Palmherzen

Ein äußerst zartes Gemüse mit mildem, nussigen Geschmack, das es bei uns allerdings fast nur aus der Konserve gibt.

Palmherzen

Wer käme hier zu Lande auf die Idee, den Vegetationskegel eines kleinen Baumes zu essen? In tropischen Regionen jedoch ist das Palmenmark eine begehrte Delikatesse, die übrigens auch "Westlern" zusagt, wenn sie sie einmal probiert haben. Palmherz oder Palmito wird dieses Mark aus dem Vegetionskegel an der Spitze des Stammes bzw. aus dem Ansatz der 15-20 Palmwedeln genannt. Gewöhnlich gewinnt man das Mark heute aus eigens dafür gepflanzten jungen Palmen (meist der Assai-Palme), die in Plantagen, etwa in Brasilien, Argentinien oder Paraguay, gezogen werden.  

Einkauf, Verwendung:

Palmitostangen ähneln Spargel, sind aber dicker als dieser. Sie schmecken roh z. B. als Salat hervorragend: mild, je nach Sorte leicht bis intensiv nussartig, doch sind sie so selbst in den Anbauländern selten erhältlich. Isst man sie samt den umhüllenden, jungen, noch nicht entfalteten Blättern, spricht man von "Palmkohl".
Bei uns kommen Palmherzen nur als Konserve auf den Markt und schmecken dann meist auch etwas säuerlich, da sie mit Essig oder Zitrone konserviert wurden. Sie sind im gut sortierten Supermarkt erhältlich.

Und hier finden Sie Rezepte mit Palmherzen.

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