Reispapierblätter

Diese hauchdünnen Blätter aus elastischem Teig lassen sich hervorragend pikant oder süß füllen.

Reispapierblätter

In Südostasien - die vietnamesischen Glücksrollen werden beispielsweise damit zubereitet - und zunehmend auch bei uns sind die hauchdünnen Blätter überaus beliebt, zum einen, weil sie kulinarische Überraschungen beinhalten können, zum anderen, weil sie hervorragende und zugleich aromaschützende "Behältnisse" für kleine feine Happen sind. Reispapierblätter werden - im Gegensatz zu den chinesischen Frühlingsrollenblättern aus Weizenmehlteig - aus Reismehl und Wasser hergestellt und sind im rohen Zustand fast durchsichtig.

Einkauf, Lagerung:

Reispapierblätter kann man getrocknet mit unterschiedlichem Durchmesser kaufen. Wenn sie die Wahl haben, dann kaufen Sie die größeren Blätter (am besten mit einem Durchmesser von mind. 20 cm), die kleinen lassen sich etwas schwerer füllen. Reispapierblätter finden Sie im Asialaden (bei den Nudeln) und mittlerweile sogar in gut sortierten Supermärkten (bei den asiatischen Spezialitäten). Luftdicht verpackt halten die Blätter fast ewig.

Verwendung:

Die zarten Blätter können beim Hantieren leicht reißen, decken Sie sich daher mit genügend Vorrat ein. Vor dem Verarbeiten legt man die spröden, dünnen Blätter am besten kurz zwischen angefeuchtete Küchentücher, bis sie elastisch sind – dann lassen sie sich nach dem Füllen gut aufrollen.

Gefüllt werden die Blätter mit den unterschiedlichsten Zutaten, von Fleisch über Tofu, Garnelen und Fisch bis hin zu Kräutern, Salatblättern und Sojasprossen. Gegart werden die kleinen Päckchen, indem man sie in Wasser oder Brühe kocht. Man kann sie aber auch im Bambuskorb dämpfen oder in Öl knusprig frittieren. Serviert werden sie meist mit einer pikanten Sauce zum Dippen – schon ist der würzige Imbiss perfekt!

Und hier finden Sie Rezepte mit Reispapierblättern.

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