Gnocchi

Sie werden aus Kartoffelteig gemacht und schmecken schon zu einem schlichten Tomatensugo hervorragend!

Gnocchi

Herkunft, Charakteristika:

Gnocchi gibt es in Italien mittlerweile fast ebenso lange wie Nudeln, man denke nur an die "malloreddus", die kleinen sardischen Gnocchi aus Mehl und Wasser, oder an die "römischen" aus Weizen- oder Maisgrieß. Eine besonders lange Tradition aber haben sie in Verona, wo es heute noch Brauch ist, am Karnevalsfreitag Gnocchi in riesigen Mengen vor der Basilika San Zeno Maggiore an die Vorübergehenden zu verteilen.

In früheren Jahrhunderten bestanden sie nur aus Mehl und Wasser, denn die Kartoffeln kamen erst zu Beginn des letzten Jahrhunderts nach Italien. In den Teilstaaten der Donaumonarchie ist der Teig aus Kartoffeln und Mehl schon länger bekannt. Man schätzt ihn als Grundlage für ein preiswertes Essen. Kartoffelteig wird dazu zu Strängen gerollt, dann in Stücke geschnitten und über eine Raspel gerollt, damit ein Gittermuster entsteht.

 

Einkauf, Verwendung:

Gnocchi findet man im Kühlfach eines jeden gut sortierten Supermarktes, aber man kann die kleinen Kartoffelklößchen natürlich auch selbst herstellen. Dabei ist folgendes zu beachten: Kartoffelteig ist ein echtes Frischprodukt. Schon der Teig muss möglichst schnell aufgearbeitet werden, weil er sonst weich, zäh und unformbar wird. Einmal gekocht, sollten Gnocchi schnellstmöglich serviert werden, nur so sind sie in Konsistenz und Geschmack wirklich optimal. Voraussetzung für ein gutes Gelingen ist außerdem die Qualität der Kartoffeln. Nur speziell mehlig kochende Sorten eignen sich dafür.

 

 

Verwendung:

Man nehme Gnocchis und koche dazu eine leckere Sauce: fertig ist ein göttliches Essen! Dabei kann man sowohl bei den Gnocchis variieren,
z. B. Kürbis- oder Bärlauchgnocchis zubereiten, als auch bei der Sauce, also eine Tomaten-, Gorgonzola- oder eine Gemüsesauce zaubern. Erlaubt ist, was schmeckt …

 

Und hier finden Sie Rezepte mit Gnocchi

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