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Sanddorn

Die Beeren eignen sich nicht zum Reinbeißen, als Konfitüre, Saft oder Sirup sind sie aber äußerst lecker.
Sanddorn
Teubner

Herkunft:

Der Sanddorn ist ein in Europa und Asien heimisches, anspruchsloses frosthartes Gewächs. Er kommt im Tiefland, aber auch in Höhen bis 1.800 m vor. Bei uns sind Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern "Sanddorn-Hochburgen" – hier wird der Strauch auf Plantagen angebaut. Er wird bis zu 3 m hoch, und genauso tief wurzelt er auch. Zwar bleiben die leuchtend orangefarbenen, bis zu 1 cm langen, ovalen, säuerlichen Beeren auch nach der Reife noch hängen, sie sollten jedoch unbedingt vor dem ersten Frost geerntet werden. Die Ernte ist mühselig, denn die Beeren lösen sich nur widerstrebend vom Ast und die langen dornigen Triebe sind ein weiteres Hindernis  – doch der Aufwand lohnt sich!

Sanddorn enthält viele Wirkstoffe: Fruchtsäuren, Eiweiß und für Obst relativ viel Fett (7 %); zudem wichtige Mineralstoffe (Calcium, Magnesium), Vitamine (Provitamin A, B-Vitamine, Vitamin E, C) und bioaktive Substanzen (Flavonoide). Sein Vitamin-C-Gehalt schwankt,
je nach Sorte und Standort liegt er zwischen 200 und 1.300 mg/100 g und ist damit neunmal höher als der anderer Zitrusfrüchte.
 

Saison, Einkauf

Sanddorn-Zeit ist im Spätherbst. Hierzulande sind frische Beeren kaum erhältlich, außer man hat einen eigenen Baum im Garten. Kaufen kann man dagegen zahlreiche Sanddorn-Produkte – im Reformhaus, in der Drogerie oder im Internet. Dort gibt es sogar eigene Sanddorn-Portale.

Verwendung:

Sanddornbeeren sind keine Beeren, die man eben mal schnell vom Strauch isst, denn sie eignen sich nicht für den Frischverzehr. Die herbsäuerlichen und erfrischenden Früchte kann man aber, auch im Mix mit anderen Früchten, zu feinen Gelees und Marmeladen verkochen. Sie ergeben einen gesunden Saft oder Sirup und schmecken außerdem zu Süßspeisen und in Milchprodukten.

Zu den Rezepten für Marmeladen und Gelees...