Rezept Spongata, ein italienischer Weihnachtskuchen

Extrem leckerer weihnachtlicher Mürbteigkuchen mit einer Füllung aus Honig, Nüssen, kandierten Früchten und Sultaninen. Weißwein mildert der herben Geschmack des Honigs.

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Rezeptinfos

Portionsgröße
16
Schwierigkeitsgrad
mittel
Zeit
mehr als 90 min Zubereitung
mehr als 90 min Dauer

Zutaten

250 Gramm
flüssiger Akazienhonig oder Waldhonig
125 ml
trockener italienischer Weißwein
100 Gramm
enthäutete Walnußkerne
50 Gramm
enthäutete Mandelkerne
50 Gramm
enthäutete Haselnußkerne
etwas
Muskatnuss, frisch gerieben
40 ml
Cognac oder milden Weinbrand
100 Gramm
kandierte gemischte Früchter oder je zur Hälfte Zitronat und Orangeat
50 Gramm
Sultaninen ohne Kerne
100 Gramm
Butterkekse
350 Gramm
gesiebtes Mehl
110 Gramm
Butter, zimmerwarm
170 Gramm
175 Gramm
trockener italienischer Weißwein
1 Prise
1-2 Esslöffel
Olivenöl zum Bestreichen des Kuchens
etwas
Butter für die Backform
etwas
Mehl für die Backform
etwas
Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

  1. 1.

    Die Sultaninen in etwas Wasser einweichen.
    Walnußkerne, Mandelkerne und Haselnußkerne eventuell halbieren, falls sie sehr groß sind.
    Nüsse, Mandelkerne und Pinienkerne in einer trockenen Pfanne etwas rösten. Die Butterkekse fein malen oder fein zerbröseln. Kandierte Früchte in sehr feine Würfelchen schneiden.

  2. 2.

    Den Honig mit den 125 ml trockenen Weißwein in einen Topf geben und aufkochen lassen. (Der Honig-Wein-Mix ist jetzt sehr füssig, wird aber später fest, wenn er abkühlt.)
    Topf von der Kochstelle nehmen und Hitze reduzieren. Topf wieder auf die Platte stellen und bei geringer Hitze die geriebenen Butterkekse einrühren. Die gerösteten Nüsse dazugeben und unterrühren.
    Die Masse mit Zimt und frisch geriebener Muskatnuß abschmecken, dann den cognac bzw. Weinbrand und die kandierten Früchte zugeben und unterrühren. Die eingeweichten Sultaninen abgießen und mit einem Küchentuch trocken tupfen, dann zur Masse geben und unterrühren. Die Masse in eine Rührschüssen geben und abkühlen lassen.
    Wenn die Masse abgekühlt ist, die Rührschüssel mit einem Küchentuch abgedeckt an einem kühlen Ort (nicht im Kühlschrank) für mindestens 1 Tag deponieren und durchziehen lassen.

  3. 3.

    Am nächsten Tag den Teig zubereiten. Das Mehl mit dem Zucker, der zimmerwarmen Butter, Prise Salz und den 175 ml Weißwein zügig zu einem Teig kneten. Teig zu einer Kugel formen und abgedeckt in einer Schüssel für 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Eine große Springform (28 cm) mit Butter ausstreichen und mit Mehl bestreuen, überschüssiges Mehl wieder heraus klopfen.
    Backofen auf 190 Grad vorheizen. Den Teig in zwei Teile aufteilen, ein Teil wird für Boden und Rand benutzt und muß deshalb etwas größer sein. Größeres Teigstück kreisrund auf etwa 32 cm Durchmesser ausrollen, eventuell einen Topfdeckel oder einen großen Teller zu Hilfe nehmen. Rundes Teigstück auf den Boden der Springform legen und überstehenden Teig als Rand an die Innesiete der Springform drücken. Füllung auf dem Boden gleichmäßig verteilen, auch an den Rändern und mit einer Kelle glatt steichen. Kleineres Teigstück kreisrund auf etwa 28 cm Durchmesser ausrollen und als Deckel auf die Füllung legen.
    Den Rand des Deckels mit dem Rand des unteren Teigstückes zusammendrücken. Teigdeckel auf der ganzen Fläche mit einer Gabel mehrmals vorsichtig durchstechen und dann mit Olivenöl bestreichen.
    Kuchen in den Backofen stellen und für etwa 35 Minuten backen, bis er ober leicht Farbe nimmt. Falls der Deckel beim Backen Blasen machen sollte mit einer Gabel nochmals vorsichtig Löcher in den Decke stechen.
    Kuchen in der Springform 10 Minuten abkühlen lassen, dann Springform entfernen. Kuchen auf ein Gitter setzen und ganz erkalten lassen.
    Vor dem Servieren den Kuchen kräftig mit Puderzucker bestäuben.

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Kommentare zum Rezept

karlchen
Aufgewärmt und mit Latte Macchiato noch leckerer

Der Kuchen muß nach dem Backen unbedingt ganz auskühlen. Wenn man ihn aber kurz vor dem Verzehr nochmal leicht aufwärmt, dann schmeckt er noch leckerer. Zum Aufwärmen im Mikrowellenherd reichen 10 bis 20 Sekunden, wenn man die Tür aufmacht, dann kommt einem der geballte Duft entgegen. Dazu schmeckt ein Latte Macchiato oder ein Cappuchino sehr gut.

Solera
Gebacken :-)

Hab es geschafft und den Kuchen endlich selber gebacken. Nach anfänglichen Zweifeln (bin eher Köchin als Bäckerin) ist er mir dann doch gut gelungen. Kann ihn nur empfehlen und vor allem rechtzeitg anfangen, er braucht 2 Tage durch die Wartezeiten.

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