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Säure-Basen Diät

Wir erklären dir alles Wichtige rund um die Säure-Basen-Diät und haben passende Rezepte für morgens bis abends für dich zusammengestellt. Mit dieser Ernährung bringst du deinen Körper ins Säure-Basen-Gleichgewicht.

Was ist die Säure-Basen-Diät bzw. Basenfasten?

Bei dieser Diät geht es darum, den Körper vor Übersäuerung zu schützen. Das geschieht durch eine ausreichende Zufuhr an basischen Lebensmitteln. Das Prinzip dieser Diät: ein übersäuerter Körper ist krank und kann daher auch nicht abnehmen. Nur ein gesunder Körper, dessen Säure-Basen-Haushalt im Gleichgewicht ist, kann eine gesunde und effektive Fettverbrennung haben. Bei dieser Ernährungsform werden die Lebensmittel in zwei Gruppen unterteilt – Säuren und Basen. Zu den säurehaltigen Lebensmitteln zählen zum Beispiel Fleisch, Fisch und Käse, zu den basenhaltigen Lebensmitteln zählen zum Beispiel Gemüse, Salate und Obst. Deshalb solltest du immer darauf achten, mehr basische als säurehaltige Lebensmittel zu dir zu nehmen. Um deinen Säure-Basen-Haushalt im Gleichgewicht zu halten, sollten deine Gerichte zu 80% aus basenbildenden Lebensmitteln und zu 20% aus säurebildenden Lebensmitteln bestehen. Nach diesem Prinzip sind auch die Rezepte auf unserer Seite zusammengestellt.

Wer noch weiter gehen möchte, nimmt beim Basenfasten die ersten 7-14 Tage nur Gemüse, Obst, Keimlinge und frische Kräuter zu sich. So wird der Körper völlig entsäuert und entgiftet.

Basische und saure Lebensmittel

Basen sind gut für deinen Körper, deshalb findest du hier die besten Basenlieferanten auf einen Blick:

Basische Lebensmittel
Gemüse und Obst sind gute Basenlieferanten

Basische und saure Lebensmittel

1. Trockenobst

Stark basisch

Getrocknete Aprikosen, Datteln, Feigen, Pflaumen oder Rosinen sind extrem basenbildend. Weitere Basen-Booster: Gewürze und Kräuter (frisch oder getrocknet) sowie Zuckerrübensirup.

2. Gemüse und Salate

Basisch

Alle Gemüse- und Salatsorten sowie Pilze sind basenbildend – egal ob frisch oder TK. Auch Kartoffeln zählen zu den Basenbildern und haben deshalb vor Nudeln, Reis und Bort Vorrang bei der Beilagenwahl.

3. Obst

Schwach basisch

Mit diesen Früchten liegst du noch immer im grünen Bereich: Ananas, Apfel, Avocado, Banane, Birne, Beeren, Melone, Kiwi, Kirsche, Mango, Nektarine, Zitrusfrüchte. Das gleiche gilt für Konfitüren daraus.

4. Getreide

Neutral oder schwach sauer

Getreide enthält nennenswerte Mengen an Eiweiß: (Ungeschälter) Reis, Nudeln, Brot oder Cornflakes liefern damit einen leichten Säureüberschuss. Bei Hülsenfrüchten sind weiße, grüne und Kidney-Bohnen sowie Mungbohnensprossen basisch, Linsen, Erbsen und Kichererbsen jedoch sauer. Sojabohnen wirken noch basisch – sie enthalten wenig Methionin und Cystein –, der daraus hergestellte Tofu ust neutral.

5. Fleisch & Fisch

Sauer

Sie sind die Klassiker unter den Säurebildern, denn tierische Produkte enthalten hohe Proteinanteile. Deshalb mit Fleisch und Wurstwaren, Fisch und Eiweiß am besten sparsam umgehen, aber auch nicht ganz darauf verzichten.

6. Käse

Stark sauer

Während Milch neutral ist, zählt der daraus hergestellte Käse zu den stark säurebildenden Lebensmitteln. Hintergrund: Das Milcheiweiß ist im Käse stark konzentriert – je länger ein Käse gereift ist, umso mehr Säure liefert er. Weitere Säure-Booster: Eigelb, Garnelen, Hafermehl, Löffelbiskuit

Basische und saure Getränke

Du willst Schluck für Schluck einen möglichen Säureüberschuss in den Mahlzeiten ausgleichen? Hier die besten Getränke im Überblick:

Basische Getränke
Um deinen Säureüberschuss auszugleichen trinkst du am besten Gemüsesaft.

Basische und saure Getränke

1. Gemüsesäfte

Stark basisch

Wenn Gemüse basenbildend sind, so müssen es auch die Gemüsesäfte sein. Gute Basenlieferanten sind weiterhin Mineralwasser mit reichlich Hydrogencarbonat (sulfatfreies Mineralwasser wirkt dagegen eher sauer). Ebenfalls stark basisch: ungezuckerter Kakao.

2. Fruchtsäfte & Wein

Basisch

Obstsäfte ohne Zuckerzusatz wirken basenbildend. Egal ob rot oder weiß – Wein ist vergorener Fruchtsaft und damit auch basisch. Die im Wein enthaltenen Säuren beeinflussen den PRAL-Wert nicht.

3. Kaffee & Tee

Schwach basisch

Kaffee ist nicht säurebildend, sondern insgesamt etwas basisch. Hier darf die Wirkung auf das Säure-Basen-Gleichgewicht im Körper nicht verwechselt werden mit dem Einfluss auf die Säurebildung im Magen. Tees sind schon fast neutral.

4. Bier

Basisch und sauer

Während  bei den Biersorten Hefeweizen und Pils noch eindeutig basenbildend sind, wirkt ein helles Bier bereits sauer. Ursache dafür ist der unterschiedliche Herstellungsprozess.

 

5. Milch & Sojamilch

Schwach sauer

Das tierische Eiweiß in der Milch sorgt dafür, dass sie zu den Säurelieferanten zählt. Sojamilch enthält weniger schwefelhaltige Aminosäuren als Milch. Außerdem ist ihr Eiweiß hier so stark mit Wasser verdünnt, dass Sojamilch noch leicht basenbildend wirkt.

6. Cola & Co.

Sauer

Koffeinhaltige Limonaden stehen wegen ihres Phosphatgehalts auf der sauren Seite. Trinke stattdessen lieber ein basisches Obstsaftgetränk oder ein Mineralwasser mit reichlich Hydrogencarbonat.

Rezepte die sich für eine Säure-Basen-Diät eignen

Im Prinzip ist es ganz einfach, basenreich zu essen: Verboten ist nichts, lediglich die Mengen müssen im richtigen Verhältnis zueinander stehen. Als Faustregel gilt hierbei ein Verhältnis von 1 Teil Säurekost zu 4 Teilen Basenkost.

Frühstück

Salate

Suppen

Vegetarische Rezepte

Mit Fleisch und Fisch

Süßes

Häufig gestellte Fragen & Tipps

Wie äußert sich eine Übersäuerung?

Sind die Pufferkapazitäten von Blut und Gewebe überfordert, ist der Körper nicht mehr in der Lage, die anfallenden Säuren vollständig auszuscheiden. Das kann langfristig den Kalziumhaushalt und damit die Knochen schädigen. Auch Aberlagerungen von sauren Verbindungen im Bindegewebe sind möglich - ebenso wie Muskel- und Gelenksbeschwerden. Weiterhin können Konzentrationsschwäche, Antriebslosigkeit und Müdigkeit auf eine Übersäuerung hinweisen.

Welche Ursachen liegen einer Übersäuerung zugrunde?

Hauptursache für eine chronische Übersäuerung ist der Übermäßige Verzehr von Eiweiß in Form von Fleisch und Wurstwaren, Fisch, Eiern und Käse. Wird dieses Protein im Körper abgebaut, bilden sich gleichzeitig viele Säuren. Ähnliche passiert, wenn du dich extrem wenig bewegst und damit zu wenig Sauerstoff in deinen Körper gelangt.

Welche Nahrugsmittel sind basenbildend?

Einen Basenüberschuss weisen vor allem frisches Obst, Salat, Gemüse und Kartoffeln auf. Auch einige Milchprodukte sind basenbildend – vor allem solche mit hohem Molkeanteil wie Joghurt, Ricotta oder Dickmilch.

Säure-Basen-Haushalt ausgleichen

Hier kommen einige Tipps, wie du deinen Säure-Basen-Haushalt ganz einfach ausgleichen kannst. Um deinen Säure-Basen-Haushalt auszugleichen, solltest du basische Lebensmittel bevorzugen und Säure-Bildner meiden, beziehungsweise nur in Maßen genießen. Bewege dich regelmäßig, um deine Säure-Ausscheidung zu unterstützen. Außerdem solltest du deine Leber hegen und pflegen, da sie für den richtigen pH-Wert in deinem Blut sorgt.

Sodbrennen
Sodbrennen ist nicht gleich Übersäuerung

Wenn dir die an sich sinnvolle Säure im Magen Probleme bereitet, führt das möglicherweise dazu, dass du mit Säure Negatives verbindest. Schließt sich der obere Magenausgang aus verschiedenen Ursachen nicht richtig, kann saurer Magninhalt in die Speiseröhre aufsteigen. Diese Säure reizt die Oberfläche der Speiseröhre, es kommt zu den Symptomen des "Sodbrennens". Auf eine Übersäuerung des gesamten Körpers weist Sodbrennen jedoch nicht hin. 

Mehr zum Thema Sodbrennen und seine Ursachen und mit welchen Hausmitteln du Sodbrennen entgegenwirken kannst, erfährst du auf vital.de.

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