Hagebutten

Aus den herbsäuerlichen Früchten lassen sich leckere Konfitüren und Chutneys zubereiten. Und das Beste: Es gibt sie gratis am Wegesrand!

Hagebutten

Als Hagebutten bezeichnet man die Früchte verschiedener wild wachsender Rosenarten, von denen es in den nördlichen gemäßigten und subtropischen Breiten mehr als 200 geben soll. Tatsächlich als Wildobst nutzt man davon jedoch nur wenige, z. B. die der Hecken- oder Hundsrose oder auch die Früchte der erst um 1850 aus Nordostasien eingeführten Kartoffelrose. In Inhaltsstoffen und Verwendung unterscheiden sich beide Arten nicht wesentlich; sie enthalten beide enorm viel Vitamin C, auf 100 g gerechnet bis zu 20-mal mehr als Zitronen.

Saison, Einkauf:

Hagebutten-Zeit ist der Herbst, dann leuchten einem die rot-orangen Früchte entlang der Feld- und Wiesenwege entgegen. Kaufen kann man sie kaum; am besten zieht man selbst los, um die Früchte zu ernten. 

Verwendung:

Aus den vollreifen, festen entkernten Früchten kann man zunächst herbsäuerliches Fruchtmark und anschließend Konfitüre und Chutneys für Füllungen, Saucen zu Wild, als Brotaufstrich sowie Saft und Sirup zubereiten. Dazu müssen jedoch immer die Kerne mitsamt den "Härchen" entfernt werden. Getrocknete Hagebutten werden als Tee verwendet.

Tipp: Beim Entkernen von Hagebutten sollten empfindliche Personen besser Einweghandschuhe tragen, weil die feinen Härchen zwischen den Kernen auf der Haut Juckreiz verursachen können.

Und hier finden Sie Rezepte mit Hagebutten.

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