Rezept Zweifarbige Ravioli mit Rote Bete Füllung

Rote Bete Saft eignet sich sehr gut zum Färben von Pasta. Diese Ravioli verbergen auch noch eine Rote Bete Füllung.

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Rezeptinfos

Portionsgröße
4
Schwierigkeitsgrad
schwer
Zeit
mehr als 90 min Zubereitung
mehr als 90 min Dauer

Zutaten

400 Gramm
Mehl Typ 00 (ersatzweise je 200 Gramm Mehl Typ 405 und Hartweizengrieß)
5
Eigelb von Eiern Größe M (Eiweiße werden nicht verwendet)
2
Eier, Größe M
400 Gramm
Rote Bete, vorgekocht
100 Gramm
Ricotta, oder anderen Frischkäse
1 Scheibe
Toastbrot, ungetoastet
20 Gramm
Parmesan, frisch gerieben
3 Esslöffel
Walnußkerne
1/4 Bund
Petersilie, glatt
2
Holzleisten, je 5 mm dick und ca. 30 cm lang

Zubereitung

  1. 1.

    Rote Bete grob raspeln und dann portionsweise in die Kartoffelpresse geben. Je nach Konsistenz entweder so viel Saft wie möglich auspressen und auffangen, oder Rote Bete komplett durchpressen, in ein Haarsieb geben, ausdrücken und den Saft auffangen.

  2. 2.

    Für die Füllung die Rote Bete Raspel mit 100 Gramm Ricotta bzw. anderen Frischkäse und einem ganzen Ei verrühren. Toastbrot entrinden und mit dem Pürierstab pürieren, bzw. mit einem messer sehr klein schneiden. Frisch geriebenen parmesan dazu geben und alles vermengen. Mit Salz und Pfeffer aus der Mühle und frusch geriebener Muskatnuß würzen. Wer mag, kann ein kleines Tröpfchen Honig dazu geben, das macht das ganze ein wenig milder.

  3. 3.

    Das Mehl gleichmäßig auf zwei kleine Rührschüsseln aufteilen, anhäufeln und in die Mitte eine Mulde drücken. Je zwei Eigelbe in die Mulden der beiden Mehlhäufchen geben. Ein ganzes Ei etwas verquirlen und je zur Hälfte zu den Eigelben geben. Mit einer Gabel nach und nach immer mehr Mehl in die Eier rühren. Das selbe mit der zweiten Schüssel wiederholen. Bei der einen Schüssel wird jetzt nach und nach Wasser eingerührt (etwa 7 Teelöffel) und in der anderen wird Rote Bete Saft eingerührt (ebenfalls etwa 7 Teelöffel). Die Flüssigkeit nach und nach dazu geben, aber nur so viel wie nötig, damit sich der Teig gut verkneten läßt. Beide Teige kneten, bis sie geschmeidig sind, dann in Frischhaltefolie wickeln und für eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

  4. 4.

    Beide Teige aus dem Kühlschrank nehmen und nochmal gut durchkneten. Den ersten Teig auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa einen Zentimeter dick ausrollen, sodaß er eine längliche Form erhält, dann zwischen die beiden Holzleisten legen und ausrollen. Durch die Leisten wird der Teig gleichmäßig dick. Jetzt eine Holzleiste auf den Teig legen und mit einem langen glatten Messer Streifen von je 5 Millimeter länge abschneiden. Den zweiten Teig ebenso bearbeiten und schließlich in quadratische Streifen mit 5 x 5 mm schneiden. Ein Eigelb in einer Schüssel verquirlen und zusammen mit einem kleinen Backpinsel bereit stellen.

  1. 5.

    Einen roten Teigstreifen auf einer Längsseite mit wenig Eigelb betreichen, einen Streifen vom hellen Teig ansetzen und leicht fest drücken. Die Längsseite des hellen Teigstreifens wiederum mit wenig Eigelb betreichen, wieder einen roten Teigstreifen anlegen und leicht fest drücken, bis insgesamt 8 Streifen zusammengefügt sind. Auf die selbe Art weitere Teigplatten zu je 8 Streifen vorbereiten. Jede Teigplatte nun zwischen den beiden Holzleisten leicht zusammen drücken, dann zwischen die Holzleisten legen und vorsichtig längs ausrollen. Die Teigplatten an den beiden Schmalseiten mit einem scharfen Messer vorsichtig gerade schneiden, dabei die Teigplatte nicht verformen.

  2. 6.

    Eine Nudelmaschine vorbereiten und auf die größte Dicke einstellen. Jede Teigplatte zweimal hintereinander gleichmäßig und langsam durch die Nudelmaschine drehen, dann auf die nächst dünnere Stufe einstellen und wieder alle Teigplatten zweimal durch die Maschine drehen. Dies wiederholen und die Nudelmaschine jeweils nur eine Stufe dünner einstellen, bis schließlich die Stufe 5 erreicht ist. Die Teigplatten hier noch zweimal durchdrehen, nun sollten die Teigplatten fast die Maximalbreite der Nudelmschine erreicht haben.

  3. 7.

    Die Teigplatten auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche legen. Die Füllung nochmals durchmischen und eventuell abschmecken. Einen großen Topf mit gut gesalzenem Wasser aufsetzen. Mit einem Teelöffel im Abstand von 5 Zentimeter jeweils einen guten halben Teelöffel der Masse setzen, bis die halbe Länge des Teigstreifens erreicht ist. Im Abstand von nochmals 5 Zentimetern seitlich davon ebenfalls Häufchen mit Füllung setzen. Die Stellen um die Häufchen mit etwas Eigelb getsreichen. Den restlichen Teigstreifen über die Füllungen klappen und mit dem Stiel eines Kochlöffels den Teig um die Füllungen etwas fest drücken. Mit einem Zackenrad oder einem scharfen Messer Ravioli schneiden. Das selbe mit den restlichen Teigplatten durchführen.

  4. 8.

    Das gesalzene Wasser sollte nicht kochen, sondern nur simmern. Die Ravioli nach und nach ins Wasser geben, anfangs ab und zu vorsichtig umrühren, damit sie nicht am Topfboden anhaften. Ravioli etwa 3 bis 4 Minuten im simmernden Wasser ziehen lassen.

  5. 9.

    Inzwischen die Petersilie waschen, trocken schleudern und grob hacken. Die Walnußkerne ebenfalls grob hacken. In einer Pfanne die Butte bei mittlerer Hitze schmelzen und aufschäumen lassen, dann die Walnußkerne dazu geben und immer wieder umrühren, dann salzen.

  6. 10.

    Die Ravioli in tiefen Tellern anrichten mit der Walnußbutter beträufeln und mit der gehackten Petersilie bestreuen. Sofort servieren.

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