Löwenzahn

Längst hat der Löwenzahn seinen Status als ungeliebtes Unkraut verloren - zumindest bei denen, die damit feine Salate zaubern oder mit ihm kochen.

Löwenzahn

Herkunft, Saison, Verwendung:

Der Löwenzahn war schon im Mittelalter als Heilpflanze bekannt. Angebaut wird er vor allem in Frankreich. Die Harn treibenden grünen, teils auch rötlichen Blätter schmecken würzig-bitter und leicht nussig. Die Blätter kann man im März bis Juni selbst sammeln oder kaufen. Während der Blütezeit sollten die Blätter jedoch nicht geerntet werden. 
Löwenzahnblätter ergeben einen feinen Salat. Man kann die Blätter aber auch wie Spinat dünsten oder in Suppen kochen. Sie passen außerdem zu Speck, Eierspeisen und Gemüse.

Sorten:

Wilder Löwenzahn schmeckt aromatisch. Gepflückt wird er grundsätzlich vor der Blüte, allerdings nicht in der Nähe von Straßen oder Industrie-
anlagen.
Kultur-Löwenzahn besitzt spitz zulaufende, aufrecht wachsende und nur mäßig gezahnte Blätter. Er hat ein milderes Aroma als der wilde und wird im Handel in Stauden angeboten - oft gebleicht.
Gebleichter Löwenzahn wird in dunklen Räumen gezogen. Typisch ist die Farbe und die verringerte Blattfläche. Er ist weit weniger bitter als die Wildpflanze.

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