Rezept Endivieneintopf mit Steinpilz-Hackbällchen

Der Steinpilz gilt als König unter den Pilzen. Auch getrocknet behält er sein feines Aroma und beeindruckt in Kombination mit Endiviensalat auch anspruchsvolle Gäste.

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Rezeptinfos

Portionsgröße
Für 4 Personen
Schwierigkeitsgrad
leicht
Buch
1 Topf - 50 Gerichte
Zeit
60 bis 90 min Zubereitung
60 bis 90 min Dauer
Pro Portion
Ca. 450 kcal

Zutaten

30 g
getrocknete Steinpilze
600 g
vorwiegend festkochende Kartoffeln
500 ml
Rinderfond (aus dem Glas)

Zubereitung

  1. 1.

    Pilze kalt abspülen und in 200 ml heißem Wasser 30 Min. einweichen. Inzwischen für den Eintopf die Kartoffeln waschen, schälen und in grobe Stücke schneiden. Fond in einem Topf zum Kochen bringen. Kartoffeln darin bei mittlerer Hitze geschlossen in ca. 20 Min. gar kochen, in ein Sieb abgießen, dabei die Brühe auffangen.

  2. 2.

    Für die Hackbällchen 1 Zwiebel schälen und fein würfeln. Die Pilze in ein Sieb abgießen und ausdrücken, dabei die Flüssigkeit auffangen. Die Pilze fein hacken und mit Hackfleisch, Kräutern, Zwiebelwürfeln, Senf, Ei, 1 TL Salz und reichlich Pfeffer mischen. Knoblauch schälen, dazupressen, alles gründlich verkneten und aus dem Fleischteig ca. 16 golfballgroße Bällchen formen.

  3. 3.

    Die restlichen Zwiebeln schälen und grob würfeln. Den Endiviensalat putzen, zerpflücken, waschen, trocken schleudern und in ca. 1 cm breite Streifen schneiden.

  4. 4.

    Butterschmalz im Topf erhitzen, darin die Hackbällchen rundherum goldbraun anbraten, herausnehmen und beiseitestellen. Speckwürfel im heißen Bratfett knusprig auslassen. Zwiebeln hinzufügen und kurz mitbraten. Salatstreifen dazugeben, kurz im Topf schwenken und mit dem Pilzeinweichwasser ablöschen. Kartoffeln grob zerstampfen und in den Topf geben. So viel Kartoffelbrühe (200-300 ml) angießen, bis die gewünschte Eintopfkonsistenz erreicht ist. Die Hackbällchen noch mal kurz im Eintopf erhitzen. Mit Aceto balsamico, Salz und Pfeffer abschmecken. Eintopf auf vier tiefe Teller verteilen und heiß servieren.

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Kommentare zum Rezept

Sehr lecker, ...

... aber ich hab' die Kräuter zum Hackfleisch weggelassen und werde beim nächsten Mal auch den Knoblauch weglassen: zuviel Konkurrenz für die Aromen der getrockneten und per Wasserkur nur unvollständig reanimierten Steinpilze. Am Schluß noch eine mutige Zufuhr gemahlenen Korianders und die Verwendung einer selbst gekochten Kalbsbrühe anstatt des unsäglichen Gläschen-"Fonds" (geniale Marketing-Idee, die immer mehr Nachahmer findet: Mit künstlichen "naturidentischen" Aromen versetztes Salzwasser heißt jetzt Fond ...) trugen wohl zum vollkommenen Gelingen bei.

Wie kann man eigentlich einen patschnassen Salat "trocken schleudern"?; den muß man doch erst "trockenschleudern", damit er zum "trocken Schleudern" trocken genug ist.

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