Spinat alle Rezepte im Überblick
Spinat-Rezepte
Spinat selber anbauen
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Spinat selbst ziehen – so funktionert’s

Eigentlich heißt es ja „Die Kirschen in Nachbars Garten schmecken immer besser“. Tja, bei Kirschen mag das vielleicht der Fall sein, aber beim Spinat läuft es definitiv anders. Hier heißt es: „Der Spinat im eigenen Garten schmeckt am besten“. Wer das Experiment „Spinat selbst ziehen“ wagen will, bekommt bei uns die passenden Tipps.

Erfahren Sie alles, was Sie über Spinat wissen müssen und ernten Sie schon bald Ihre eigene Saat. So schmecken Spinat-Rezepte noch köstlicher.

Spinat selbst ziehen und ernten

  • Frühjahrsspinat sät man im April, Winterspinatsorten im Oktober. Er kann direkt ins Beet gesät werden. Achtung: Zuvor Kompost auf den Boden geben.
     
  • Tipp: Spinat mag Sonne und tiefgründigen, humosen Boden.
     
  • Wenn die Spinat-Pflanzen ein paar Zentimeter groß sind, wird das Beet ausgedünnt.
     
  • Beim Ernten des Spinats das gesamte Grün am Ansatz abschneiden. So wachsen die Blätter nach und es kann noch ein zweites Mal geerntet werden.

 

Spinat selber ziehen
Achtung, Schnecken!

Schnecken sind Liebhaber von jungem Spinat. Während der Wachstumsphase sollte man das Beet also gut im Auge behalten und Schnecken entfernen. Wenn die Pflanzen größer sind, ist die Gefahr meistens vorbei

Spinat-Rezepte: leckere Salate

Wissenswertes über Spinat

  • Wer Spinat roh als Salat essen möchte, sollte die Blättchen möglichst jung ernten, dann schmecken sie am besten.
     
  • Wenn Sie Spinat kaufen, achten Sie bei der Auswahl darauf, dass er keine schlappen Blätter, gelben Blattränder oder faulig-dunkle Stiele hat.
     
  • Frischen Spinat sollten Sie immer gleich verarbeiten. Wenn Sie ihn doch einmal aufheben müssen, packen Sie ihn in eine Plastiktüte und legen Sie ihn in das Gemüsefach. So hält er sich dort bis zu einem Tag. Wenn Sie die Blätter blanchieren, kalt abschrecken und ausdrücken, können Sie Spinat auch einfrieren.
Spinat Wissenswertes und Warenkunde
Frischen Spinat sollten Sie am besten gleich verarbeiten

Die Legende vom Super-Eisengehalt

Das Popeye ausgerechnet massenweise Spinat in sich hineinschaufelte, hatte natürlich einen Grund. Lange dachte man Spinat hätte einen extrem hohen Eisengehalt und würde dementsprechend "stark" machen. Erst vor einigen Jahren wurde entdeckt, dass der arme Popeye das grüne Gemüse eigentlich ganz umsonst gegessen hat.

Der Physiologe Gustav von Bunge errechnete 1890 nämlich den Eisengehalt von getrocknetem Spinat. Der enthielt 35 Milligramm Eisen pro 100 GrammFälschlicherweise wurde dieser hohe Eisengehalt dann aber dem frischen Spinat zugeschrieben. Andere Quellen vermuten, dass der angeblich hohe Eisengehalt durch einen Übertragungsfehler zustande gekommen ist. Der Wissenschaftler soll einen Gehalt von 3,5 Milligramm angegeben haben. Bei der Übertragung wurde das Komma dann aber kurzerhand vergessen und eine 35 daraus. Egal welche Variante stimmt, fest steht, dass hier einer der größten Ernährungsmythen aller Zeiten entstand.

Noch mehr Spinat-Infos finden Sie auch in unserer Spinat-Warenkunde.

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