Tintenfisch

Frittiert und in Ringform – so kennen ihn die meisten. Aber man kann Tintenfisch auch füllen, schmoren, braten, grillen und marinieren. Lecker!

Tintenfisch

Herkunft und Charakteristika:

Tintenfisch ist eigentlich der Familienname von vielen ähnlichen Meerestieren mit den drei wichtigsten Vornamen Sepia, Kalmar und Oktopus. Fragt man beim Fischhändler schlicht nach Tintenfisch, wird er höchstwahrscheinlich den Sepia in die Hand nehmen, auch als gemeiner Tintenfisch bekannt. Der hat viel Körper und nur kurze plus zwei lange helle Fangarme. Große Sepien kann man in Stücke schneiden, kurz blanchieren und dann für Salat fertiggaren sowie braten oder auch grillen. Kleine Sepien, von den Italienern "seppioline" genannt, kann man einfach, braten, schmoren und auch mal füllen. Sepiatinte würzt Pasta und Risotto herrlich kräftig nach Meer und macht dabei alles schwarz – auch die Zähne. Sie gibt es entweder zur Sepia dazu oder extra im Beutel.
Der Kalmar verbirgt sich in den anfangs erwähnten Ringen, die sich meist hinter der schlichten Bezeichnung "calamari" verbergen. Calamari werden aus dem langen schlanken Körper des Kalmars geschnitten, der am Ende zwei segelartige Schwanzflossen und vorne Fangarme in dreierlei Form hat: gewöhnliche und kurze mit Saugnäpfen sowie lange ohne Saugnäpfe. Er wird auch gerne zum Füllen genommen, ganz oder zerkleinert geschmort oder als Salat angemacht. Vorbereitung wie bei Sepia.
Der Oktopus heißt auch Krake, wird von allen Tintenfischen am größten und sieht aus wie eine flache Kugel mit langen, beeindruckenden Fangarmen mit zweireihigen Saugnäpfen dran. Große Oktopusse werden zwar nach dem Fangen etwas weich geklopft, müssen aber trotzdem länger garen, bis sie richtig weich werden. Tipp: erst mal einfrieren, das macht Oktopus beim Garen um einiges weicher. Und dabei einen vollgesaugten Rotweinkorken mit ins Wasser werfen – das Tannin daran soll auch helfen. Lässt er sich leicht mit dem Messer einstechen, ist er gar – für Salat und im Ragout. Und wen der rötlich-violette Belag stört, kann ihn nach dem Garen abschrubben.
Daran denken: Guter Tintenfisch sollte frisch riechen und eine glänzende Haut haben.

Aufbewahrung:

Ein bis zwei Tage im Kühlschrank. Dazu immer aus dem Plastikbeutel nehmen, in eine Schüssel legen und mit einem Teller oder mit Folie bedecken.

Und hier finden Sie Rezepte mit Tintenfisch.

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