Kandierte Früchte

Sie sind ein Muss in vielen Backrezepte und Desserts – nicht nur wegen des Geschmacks, sondern auch wegen der Optik!

Kandierte Früchte

Kandierte Früchte sind Früchte wie Kirschen, Orangen, Zitronen, Ananas, Papaya oder Ingwer, die in Zucker konserviert werden. Da sie beim Konservieren ihr appetitliches Aussehen bewahren, sind kandierte Früchte als Dekoration für Kuchen und Torten oder auch als Finish für Eisbecher oder Cremes so beliebt. Sie eignen sich aber auch - im Teig versteckt - hervorragend als Backzutat. Ein gutes Beispiel dafür ist der beliebte Königskuchen. Zu den bekanntesten kandierten Früchten zählen Zitronat und Orangeat.

Herstellung:

Das frische, makellose Obst wird zunächst in eine Zuckerlösung eingelegt. Diese wird immer wieder abgegossen, aufgekocht und erneut hinzugefügt. Dadurch steigt der Zuckeranteil in der Lösung. Während des gesamten Verfahrens wird nach und nach die Zellflüssigkeit des Obstes durch Zuckerlösung ersetzt. Sobald die gewünschte Zuckerkonzentration erreicht ist, lässt man die Früchte oder die Fruchtstücke abtropfen.
Häufig wird zwischen schwach und stark kandierten Früchten unterschieden – je stärker kandiert eine Frucht ist, desto süßer ist sie.

Einkauf, Lagerung:

Kandierte Früchte erhält man in jedem gut sortierten Supermarkt. Wenn Sie die Wahl haben, kaufen Sie große Stücke oder Scheiben und zerkleinern Sie diese dann selbst – sie sind aromatischer.
Wichtig ist, das kandierte Obst trocken zu lagern, da sonst wieder Wasser in die Zellen gelangt. Die kandierten Früchte würden weich werden und möglicherweise sogar schimmeln. Bei richtiger Lagerung können Sie kandierte Früchte sehr sehr lange aufbewahren!

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