Wünsch' Dir was – selbst gemachtes Currypulver

Selbst gemachte Gewürzmischungen sind nicht nur ein tolles Mitbringsel für alle, die gern kochen, sie lassen sich auch einfach dem eigenen Geschmack anpassen.

Wünsch' Dir was – selbst gemachtes Currypulver
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Kommentare
Nicole Stich

 

Nicht erst seit Schuhbecks Gewürz-Imperium stehen Gewürzmischungen hoch im Kurs. Es gibt unzählige hip designte Gewürzlinien darauf spezialisierter Marken sowie Online-Gewürz-Shops, die in erster Linie auf Geschmack und Qualität ihrer Gewürze achten – wobei das eine das andere natürlich nicht ausschließen muss. Trotzdem kommen einem schon manchmal Zweifel, wenn ein kleines Döschen mit gerade einmal 70 Gramm an der 10-Euro-Marke kratzt (irgendjemand muss schließlich auch die Kosten für PR und Verpackungsdesign zahlen). Gerade wer Spaß daran hat, Lebensmittel des täglichen Gebrauchs wie Brot oder Joghurt in der eigenen Küche herzustellen, der wird den Unterschied zu gekauften Gewürzmischungen sofort bemerken und den Aufwand nicht scheuen.

 

Selbst gemachtes Currypulver bietet sich insbesondere für Liebhaber der indischen Küche an, zum einen wegen der doch sehr ausgeprägten Geschmacksnoten, zum anderen hat man eventuell schon einige der Ausgangsgewürze im heimischen Gewürzregal. In jedem Fall ist eine Gewürzmischung immer nur so gut wie ihre Einzelgewürze, weshalb man nicht bei der Qualität der verwendeten Gewürze sparen sollte. Hat etwa der angebrochene Beutel mit Ingwerpulver, den man mal für die Weihnachtsbäckerei gebraucht hat, schon mehrere Jahre in der hintersten Ecke des Regals verbracht, dann hat sich dessen Aroma mit größter Wahrscheinlichkeit schon aus dem Staub gemacht. Eine kritische Nasenprobe muss es mindestens bestehen – andernfalls kann es auch für das Currypulver nicht Gutes mehr tun. Deshalb kaufe ich Gewürze, die ich nicht regelmäßig verwende, lieber in kleinen Mengen, die Gefahr, dass sie ungenutzt im Regal ihren Geschmack und ihr Aroma verlieren ist dann nicht so groß.

 

Wer nun auf den Geschmack kommen sollte, dem kann ich die Anschaffung einer kleinen elektrische Kaffeemühle empfehlen, die man schon für unter 20 Euro bei den großen Online-Shops bestellen kann. Die Gebrauchsanleitung weist zwar ausdrücklich darauf hin, dass die Mühle dafür nicht vorgesehen ist, aber ich verwende meine nun seit über einem Jahr ausschließlich zum Mahlen von Gewürzen und bin restlos begeistert. Binnen Sekunden sind Zimtstangen, Pfefferkörner und getrocknete Chilischoten pulverisiert und auch die Reinigung mit Pinsel und feuchtem Tuch ist denkbar einfach, mein Mörser oder die alte Kaffemühle meiner Großmutter können da leider nicht mithalten.

 

Solltet ihr das Rezept ausprobieren, lasst mich wissen, wozu ihr das Currypulver am liebsten einsetzt. Bei mir in der Küche verfeinert es vor allem Suppen oder Ofengemüse.

 

Hier geht’s zum Rezept für das selbst gemachte Currypulver.

 

 

Wünsch' Dir was – selbst gemachtes Currypulver
Höhlentier
Kaffeemühle

Hallo Nicole, welche Kaffeemühle verwendest Du denn? Ich mache auch oft Gewürzmischungen, klopfe aber alles im Mörser klein, weil ich bisher nicht wusste, welche Kaffeemühle ich mir für die Gewürze anschaffen sollte. Kannst Du eine bestimmte empfehlen? Danke & viele Grüße vom Höhlentier

Nicole Stich
Aber gerne...

@Höhlentier: Ich hab damals die Rezensionen bei Amazon verglichen und letztendlich dann doch nur aus dem Bauch heraus bei Ebay (neues Produkt, originalverpackt) bestellt. Gibt man dort in die Suche Kaffeemühle 60g 150W ein, bekommst du genau einen Treffer. Oder bei meinen Lieblingsprodukten von 2011 nachlesen, dort ist die Mühle ebenfalls aufgelistet ;) 

senftöpfchen
Mein 1. Currypulver
Wünsch' Dir was – selbst gemachtes Currypulver  

selbst gemacht und nach diesem Rezept. Das war scharf und ist,  aber gut. Bei mir mit dem neuen Mörser. War etwas wie Nießpulver beim Mahlen aber, das Ergebnis ist gut!  Verwendet habe ich es für eine Currymayo und mmmmmmhhhhh.

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