Rotbarbe

Sie gilt als die Beste unter den Meerbarben und eignet sich besonders für Zubereitungsarten, bei denen ihr feines Aroma nicht überdeckt wird.

Rotbarbe

Herkunft und Charakteristika:

Die Rote Meerbarbe oder Rotbarbe kommt selten in der Nordsee, regelmäßiger vom Ärmelkanal bis zum Senegal vor. Auch das gesamte Mittelmeer und das Schwarze Meer werden von ihr besiedelt. Sie lebt auf Schlickgründen von 10 bis 500 m Tiefe und wühlt im Boden nach wirbellosen Meerestieren. Ihre Barteln werden dabei als Tast- und Geschmacksorgan eingesetzt. Der Fang erfolgt mit Bodennetzen. Zu uns gelangt sie zeitweilig – dann sollte man allerdings zugreifen, da sie die Beste der angebotenen Meerbarben ist.

Meerbarben haben zwei kurze Rückenflossen, sind auf der Bauchseite abgeplattet und haben ein Paar lange Barteln am Unterkiefer. Die Rotbarbe hat ein sehr steiles Kopfprofil und ist am ganzen Körper einheitlich rot gefärbt. Die großen Schuppen werden meist nach dem Fang entfernt, damit die Rötung der Haut besser zum Vorschein kommt. Sie wird bis 30 cm lang, die meisten Exemplare werden jedoch nicht größer als etwa 20 cm. 

Einkauf:

Wie alle guten Fische sollte auch die Rotbarbe nach frischer Meeresbrise und nicht "fischig" riechen, eine feste Haut und klare, glänzende Augen sowie hellrote bis braunrote, feuchte Kiemen, festsitzende Schuppen und festes Fleisch haben (drückt man drauf, sollte die "Delle" sofort wieder verschwinden!).

Aufbewahrung:

Fisch niemals zu lange herumtragen, sondern zu Hause sofort auspacken, auf einen Teller oder eine Platte legen, mit Teller oder Folie bedecken und ab damit in den Kühlschrank. Dort kann der Fisch einen, maximal zwei Tage bleiben. In den meisten unserer Städte kommen Dienstag und Freitag frische Fische in die Läden – und sind damit am Donnerstag und Montag am ältesten. 

Verwendung:

Das feine Fleisch der Rotbarben schmeckt delikat gedünstet und mit Zitronensaft beträufelt am besten. Beim Braten wird der feine Geschmack leicht überdeckt …

Weitere Meerbarben:

Streifenbarbe: Besonders schmackhaft sind kleinere Exemplare von bis zu 15 cm Körperlänge. Streifenbarben werden auch "Schnepfen des Meeres" genannt, da sie keine Galle haben. Kleinere Exemplare kann
man daher auch unausgenommen grillen oder braten. Auch gedünstet schmecken sie gut.
Stachelbarbe: Wegen des weniger zarten Fleisches wird die Stachelbarbe am besten gebraten.
Gefleckte Meerbarbe, Gefleckter Ziegenfisch: Sie eignet sich besonders zum Pochieren, Dünsten und Dämpfen.

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