Hering

Der Fischklassiker schlechthin – ob Bismarckhering oder Bückling, Matjes oder Rollmops – der Hering überzeugt durch seine Vielseitigkeit.

Hering

Vorkommen:

Der Hering ist ein Schwarmfisch. Man fängt ihn in den nördlichen Meeren bis zur Polarzone. Durch sein massenhaftes Vorkommen und die vielfältigen Lagerungs- und Verarbeitungsmöglichkeiten ist er zum wichtigsten Nahrungsfisch geworden. Etwa 20 % des Fischangebotes in Deutschland sind Heringsprodukte.

Charakteristika:

Heringe schimmern mit ihrem gelbgrün bis purpurfarbenen Rücken, dem hellen Bauch und ihren silbrigen Flanken wie ein glänzender Teppich im Meer. In Schwärmen nennt man sie gerne „Silber der Meere“. Heringe sind sehr fette Fische, aber reich an ungesättigten Omega-3-Fettsäuren, die den Fettstoffwechsel und das Herz-Kreislauf-System unterstützen. Zudem liefert der Fisch-Allrounder wichtige Ballast- und Mineralstoffe wie Jod, Fluor und Kalium.

Einkauf, Lagerung:

Frischer Hering wird wegen seines hohen Fettgehaltes schnell ranzig. Daher sollte man ihn nicht lagern, sondern gleich frisch genießen. Auch Matjes verträgt keine lange Lagerung. Heringe im Glas oder in Dosen sind ungeöffnet jedoch sehr lange haltbar.

Verwendung:

Ein Hering schmeckt immer. Doch Hering ist nicht gleich Hering. Matjes z. B. nennt man junge Heringe, die noch nicht abgelaicht haben. Vollheringe gibt’s mariniert oder als Rollmöpse. Grüner Hering kommt fangfrisch in die Bratpfanne. Gepökelt bereitet er uns als Bückling, geräuchert als Lachshering maritime Gaumenfreuden.

Produktarten:

Grüner Hering, Salzhering, Bückling, Bismarckhering, Rollmops, Brathering, Matjes, Hering in Konserven in Öl oder mit verschiedenen Saucen.

Siehe auch Warenkunde Fisch.

Und hier finden Sie Rezepte mit Hering.

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