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Zutaten

3 kg leckere Tomaten
4 EL Sesamöl (ungeröstet!)
4 EL Paprikapulver rosenscharf
4 EL jodfreies Salz
4 EL Tamarinden-Paste
4 TL Bockshornkleepulver
2,5 EL Sesamöl, ungeröstet
20 Stück FRISCHE Curryblätter aus dem Asia-Laden
14 Zehen Knoblauch
1/4 TL Asa foetida

Rezept Tomato-Pickles

Weniger scharf und salzig als das indische Original, trotzdem mega-lecker. "Number One" meiner Mitbringsel. (Hat meinen Bananen-Dattel-Kuchen auf Platz 2 verwiesen.)

Rezeptinfos

mehr als 90 min
mittel

Für 6-8 Gläser (250 - 400 ml)

Zutaten

Portionsgröße: Für 6-8 Gläser (250 - 400 ml)
  • 3 kg leckere Tomaten
  • 4 EL Sesamöl (ungeröstet!)
  • 4 EL Paprikapulver rosenscharf
  • 4 EL jodfreies Salz
  • 4 EL Tamarinden-Paste
  • 4 TL Bockshornkleepulver
  • 2,5 EL Sesamöl, ungeröstet
  • 20 Stück FRISCHE Curryblätter aus dem Asia-Laden
  • 14 Zehen Knoblauch
  • 1/4 TL Asa foetida

Zubereitung

  1. Tomaten waschen, Strunk entfernen, grob zerkleinern. Dann in einem sehr großen Topf das Sesamöl erhitzen und anschließend die Tomaten, das Paprikapulver, das Salz und die Tamarinden-Paste zugeben und gut vermischen. Auf sehr hoher Stufe ca. 30 Minuten kochen. Den Deckel dabei auf den Topf tun und oft umrühren. Anschließend wird der Topf nur noch ca. halb voll sein.>>>
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    <<<VORSICHT: Tomatensaft wird hochspritzen - also seeehr vorsichtig sein.
  2. Jetzt erst das Bockshornkleepulver (4 Teelöffel, nicht Esslöffel - sonst wird es bitter) hinzufügen. Die Hitze reduzieren, den Topfdeckel schräg auflegen und leise vor sich hin köcheln lassen, bis die Konsistenz dickflüssig, vergleichbar mit Marmelade, wird. Dies dauert gut 1 Stunde - eher 1,5 Stunden. Dabei immer wieder umrühren und dabei aufpassen, dass man sich nicht durch hochspritzende Flüssigkeit verbrennt.>>><<<<p>>>><<<>>>
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    <<<In der Zwischenzeit die Knoblauchzehen schälen und längs in Scheibchen schneiden. Außerdem die Curry-Blätter waschen.
  3. Abschmecken.>>><<<<p>>>><<<>>>
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    <<<Fehlt noch Schärfe? Dann eventuell noch mehr Paprikapulver oder sogar Chilipulver zufügen. Dabei beachten, dass Chilipulver nicht nur die Schärfe, sondern auch den Geschmack ändert. Ich vertrage die Schärfe des Chilipulvers sehr wohl - die Pickels schmecken mir aber damit nicht mehr so gut.>>><<<<p>>>><<<>>>
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    <<<Fehlt noch Salz? Ein Inder würde die doppelte Menge Salz nehmen - deutschen Gaumen ist dies jedoch meist zu heftig. Bitte wirklich unjodiertes Salz nehmen, da Jodsalz das Eingekochte verdirbt!
  4. In einem kleinen Topf 2 Esslöffel Sesamöl erhitzen, bis es siedend heiß ist (ein hineingeworfenes Scheibchen Knoblauch muss brutzeln). Hitze reduzieren auf Medium. Zunächst Knoblauch, dann die Curryblätter hinzufügen. Rösten, bis der Knoblauch ein blasse, goldene Farbe annimmt. Topf von der Platte nehmen und sofort das Asa foetida einrühren. Sogleich den Inhalt des kleinen Topfes in den großen Topf gießen und gut vermischen.
  5. Das Ganze jetzt noch ca. 10 Minuten ohne Deckel köcheln lassen, dabei vorsichtig umrühren.
  6. Von der Platte nehmen und ohne Deckel vollständig abkühlen lassen. In Gläser füllen und verschließen. Hält im Kühlschrank mindestens 1 Monat.

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Kommentare zum Rezept

Tip

Man sollte wirklich frische Curry-Blätter verwenden, da sie viel intensiver im Geschmack sind. Zu kaufen gibt es sie im Asia-Laden, nicht besonders teuer und meistens viel zu viel für unsere Rezepte und Kochgewohnheiten. Der nette Verkäufer gab mir deshalb folgenden Tip: waschen, von den Stängeln zupfen, jedes einzelne Blatt beidseitig mit Öl bepinseln (geht gut, indem man Zeigefinger und Daumen mit dem im Rezept genannten Sesamöl tränkt und dann das Blatt zwischen den Fingern einölt), vorsichtig nebeneinander in einen Gefrierbeutel legen, Gefrierbeutel mit dem Zip verschließen, einfrieren.

Interessant und klingt so lecker

das muss ich probieren, danke für das Rezept. VLG auchwas

warum jodfrei?

hallo lion,

warum sollte jodsalz Eingekochtes verderben? Tut es doch sonst auch nicht. Liegt es an einer bestimmten Zutat, mit der es sich nicht verträgt? Was apssiert, wenn man doch jodsalz nimmt?

LG wiesnös

Jodsalz

So eine Frage hatten wir schon. Leider ohne wirkliche Erklärung. Auch im Internet finde ich leider keine Erklärung. Einen solchen Zusammenhang gibt es scheinbar. Kann ich mit eigenen Erfahrungen bestätigen. Wenn jemand was rausfindet, das wäre prima.

kann ich nicht bestätigen

Ich kann das nicht bestätigen. Wir haben eine kleine Chutney-Manufaktur, ich koche im Schnitt 300 bis 400 Gläser die Woche, da habe ich noch nie Probleme gehabt. Da hätten sich sicher schon Kunden gemeldet, wenn was verdorben wäre. Mich würde interessieren, warum das so sein soll - chemischer Prozess, was auch immer? Werd' auch mal recherchieren.

Habe das gerade getan und diese Begründung gefunden: "Jodfrei sollte das Salz deswegen sein, weil das zugesetzte Jod das Gemüse eintrübt. Es hat keine geschmackliche Relevanz, sieht aber unschön aus." Aber auch das kann ich nicht bestätigen.

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