Pflaumen

In diese süß-saftigen Früchte muss man einfach hineinbeißen – oder man geduldet sich ein bisschen und backt einen herrlichen Pflaumenkuchen, oder kocht mit ihnen …

Pflaumen

Herkunft, Charakteristika:

Pflaumen zählen zu den alten Obstarten: Sie stammen vermutlich aus dem Gebiet zwischen Altai-Gebirge und Kaukasus und kamen über Syrien nach Europa. In der ersten Hälfte des 19. Jh. waren bereits über 200 Sorten bekannt; über 2.000 sind es heute und jedes Jahr kommen neue hinzu.

 

Pflaume ist der Oberbegriff für einen ganzen Formenkreis, zu dem echte Pflaumen, Zwetschgen, Mirabellen und Renecloden gehören. Alle zählen botanisch zur Art der Hauspflaume, die ihrerseits auf eine Kreuzung von Schlehe und Kirschpflaume zurückzuführen ist. Eine scharfe Trennlinie zu ziehen ist nicht immer möglich, speziell zwischen Pflaumen und Zwetschgen sind die Übergänge fließend. Ein Merkmal ist die Form: Pflaumen sind etwas runder, Zwetschgen eher länglich. Zudem löst sich bei Letzteren das Fruchtfleisch leichter vom Stein. Pflaumen wiederum verkochen viel schneller als Zwetschgen. Pflaumen haben eine Fruchtnaht, Zwetschgen nicht.

 

Pflaumen schmecken nicht nur, sondern sind auch äußerst gesund, da sie viele wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente (z. B. Kupfer, Zink, Kalium) und Vitamine enthalten. Pflaumen stärken das Immunsystem
und die Nerven, helfen Stress abzubauen und wirken darüber hinaus Verstimmungen und Depressionen entgegen. Bekannt ist außerdem,
dank ihres hohen Sorbitgehalts, ihre verdauungsfördernde Wirkung, bei Trockenpflaumen noch mehr als bei frischen Früchten.
 

Saison:

Die saftig-süßen Früchte sind fast das ganze Jahr über erhältlich, von Juli bis September kommen sie aus heimischem Anbau auf den Markt. Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Früchte eine frische Farbe haben, fest sind und fein duften. Direkt vom Baum sind die Pflaumen von einem feinen weißlichen Reif oder Duftfilm überzogen. Den wachsartigen, abreibbaren Überzug bilden die Früchte selbst – sie schützen sich damit vor dem Austrocknen. Im Handel ist das ein Indiz für Qualität: Ist der Duftfilm noch vorhanden, sind die Früchte frisch und wurden wenig angefasst.

 

Verwendung:

Pflaumen kann man vielseitig verwenden. Frisch vom Baum schmecken die süßen Früchte einfach unwiderstehlich, sie sind aber auch ein toller Kuchenbelag. Frischer Pflaumenkuchen vom Blech mit Streuseln und Schlagsahne – wer kann da schon nein sagen? Man kann aus ihnen auch ein leckeres Kompott oder Mus kochen, und ein knuspriges Brötchen mit Pflaumenkonfitüre ist der perfekte Start in den Morgen! Und wer Hähn-
chen oder Ente einmal anders zubereiten möchte, sollte eine leckere Pflaumensauce dazu servieren!

 

Und hier finden Sie Rezepte mit Pflaumen.

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