezept beschrieben den Zucker eingrührt, etwas Milch erhitzt und mit den Blüten aromatisiert. Den Joghurt mit der Milch fluffig-cremig gerührt. Zusätzlich Zucker habe ich dann im Topf karamellisiert und mit etwas Wasser abgelöscht und zum Schluss über die kühle Creme geträufelt.

 

Mädesüß wächst an Wegrändern. Und da es in der Rheinebene viele Entwässerungsgräben gibt, ist das ideal. Die Blütenstände erinnern an Holunderblüten. Das Kraut heißt so, weil sich nach dem Mähen der Wiesen ein süßlicher Duft verbreitet.

Mädesüß

@ Aphrodite - hast Du mal ein Foto von diesem Kraut, das würde mich interessieren ?

Ich musste es auch erst googeln

und habe die Pflanze gefunden. Vom Sehen her kenne ich sie auch. Wie sie verarbeitet werden kann uns Aphrodite erzählen. Ich könnte mir vorstellen, sie mit ein wenig heiße, Apfelsaft zu übergießen und 1 Stunde stehen zu lassen. Anschließend abseihen und weiter verarbeiten - ähnlich wie Honig. Einreduzieren würde ich die Flüssigkeit nicht, denn dann könnten die Inhaltsstoffe kaputt gekocht werden.

Magisch kochen.

@nika, und ich habe erst einen Link gefunden. Da steht auch etwas über die Verwendung. Die Heilpflanze hat schon ihren Einzug in die Küche bei den Kelten gefunden. Deine Idee mit Apfelsaft ist gut. Muss ich auch mal probieren. Mit Milch geht es genauso: Das Mädelsüß gut ausschütteln. Bei Berührung mit Wasser würde sich schon beim Waschen das Aroma verlieren. Etwas Milch 60 ml (bei der Verwendung von 1000 g Joghurt - Verlust durchs Abtopfen - 330 ml) in einem kleinen Topf bis kurz vor den Siedpunkt erhitzen und 10 Blütendolden hineingeben - abkühlen lassen.

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