Pitahayas

Ein bisschen unförmig und ungewöhnlich sieht die ovalförmige Exotin mit ihrer unebenen Schale aus. Die gelbe oder rote Drachenfrucht gibt’s in Gelb und Rot.

Pitahayas

Herkunft:

Die aus Mittelamerika stammende Pitahaya gehört zur Familie der Kakteengewächse und wächst an einem Kaktus mit langen Zweigen. Die Frucht ist oval bis eiförmig und ca. 10 cm lang. Auf der gelben Schale befinden sich kakteenartige Wülste und Stacheln, die vor dem Export entfernt werden Das geleeartige weiße Fruchtfleisch enthält – gleichmäßig verteilt – unzählige schwarze Samen, die man mitessen kann. Die rote Pitahaya hat weißes oder rotes Fruchtfleisch, ebenfalls mit kleinen schwarzen Kernchen. Im Gegensatz zu ihrer gelben Kollegin (die sehr aromatisch schmeckt und ein wenig an Mango, Ananas und Kiwi erinnert) ist sie eher geschmacksneutra und entfaltet ihr Aroma erst, wenn man sie mit Rum, Konfitüre oder Sirup mariniert.
Drachenfrüchte lassen sich ohne Probleme bei Zimmertemperatur lagern.
Die Pitahaya ist in den Tropen und Subtropen Südamerikas beheimatet. Das Hauptanbaugebiet ist Kolumbien, wo sie von der Küste bis in die Höhenlage angebaut wird. Kolumbien liefert sie von Dezember bis März und im Juli/August.

Verwendung:

Die Pitahaya besteht zu 90 Prozent aus Wasser, enthält viel Eisen, Kalzium, Phosphor und die Vitamine B, C und E. Sie ist nicht nur hübsche Deko für den Obstkorb, sondern vor allem frisch und gekühlt superlecker. Pitahaya längs aufschneiden und Fruchtfleisch auslöffeln. Oder Frucht schälen (wenn sie reif ist, lässt sich die Schale ganz leicht abziehen) und in Obstsalate, zu Käse, rohem Schinken und in süße Gerichte geben. Zu viel sollten Sie aber nicht davon essen, denn bei größerem Verzehr wirkt die Frucht verdauungsfördernd.

Saison, Einkauf und Qualität:

Die Früchte sind fast ganzjährig erhältlich und zwar von Dezember bis März und im Juli und August. Die roten Pitahayas kommen aus Vietnam, Thailand und Guatemala, die gelben aus Kolumbien. Die druckempfindlichen Früchte kommen meist einzeln verpackt in den Handel. Die gelben Sorten sollten rundum gelb sein, die roten Sorten sollten nicht schon zu weich sind, ein Daumendruck darf nur eine leichte Delle hinterlassen.

Aufbewahrung:

Bei Zimmertemperatur hält die Pitahaya einige Tage, kühl gelagert bis zu zwölf Tage.

Unser Video zur Küchenpraxis: Pitahaya und ihre Verwendungsmöglichkeiten.

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