Renke

Der schlanke, silbrige Süßwasserfisch schmeckt am besten gebraten, gegrillt oder geräuchert.

Renke

Herkunft, Charakteristika, Verwendung:

Renken, Felchen oder Maränen sind schlanke, silbrige Süßwasserfische mit abgeflachtem Körper, Fettflosse und einer tief eingeschnittenen Schwanzflosse. Es gibt verschiedene Arten:

Kleine Maräne, Mairenke, Zollfisch, Zwergmaräne
Die Kleine Maräne ist in Nordeuropa beheimatet. In Deutschland kommt sie in holsteinischen und mecklenburgischen Seen vor, durch Besatz auch in süddeutschen, französischen und südrussischen. Sie lebt in der Ostsee auch als Wanderfisch, der zum Laichen in Flüsse aufsteigt. Sie wird meist etwa 20 cm, seltener auch bis zu 45 cm lang. Sie eignet sich gut zum Pochieren und Dünsten, geräuchert gilt sie als Delikatesse.

Felchen, Ostseeschnäpel, Große Schwebrenke
Der Felchen ist in englischen und schottischen Seen, in der Ostsee, Skandinavien, Nordrussland und in den Seen des Voralpengebiets verbreitet. Er hat silbrige Flanken, große Schuppen und wird bis 70 cm lang. Er ist ideal zum Räuchern und Braten.

Kleine Bodenrenke
Sie kommt entlang der arktischen Grenze in Sibirien, Nordrussland, Finnland, Norwegen bis Alaska vor, auch in Mittelschweden und in Seen des Alpengebietes. Sie eignet sich zum Räuchern, sanft Braten, Pochieren oder auch zum Dünsten.

Große Maräne, Sandfelchen, Große Bodenrenke
Man findet sie von Neu-England bis zur kanadischen Arktis, in Skan-
dinavien, Nordrussland und Sibirien und in zahlreichen Seen Nord-
deutschlands und im Alpengebiet. Sie wird bis 85 cm lang und 15 kg schwer, in den Alpenseen bleibt es bei 50 bis 60 cm und etwas über 1 kg. Sie ist ideal zum Räuchern und Braten.
 

Kleine Schwebrenke, Edelmaräne, Nordseeschnäpel
Sie kommt von Alaska bis Nordeuropa vor, auch in der Ost- und Nordsee, wo sie zum Laichen in Flüssen aufsteigt. Typisch ist die nasenförmig verlängerte Schnauze ("Schnäpelnase"). Sie eignet sich gut zum Pochieren und Dünsten, geräuchert gilt sie als Delikatesse.

Einkauf:

Wie alle guten Fische sollte auch die Renke nicht "fischig" riechen, eine feste Haut und klare, glänzende Augen sowie hellrote bis braunrote, feuchte Kiemen, festsitzende Schuppen und festes Fleisch haben (drückt man drauf, sollte die "Delle" sofort wieder verschwinden!).

Aufbewahrung:

Fisch niemals zu lange herumtragen, sondern zu Hause sofort auspacken, auf einen Teller oder eine Platte legen, mit Teller oder Folie bedecken und ab damit in den Kühlschrank. Dort kann der Fisch einen, maximal zwei Tage bleiben. In den meisten unserer Städte kommen Dienstag und Freitag frische Fische in die Läden – und sind damit am Donnerstag und Montag am ältesten.

Und hier finden Sie Rezepte mit der Renke.

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