Homepage Rezepte Rieser Apfeltaler

Zutaten

250 Gramm Weizenmehl Typ 405
10 Gramm frische Hefe
50 Gramm Zucker (für den Teig)
1 Ei (für den Teig)
1 kleine Prise Salz
1 Biozitrone (Schale davon)
380 Gramm Apfelmus (dickflüssig, nötigenfalls etwas einkochen lassen)
Zucker (bei Bedarf für die Füllung)
1-2 Prisen Nelken, gemahlen
1/2 Teelöffel Zimt, gemahlen
1/2 Esslöffel Mandeln oder Haselnüsse, fein gehackt
1/2 Esslöffel Zitronat
1/2 Esslöffel Orangeat
etwas Birnenbrand, Apfelkorn oder Obstler (wer mag, zum Aromatisieren der Füllung)
1 Eigelb
2 Teelöffel Kondensmilch

Rezept Rieser Apfeltaler

Mini-Ausgabe der traditionallen „Rieser Bauerntorte“ aus Nordschwaben. Ein süßes Hefegebäck mit leckerer Apfel-Füllung. Deckel kann beliebig verziert werden.

Rezeptinfos

mehr als 90 min
mittel

6 Stück

Zutaten

Portionsgröße: 6 Stück
  • 250 Gramm Weizenmehl Typ 405
  • 10 Gramm frische Hefe
  • 100 Milliliter Milch
  • 50 Gramm Zucker (für den Teig)
  • 1 Ei (für den Teig)
  • 1 kleine Prise Salz
  • 1 Biozitrone (Schale davon)
  • 380 Gramm Apfelmus (dickflüssig, nötigenfalls etwas einkochen lassen)
  • Zucker (bei Bedarf für die Füllung)
  • 1-2 Prisen Nelken, gemahlen
  • 1/2 Teelöffel Zimt, gemahlen
  • 1/2 Esslöffel Mandeln oder Haselnüsse, fein gehackt
  • 1/2 Esslöffel Zitronat
  • 1/2 Esslöffel Orangeat
  • 1/2 Esslöffel Rosinen
  • etwas Birnenbrand, Apfelkorn oder Obstler (wer mag, zum Aromatisieren der Füllung)
  • 1 Eigelb
  • 2 Teelöffel Kondensmilch

Zubereitung

  1. Das Mehl in eine Rührschüssel sieben und in die Mitte eine kleine Mulde drücken. Die Hefe zerbröseln und in die Mulde geben. Etwa 25 Milliliter von der Milch erwärmen und zur Hefe schütten. Etwas Mehl in die warme Milch geben und verrühren. Trockenes Mehl darüber streuen und den Teig abgedeckt an einem warmen, zugfreien Ort ruhen lassen, bis die Mehlschicht auf der Hefe starke Risse zeigt.
  2. Zitrone heiß abwaschen und etwa 1/4 Teelöffel der Schale abreiben.
    Dann den Teig mit dem Zucker, einem Ei, einer kleinen Prise Salz, der geriebenen Zitronenschale und der restlichen Milch vermengen und kneten, bis er Blasen wirft und sich vom Schüsselrand löst. Den Teig in 2/3 (für die Böden) und 1/3 (für die Deckel) aufteilen und jeweils zu einer Kugel formen. Beide Kugeln leicht mit Mehl besieben und mit einem Tuch abgedeckt an einem warmen, zugfreien Ort 45 Minuten gehen lassen. Wer genügend Platz hat, kann beide Teigmengen gleich in je 6 Kugeln aufteilen, diese Kugeln dann auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen, Frischhaltefolie darüber legen und so 45 Minuten gehen lassen. Später ist es dann einfacher, die Böden und die Deckel herzustellen.
  3. Apfelmus in eine Schüssel geben, falls nötig, noch mit Zucker nachsüßen, die gemahlenen Nelken, den gemahlenen Zimt, die geriebenen Mandeln und die Rosinen zugeben. Zitronat und Orangeat fein schneiden und zum Apfelmus geben. Wer mag, kann das Apfelmus noch mit etwas Apfelkorn, Birnenschnaps oder Obstler aromatisieren. Dabei sollte man den Alkohol nach uns nach dazugeben, er soll nicht vorschmecken, sondern ein Würzmittel sein, um den Apfelgeschmack hervorzuheben.
  4. Den Backofen auf 175 Grad vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Die große Teigmenge in 6 gleich große Stücke aufteilen. Jedes Stück zu einem Kreis von 12 Zentimeter Durchmesser ausrollen und je 3 oder 4 Kreise auf jedes Backblech setzen. Am besten nimmt man als Hilfsmittel eine kleine Schüssel die einen Duchmesser von 12 Zentimetern hat, dann kann man beim Ausrollen schnell die Größe überprüfen. Auf die Mitte jedes Teigkreises einen ganzen und einen viertel Esslöffel der Füllung geben. Ringsherum einen Rand von etwa 2 Zentimetern Breite frei lassen. Die kleine Teigmenge ebenfalls in 6 gleich große Teile aufteilen. Eigelb mit 2 Teelöffeln Kondensmilch verquirlen. Den frei gelassenen Rand eines Bodens mit Ei-Kondensmilch-Mischung einstreichen. Eine Teigmenge für den Deckel auf einen Durchmesser von etwa 12 Zentimeter Durchmesser ausrollen und auf den Boden mit dem eingestrichenen Rand legen. Teig zurecht legen, damit er bündig mit dem Boden ist. Dann mit einer Gabel ringsherum etwa 2 Zentimeter breit den Rand des Deckels auf den Boden drücken. Nach und nach auf diese Weise alle Deckel ausrollen, auf die Böden mit dem eingestrichenen Rand setzen und mit der Gabel festdrücken. Mit dem Stiel der Gabel die Außenkontur des Talers nötigenfalls korrigieren, damit sie schön rund ist.
  5. Mit der Spitze einer kleinen Schere oder mit einem kleinen scharfen Messer ein beliebiges Muster in jeden Deckel schneiden (Ähren, Sonnenblume, Gitter, usw.). Mit einem Schaschlikspieß die Einschnitte etwas öffnen.
  6. Oberfläche der Apfeltaler gleichmäßig mit Eigelb-Kondensmilch-Mischung einstreichen.
  7. Backblech in den Ofen schieben und auf der mittleren Schiene 25 bis 30 Minuten backen, bis die Oberfläche schön haselnußbraun ist. Während des Backens die Taler beobachten. Falls nach einigen Minuten Backzeit die Einschnitte sich nicht öffnen und damit das Muster nicht gut heraus kommt, diese nochmals mit dem Schaschlikspieß öffnen.
  8. Die Apfeltaler nach dem Backen auf einem Gitter abkühlen lassen. Um zu verhindern, daß der Deckel des Apfeltalers beim Abkühlen zu sehr einsackt, kann man diese einfach auf einem umgedrehten Glas mit einem Durchmesser von etwa 6 Zentimeter auskühlen lassen. Dadurch spannt sich die Oberfläche des Deckels etwas und der Deckel sinkt kaum ein.
  9. Im Kühlschrank gelagert halten sie sich durchaus eine Woche. Man kann sie auch sehr gut einfrieren, sie schmecken nach dem Auftauen ebenfalls sehr gut. Dazu sollte man sie zuert auf einem Brett oder Bleck in das Gefrierfach legen. Sobals sie gefroren sind, kann man mehrere zusammen in eine Tüte packen.

Ein Rezept von

Rezept bewerten:
(1)

Kommentare zum Rezept

Wow!

Toll Karlchen, da hast Du Dir ja malwieder Mühe gemacht. Vor allem mit den Verzierungen! Und lecker hört sich`s dazu noch an!

Gleich ins Kochbuch damit, danke!

Neue Zubereitungsmethode und nützliche Tipps

Heute habe ich 18 Rieser Apfeltaler gebacken und ein wenig experimentiert. Durch eine neue Art der Zubereitung wird die Form noch wesentlich schöner. Ich habe das Rezept entsprechend geändert und noch einige hilfreiche Tipps hinzugefügt. Die Bilder zeigen bereits die Rieser Apfeltaler in der neuen Version.

Unglaublich

schön sehen die aus, Karlchen! Meine Bewunderung, wie Du das hinbekommen hast!

Eier pochieren: so geht's

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