Anis

Süß, sehr aromatisch, dabei ein wenig scharf und lakritzartig – so lässt sich sein Geschmack am besten beschreiben.

Anis

Herkunft, Charakteristika:

Anis ist im östlichen Mittelmeerraum beheimatet und in gemäßigten, subtropischen Zonen weit verbreitet. Schon in der Antike war Anis ein beliebtes Heil- und Gewürzkraut. Das einjährige, aufrecht wachsende Kraut wird bis zu 60, manchmal auch 80 cm hoch. Die kleinen weißen Blüten erscheinen in großen Dolden, aus denen sich 3 mm große Spaltfrüchte mit je zwei Teilfrüchten entwickeln.  

Saison, Einkauf, Lagerung:

Die sichelförmigen hell graubräunlichen Anissamen kann man in getrocknetem Zustand ganz oder gemahlen kaufen. Am besten kauft man sie - wie alle Gewürzsamen - im Ganzen und mahlt sie bei Bedarf, da Anis gemahlen schnell sein Aroma verliert.
Trocken, kühl und lichtgeschützt gelagert, halten die Samen 1 Jahr oder sogar länger. Man sollte sie allerdings innerhalb von vier bis sechs Monaten aufbrauchen, da sich das Aroma deutlich früher verliert.  

Verwendung:

Anis schmeckt süß, sehr aromatisch, dabei ein wenig scharf und lakritz-
artig. Er würzt Gebäck, Brot, Desserts und gelegentlich auch Fisch; zum Würzen von pikanten Gerichten wird er weniger verwendet. Anisöl wird zum Aromatisieren von zahlreichen Schnäpsen verwendet.

Siehe auch Warenkunde "Anisschnaps".

Und hier finden Sie Rezepte mit Anis.

Zurück zur Übersicht

Login