Spinat Rezepte
Spinat-Rezepte

Spinat – leckere Rezepte und hilfreiche Tipps

Wann hat Spinat Saison, wie kann ich Spinat selber ziehen und welche Rezepte gibt es mit Spinat? Wir verraten es dir. 

 

Warenkunde

Saison: Früh- und Sommerspinat: Frühjahr - August, Winterspinat: ab September |Nährstoffe: Proteine, Vitamin A und Eisen

Verwendung:

Spinat landet in Europa, Asien, den USA wie in Australien im Topf – nur leider viel zu oft tiefgekühlt. Dabei gibt's ihn oft vorgewaschen und schon in wenigen Minuten ist er gar. Er wird auf zwei Arten angeboten: als blattweise geernteter Blattspinat und als Wurzelspinat, für den die ganze Pflanze vom Acker geholt wird. Spinat schmeckt roh im Salat und gegart (z. B. mit Olivenöl und Knoblauch), vor allem der zarte Blattspinat hat roh eine feine nussige Note.
Er enthält jede Menge Vitamine, vor allem der Marke C, und Mineralien. Ab Herbst kann ordentlich Oxalsäure in ihm stecken (macht stumpfe Zähne), die im Körper Kalzium und Eisen hemmt und auf die Nieren gehen kann. Kochen in reichlich Wasser und eine Extraportion Milchprodukte hilft dagegen – also ist Rahmspinat doch nicht so schlecht wie sein Ruf!

Einkauf und Saison

Von März bis Juni gibt es den zarten Früh- bis Sommerspinat, von September bis Oktober den gröberen Winterspinat. Er sollte knackig-frische Blätter haben und am besten Bio sein, denn das bedeutet weniger Düngung und somit weniger Nitrat. Schlappe Blätter, gelbe Blattränder und faulig-dunkle Stiele sind es nicht wert, mitgenommen zu werden.

Aufbewahrung

Am besten gar nicht. Zur Not in eine Plastiktüte verpackt bis zu einem Tag im Gemüsefach. Besser: Blätter blanchieren, kalt abschrecken, ausdrücken und einfrieren. Einmal gegarten Spinat nur ein paar Stunden später noch mal aufwärmen, sonst wird sein Nitrat zum ungesunden Nitrit.

nach oben

Rezeptideen

Spinat ist wunderbar vielseitig und in vielen Gerichten einsetzbar. Hier haben wir Rezeptideen für dich zusammengestellt.

Spinatknödel

Spinatlasagne 

nach oben

Quiche

Vorspeise

Hauptgerichte

Smoothies

nach oben

Weitere beliebte Spinat-Rezepte

Fragen & Tipps

Wie Spinat putzen?

Dafür einfach eine große Schüssel mit kaltem Wasser füllen. Die Blätter von den Stielen zupfen oder den schon gezupften Spinat in das kalte Wasser geben und vorsichtig mit der Hand waschen. So entfernst du mühelos alle Erdreste. Bei Bedarf das Wasser ein- bis zweimal erneuern. Anschließend den Spinat leicht abtropfen lassen und nach Wunsch weiterverarbeiten.

Wie Spinat aufbewahren?

Frischer Spinat hat leider nur eine kurze Haltbarkeit. Kannst du ihn nicht sofort verarbeiten, lagere ihn für maximal zwei Tage im Kühlschrank. Dafür deckst du ihn am besten mit einem feuchten Tuch ab. So bleiben die Blätter länger frisch und verwelken nicht so schnell. 

Wie Spinat einfrieren?

Um Spinat einzufrieren, musst er zuerst blanchiert werden. Anschließend abschrecken und vorsichtig ausdrücken. Dann in einem passenden Beutel oder Gefäß einfrieren.

Wie Spinat auftauen?

Tiefgefrorenen Spinat solltest du langsam auftauen, am besten im Kühlschrank. Dann aber schnell weiterverarbeiten. Nach dem Auftauen kannst du ihn entweder als Blattspinat weiterverarbeiten oder pürieren. Sollen die ganzen Blätter erhalten bleiben, einfach 1-2 Minuten in Salzwasser kochen. Durch ein Sieb abgießen und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.

Warum soll man Spinat nicht wieder aufwärmen?

Das Gerücht, dass man Spinat nicht wieder aufwärmen darf, hält sich hartnäckig. Spinat zählt zu den Gemüsesorten, die einen hohen Nitrat-Gehalt aufweisen. Bei falscher oder zu langer Lagerung wandelt sich diese in giftiges Nitrit um, was giftig ist. Das Aufwärmen von bereits gekochtem Spinat fördert diesen Entstehungsprozess. Wenn du den Spinat jedoch nur kurz noch einmal erhitzt, stellt das nochmalige Aufwärmen kein Problem dar. Für Babys kann aufgewärmter Spinat jedoch giftig sein, hier solltest du auf nochmaliges Aufwärmen verzichten. 

Was bedeutet Spinat blanchieren?

Blattspinat ist ein sehr empfindliches Gemüse. Durch das Blanchieren bereitest du ihn optimal auf die Weiterverarbeitung vor. Dafür musst du Salzwasser in einem Topf zum Kochen bringen und eine Schüssel vol Eiswasser bereitstellen. Koche den Spinat 30 - 60 Sekunden. Er färbt sich dabei hellgrün. Dann gleich Wasser abgießen und ins Eiswasser legen. So konservierst du seine Farbe, den Geschmack und die Vitamine.

>> Wie gesund grünes Gemüse für deine Gesundheit ist, erfährst du bei unseren Kollegen der FürSie.de. 

nach oben

Spinat selber ziehen: so funktioniert's

Spinat selber anbauen
Spinat selber anbauen – so geht's

Spinat selbst ziehen und ernten

  • Frühjahrsspinat säst du im April, Winterspinatsorten im Oktober. Er kann direkt ins Beet gesät werden. Achtung: Zuvor Kompost auf den Boden geben. 
  • Tipp: Spinat mag Sonne und tiefgründigen, humosen Boden.
  • Wenn die Spinat-Pflanzen ein paar Zentimeter groß sind, wird das Beet ausgedünnt.
  • Beim Ernten des Spinats das gesamte Grün am Ansatz abschneiden. So wachsen die Blätter nach und es kann noch ein zweites Mal geerntet werden.
Spinat selber ziehen
Achtung, Schnecken!

Schnecken sind Liebhaber von jungem Spinat. Während der Wachstumsphase solltest du das Beet also gut im Auge behalten und Schnecken entfernen. Wenn die Pflanzen größer sind, ist die Gefahr meistens vorbei.

Wissenswertes über Spinat

Spinat Wissenswertes und Warenkunde
Spinat kann auch roh gegessen werden
  • Wenn du Spinat roh als Salat essen möchtest, solltest du die Blättchen möglichst jung ernten, dann schmecken sie am besten. 
  • Wenn du Spinat kaufst, achte bei der Auswahl darauf, dass er keine schlappen Blätter, gelben Blattränder oder faulig-dunkle Stiele hat.
  • Frischen Spinat solltest du immer gleich verarbeiten. Wenn du ihn doch einmal aufheben musst, packe ihn in eine Plastiktüte und lege ihn in das Gemüsefach. So hält er sich dort bis zu einem Tag. Wenn du die Blätter blanchierst, kalt abschrecken und ausdrücken, dann kannst du Spinat auch einfrieren.


Die Legende vom Super-Eisengehalt

Das Popeye ausgerechnet massenweise Spinat in sich hineinschaufelte, hatte natürlich einen Grund. Lange dachte man Spinat hätte einen extrem hohen Eisengehalt und würde dementsprechend "stark" machen. Erst vor einigen Jahren wurde entdeckt, dass der arme Popeye das grüne Gemüse eigentlich ganz umsonst gegessen hat.

Der Physiologe Gustav von Bunge errechnete 1890 nämlich den Eisengehalt von getrocknetem Spinat. Der enthielt 35 Milligramm Eisen pro 100 Gramm. Fälschlicherweise wurde dieser hohe Eisengehalt dann aber dem frischen Spinat zugeschrieben. Andere Quellen vermuten, dass der angeblich hohe Eisengehalt durch einen Übertragungsfehler zustande gekommen ist. Der Wissenschaftler soll einen Gehalt von 3,5 Milligramm angegeben haben. Bei der Übertragung wurde das Komma dann aber kurzerhand vergessen und eine 35 daraus. Egal welche Variante stimmt, fest steht, dass hier einer der größten Ernährungsmythen aller Zeiten entstand.

Noch mehr Spinat-Infos findest du auch in unserer Spinat-Warenkunde.

nach oben

Diese Themen könnten dich auch interessieren:

Top Suchbegriffe

Login