Homepage Rezepte Schellfisch in pikanter Milch

Zutaten

1 l Milch
2 Sternanise (ersatzweise 1 TL Fenchelsamen)
8 Schellfischkoteletts (je etwa 90 g; auch gut: Seehecht, Seeteufel oder Lachs)

Rezept Schellfisch in pikanter Milch

Neuigkeiten aus Englands Kochtöpfen - gleich mit Beilage! Schnell, einfach,gut und schnörkellos präsentiert sich dieses kräuterfeine Hauptgericht.

Rezeptinfos

30 bis 60 min
485 kcal
leicht

Reicht für 4:

Zutaten

Portionsgröße: Reicht für 4:

Zubereitung

  1. Die Kartoffeln schälen, waschen und in grobe Würfel schneiden. In Salzwasser zum Kochen bringen und zugedeckt in etwa 10-15 Minuten weich kochen.
  2. Inzwischen die Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden. Kräuter abbrausen und trockenschütteln, mit der Küchenschere grob zerschneiden. Die Chilischoten in einem Mörser andrücken.
  3. Die Milch in einen weiten Topf gießen, Zwiebel, Kräuter mit Lorbeerblättern, Chilis und Sternanisen zugeben. Milch erhitzen, gut salzen und etwa 10 Minuten bei schwacher Hitze leise vor sich hin köcheln lassen. Dann die Fischkoteletts einlegen und bei ganz schwacher Hitze zugedeckt etwa 8 Minuten im Milchfond gar ziehen lassen.
  4. Die Koteletts aus dem Milchsud heben und auf vorgewärmte Teller legen. Kartoffeln mit dem Kartoffelstampfer zerdrücken und mit etwa 200 ml Milchsud mit den Schneebesen des Handrührgeräts zum Püree verrühren. Neben den Fisch mit auf die Teller geben. Etwas Sud über den Fisch löffeln.

Ein Rezept von

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Kommentare zum Rezept

Nun hatte ich mir Seehecht vom Kap...

aus der Tiefkühltruhe geangelt. In Milch hatte ich Fisch bisher noch nie gedünstet. Und diese würzige Milch dann weiterzuverwenden, hört sich einfach und interessant an. Katzen scheinen auf der gleichen Welle zu liegen, wie man hier unschwer erkennen kann. Mit oder ohne Katze: Das Rezept probiere ich aus.

Das erinnert mich ein wenig an

Plokkfiskur in Edelvariante. Da hast Du ja wieder was Feines gefunden, Aphrodite. In meiner Truhe friert noch ein Schell. Ich mache mit, tendiere noch zu einer kleinen Beilage, gebratene Apfelscheiben fallen mir ein. Oder Rote-Bete-Salat.

Zart.

Da der Siedepunkt von Milch etwas geringer ist (85-90 Grad) als bei Wasser, pochiert der Fisch und wird sehr zart. Da ich tiefgefrorenen Fisch verwendet habe, habe ich die Milch nur einmal aufkochen lassen und dann den Fisch 20 min. ziehen lassen. Kein Eiweiß flockt aus. Das Kochen geht ganz kommod. Ich habe frischen Estragon verwendet. Mit der Kräuterwürze lässt sich bestimmt experimentieren.

Ja ja

Der weiche Schell eignet sich gut dafür, hat ja gern mal den Drang zum zerfallen. Deshalb Filets mit Haut verwenden, das passt. Habe alle aufgeführten Gewürze verwendet, mehr Zwiebel plus Knoblauch. Zuletzt etwas Würzmilch aufgeschäumt und auf dem Fisch verteilt. Es fehlte Farbe, also etwas Rote Bete gehobelt, mit ganz wenig Wasser, Salz, rotem Balsamico und Kümmel gegart, mit reichlich kalter Butter gebunden und mit Kreuzkümmel abgeschmeckt. Ja, das hat uns geschmeckt.

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