Die Redaktion testet: ActiFry 2in1 Heißluftfritteuse von Tefal

Die neue Heißluftfritteuse von Tefal verspricht knusprig Frittiertes mit weniger Fett als die herkömmliche Variante. Ob das Ergebnis genauso gut schmeckt? Wir haben es für dich getestet.

Heißluftfritteuse_Tefal_Test
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Jessica Kuch

Wenn es nach uns ginge, könnten Pommes mindestens einmal die Woche auf dem Teller landen. Mit Ketchup, Majo oder auch einfach nur pur – wir sind verliebt in unsere goldgelben Fritten. Dass die klassisch frittierte Variante nicht gerade auf der Low Carb- und Low Fat-Liste dieser Welt steht, ist da der einzige Haken …

Umso mehr haben wir uns darüber gefreut, dass Heißluftfritteusen, wie die Actifry 2in1 von Tefal, Pommes frites zubereiten können, die sage und schreibe 3 Prozent Fett* enthalten. Wir wollten wissen, ob die Pommes auch schmecken und haben die Heißluftfritteuse getestet.

heißluftfritteuse_tefal_test_klappe_offen
Die Bedienung der Heißluftfritteuse ist leicht und unkompliziert.

In Punkto Schnelligkeit hat das Gerät ein klares Plus verdient. Frisch aus der Verpackung gehoben – leider ist das Gerät mit seinen 6 kg kein Fliegengewicht – ist der Actifry 2in1 sofort einsatzbereit. Kein Warmlaufen, kein Voreinstellen – unsere 1 cm breiten und 13 cm langen Kartoffelstängel können wir sofort in den Garbehälter füllen. In mitgelieferten Löffel geben wir mit 20 ml Olivenöl und verteilen es über die Pommes. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, fertig. Wir schließen den Deckel und können dank der durchsichtigen Scheibe beobachten, wie unsere anfänglich festen Kartoffelstängel langsam rotieren und sich zu krossen, goldgelben Leckereien entwickeln.

Beim Zubereiten der Pommes solltest du Zeit mitbringen. Denn insgesamt brüten die Kartoffeln 50 Minuten. Zugegeben, das ist nicht gerade das Zeitfenster, welches wir von einer herkömmlichen Fritteuse gewohnt sind. Aber wie heißt es so schön: Gut Ding will Weile haben. Als die ersten 30 Minuten abgelaufen sind, öffneten wir den Deckel (Achtung: Knöpfe werden sehr heiß) und hätten die Pommes am liebsten gleich schon verputzt – so lecker rochen sie. Den Timer stellten wir auf weitere 20 Minuten. Toll ist die geringe Geruchsentwicklung: weder das Gerät, noch der typische Fritteusen-Geruch machten sich in unserer Versuchsküche breit – top!

Heißluftfritteuse_test_pommes_ergebnis
Die Pommes sehen nicht nur kross aus, sie schmecken auch wunderbar saftig.

Das Gerät besteht aus zwei Fächern. Unten wird gegart und frittiert, oben mit einer zweiten, nach Bedarf einsetzbaren Platte gegrillt, gebacken und gekocht- Du hast also mit dem Gerät die Möglichkeit, gleichzeitig Pommes im Garbehälter zu frittieren und beispielswiese Hähnchenkeulen auf der oberen Platte zu grillen – nach dem Frittieren und Grillen kannst du die Behälter unkompliziert reinigen – entweder per Hand oder in der Geschirrspülmaschine.

Aber wie schmecken unsere Pommes mit nur 3 Prozent* Fett? Wir finden: oberlecker. Es ist kaum ein Unterschied zu den herkömmlichen, fettig frittierten Pommes zu schmecken. Sie sind saftig, kross und goldgelb … nur eben mit weniger Fett. Das geschmackliche Ergebnis der Pommes hat uns überzeugt. Lediglich in der B-Note gab es für die sehr heiß werdenden Knöpfe und das Gewicht Abzüge. Die Heißluftfritteuse ist für 169 Euro im Einzelhandel erhältlich. Wir finden: Für alle gesundheitsbewussten Pommes-Fans eine empfehlenswerte Anschaffung.

Weitere Infos: Tefal Actifry 2in1, Kosten:169 Euro, erhältlich über beispielsweise Amazon, Otto, Media Markt oder Saturn.

 

* 1,2 kg frische Kartoffeln, ca. 10x10 mm dick geschnitten, frittiert mit 1,4 cl Öl bis zu einem Gewichtsverlust von 55 Prozent.

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Küchengötter User
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