Quark

Manche denken an Brustwickel, anderen hingegen kommt cremiger Käsekuchen, süße Quarkdesserts oder würziger Kräuterquark in den Sinn. Der Frischkäse ist ein wahres Allroundtalent.

Quark

Herstellung und Charakteristika:

Quark ist ein Frischkäse, also ein Käse ohne Reifung. Bei der traditionellen Herstellung wird pasteurisierte Milch durch Milchsäurebakterien und durch Lab (ein Gemisch aus Enzymen) gesäuert und dickgelegt, sodass sich die festen und flüssigen Bestandteile voneinander trennen.
 Die Molke (der flüssige Teil) wird durch Abtropfen in einem Tuch oder durch Zentrifugieren entfernt. Anschließend wird der Quark durch ein Sieb passiert und je nach gewünschtem Fettgehalt mit Sahne versehen. Quark ist die Vorstufe zum Hart- oder Schnittkäse dar. Bei der Käseherstellung wird dem Quark Wasser entzogen und man lässt ihn reifen. Quark ist sehr bekömmlich, leicht verdaulich und enthält viel hochwertiges Eiweiß und Kalzium (gut für Knochen und Zähne).

Die gängigsten Fettstufen:
Magerstufe: unter 10 % F. i. Tr.
Halbfettstufe: 20 %
 F. i. Tr.
Fettstufe: 40 % 
F. i. Tr.

In Österreich wird auch Quark mit verringertem Wassergehalt verkauft und heißt dann gepresster Topfen, Bauerntopfen oder Bröseltopfen.

Verwendung:

Quark wird für kalte und warme Gerichte verwendet. Mit Früchten wird er zum süßen Dessert, mit Kräutern zum Dip. Quark ist Hauptbestandteil des deutschen Käsekuchens (in den amerikanischen Cheesecake hingegen kommt Cream cheese, eine Art Doppelrahm-Frischkäse), gehört in den Quark-Öl-Teig, in viele Mehlspeisen oder einfach so aufs Brot.

Aufbewahrung:

In der Originalverpackung kann man Quark bis zum Verfalldatum im Kühlschrank lagern. Ist die Packung aber geöffnet, sollte er möglichst rasch verbraucht werden. Außerdem können Sie Quark auch bis zu drei Monaten tiefkühlen. Vor dem Gebrauch im Kühlschrank auftauen lassen und noch einmal gut umrühren.

Und hier finden Sie Rezepte mit Quark.

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