Homepage Rezepte Weihnachtslikör (Originaltitel: Wienachslikör)

Zutaten

150 g Kluntje / Kandis
400 ml Brannwien oder weißen oder braunen Rum
von 2 kg Zwetschen die Kerne

optional:

1/2 Stange Zimt oder 1 Sternanis

Rezept Weihnachtslikör (Originaltitel: Wienachslikör)

Rezeptinfos

mehr als 90 min
leicht

1 Flasche

Zutaten

Portionsgröße: 1 Flasche
  • 150 g Kluntje / Kandis
  • 400 ml Brannwien oder weißen oder braunen Rum
  • von 2 kg Zwetschen die Kerne

optional:

  • 1/2 Stange Zimt oder 1 Sternanis

Zubereitung

  1. Im September: Den Kluntje oder Kandis in ein Glas mit weitem Hals füllen und die Kerne dazugeben. Mit dem Branntwein oder dem Rum aufgießen, verschließen und gut durchschütteln.
  2. Das Glas in einen Schrank oder dunklen Raum stellen oder aber mit Alufolie einwickeln, ab und zu durchschütteln und bis Weihnachten warten.
  3. Den Likör durch ein Sieb gießen und in eine dekorative Flasche füllen.
  4. Anmerkung: Traditionell wird der Likör zu Weihnachten geöffnet. Er wird in eine Teetasse gegeben und mit schwarzem Ostfriesentee aufgefüllt. Wer mag, kann ihn auch mit dem hier üblichen "Wulkje", dem Sahnewölkchen, servieren. Dazu wird süße Sahne mit einem kleinen Löffel vorsichtig im Tassenrund auf den Tee gegeben. Die Sahne sinkt erst zu Boden und steigt dann wie ein Wölkchen wieder an die Oberfläche.

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Kommentare zum Rezept

Wienachslikör

Hab grad von 4 kg Pflaumenmus gekocht. Da kommt mir der Likör gerade recht, so kann ich sogar die Kerne verwenden. Ich freu mich schon auf den Grog beim Grillen an einem kalten Winterabend. An das Mus mach ich ja auch ein paar Kerne und Pflaumen in Rum kenne und mag ich. Aber Kerne in Rum? Schöne Idee. Bin gespannt, ob es nach Pflaume schmeckt?

Ich hab schon mal probiert

und gut schmeckt "ER" schon der Weihnachtslikör, auch wenn das noch ein wenig bis dahin dauert. Kann mit aber gut vorstellen, diesen schon in die vorweihnachtliche Bäckerei  mit einfließen zu lassen. Danke für das Klasse Rezept. LG auchwas.

Ungeduld

hat Dich probieren lassen, liebe auchwas. Der Likör steht bei mir noch dunkel im Keller. Weihnachtsbäckerei damit zu würzen ist natürlich eine tolle Idee. Dafür werde ich meinen Likör auch einmal probieren, danke liebe auchwas.

Den hatte ich ganz vergessen

Gestern abend im Keller fiel mir die Flasche zufällig in die Hände. Neugierig wie ich nun mal bin: Geöffnet, gefiltert, Tee gekocht, probiert. Jetzt bin ich wirklich ärgerlich! Da habe ich doch echt nur eine einzige Flasche angesetzt? Die reicht doch nie bis Weihnachten. Also schnell wieder ganz nach hinten ins Regal, damit sie keiner sieht, die kommt im Januar mit nach Schweden zum Eisangeln. Und im nächsten Jahr werde ich keinen Pflaumenkern mehr wegwerfen.

Gut Ding will Weile haben

gilt für dieses "Abfallprodukt" auch. Ich werde meinen auch erst zu Weihnachten öffnen. Nicht einmal zur Weihnachtsbäckerei habe ich, kniepig (sparsam, geizig) wie ich bin, nicht genommen.

Einfach ein leckerer Likör

und schmeckt fast wie Amaretto und genauso habe ich ihn genommen und meine heißen Kirschen für ein festliches Dessert damit verfeinert, fast wie Amarenakirschen, nicht ganz so süß aber wunderbar aromatisch. Dieser Likör, der wird nächstes Jahr, oh, nee,  dieses Jahr reichlich angesetzt und hoffentlich gibt es genug Zwetschgen!

VORSICHT VORSICHT!!!

Liköre dürfen nicht mit Steinen oder Kernen von zum Beispiel Kirschen, Schlehen,  Pflaumen, Zwetschgen oder Äpfeln angesetzt werden!

Der Grund: Die Samen von Kern- und Steinobst enthalten Substanzen, die giftige Blausäure freisetzen können. Typisch für hoch belastete Getränke ist der "Bittermandelgeschmack". Blausäure ist zwar äußerst giftig, aber in den zu erwartenden vorhandenen Konzentrationen ist sie eher unbedenklich. Viel schwerer wiegt, dass Blausäure mit Alkohol reagieren kann, wobei sich das hochgefährlich Ethylcarbamat (EC, synonym Urethan) bildet. Diese Substanz gilt als stark krebserregend. EC findet sich in Spuren in vielen Lebensmitteln (z.B. Backwaren, Wein). Bedenkliche EC-Mengen finden sich regelmäßig in unsachgemäß hergestellten Steinobstbränden. Wenn man Ihnen also einen Kirschschnaps mit "leckerem" Bittermandelaroma anbietet, dann sollten Sie dankend ablehnen! Und was nicht in einen Steinobstbrand gehört, gehört auch nicht in einen Likör.

Quelle: Dr. Andreas Kranz

Gruß aus Ostfriesland

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