Karambolen

Die säuerlich bis süß schmeckende Frucht ist der Stern unter den Tropenfrüchten und ist die einzige Obstart aus der Familie der Sauerkleegewächse.

Karambolen

Herkunft und Charakteristika:

Ihren Ursprung hat die zehn bis 20 Zentimeter gelbgrüne, längliche bis eiförmige, gerippte Beere in Indien und Malaysia. Malaysia ist auch das wichtigste Produktions- und Exportland. Doch auch in anderen tropischen und subtropischen Ländern werden die Bäume, die bis zu 15 Meter hoch werden können kultiviert. Bei angebauten Sorten werden aber diejenigen bevorzugt, die um die fünf Meter hoch werden. Nach sechs bis acht Jahren trägt der Baum eine durchschnittliche Ernte von hundert Kilogramm pro Jahr. Die Sternfrüchte werden geerntet, bevor sie reif sind und können bei etwa fünf Grad noch ca. fünf Wochen gelagert werden. Dabei verändert sich ihre Farbe von Grün auf Gelb bis Tiefgelb.

Verwendung:

Die Karambole, deren Schale aussieht, als wäre sie in Wachs getaucht, besteht zu etwa 90 % aus Wasser und enthält neben Kalzium und Eisen noch viel Vitamin A und C; sie wird roh gegessen und ist – aufgeschnitten – eine hübsche Dekoration für Desserts, Salate und Cocktails. Unreif schmeckt sie auch in pikanten Salaten sowie reif in Obstsalaten.

Saison, Einkauf und Qualität:

Die Karambole ist ganzjährig im Handel erhältlich, ihre Hauptsaison liegt jedoch zwischen Herbst und Frühwinter. Bernsteinfarbene Früchte mit braunen Spitzen sind reif und lecker; überreife Früchte haben große braune Flecken – Finger weg! Unreife Früchte sind grünlich bis grüngelb.

Aufbewahrung:

Reife Früchte können bei Zimmertemperatur etwa drei Tage lang aufbewahrt werden.

Sorten:

Generell wird nicht nach Sorten, sondern nach Anbauland unterschieden. Einige Sorten sind weniger säurehaltig. Eng verwandt mit der Karambole ist die Bilimbi. Die sehr viel kleinere Frucht ist ebenfalls in den Tropen beheimatet, aber nur leicht gerippt, gelb und durchscheinend; sie erinnert optisch ein wenig an eine Gurke und schmeckt herbsäuerlich und erfrischend. In ihrer Heimat werden Bilimbis zu Chutneys, Konfitüren und Säften verarbeitet.

Unser Video zur Küchenpraxis: Karambole und ihre Verwendungsmöglichkeiten.

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