Campari

Der italienische Bitterlikör, pur, gemixt mit Orangensaft oder Soda, holt selbst im Winter ein kleines bisschen Urlaubsflair ins eigene Zuhause. Salute!

Herstellung und Charakteristika:

Rund 86 Kräuter, Früchte und Gewürze stecken in dem orangeroten Bitterlikör-Klassiker (siehe auch Warenkunde "Likör"), der in der mailändischen Bar "Camparino" – heute heißt die Bar Caffé Zucca – nahe der Piazza Duomo zum ersten Mal ausgeschenkt wurde. Die Stadt Mailand war es auch, in der 1860 die Campari-Geschichte ihren Verlauf genommen hat. Gaspare Campari hat das Originalrezept erfunden, und nach wie vor ist die gesamte Zutatenliste ein großes Familiengeheimnis – doch einige der Ingredienzen sind doch bekannt, z. B. Rhabarber, Chinin, Ginseng, Granatapfel, Zitrusöl und Orangenschalen. Alle Zutaten werden in destilliertem Wasser eingeweicht und mit Ethanol versetzt. Nach einigen Tagen wird diese Mischung mehrfach gefiltert, in große Glasbehälter gefüllt und mit Wasser und Zuckersirup auf Trinkstärke gebracht (25 % Vol. Alkohol). Nun ruht der Campari noch 30 Tage, bevor er nochmals gefiltert und in Flaschen abgefüllt wird.

Verwendung:

Campari auf Eis ist ein beliebter Sommerdrink. Zu den Klassikern zählen Longdrinks wie Campari-Soda (gibt es im italienischen Lebensmittelhandel bereits gemixt in trendigen, kegelförmigen Fläschchen), Campari-Orange, Campari-Tonic sowie der Cocktail Negroni (Gin, Vermouth, Campari).