Ravioli

Zweilagige Teigquadrate, - halbkreise oder -dreiecke bilden die "Rahmenbedingungen" für die ligurische Spezialität, die mit Fleisch, Fisch, Käse oder Gemüse gefüllt ist.

Ravioli

Herkunft und Verwendung:

Erfunden wurden die gefüllten Nudeln vermutlich im Mittelalter und zwar ursprünglich als eine Art "Resteverwertung". Es gibt unzählige Rezepte für leckere Füllungen, herzhafte (z. B. Ravioli alla Genovese, gefüllt mit Kalbfleisch, Schweinebrust, Kalbshirn und -bries, Ei, Brotkrumen, Parmesan, Mangold, vielen Kräutern und Gewürzen) wie auch süße (z. B. kalabresische Ravioli, gefüllt mir Ricotta, Zimt und Pinienkernen, oder Seadas aus Sardinien, gefüllt mit Ricotta oder Pecorino und serviert mit Honig und Olivenöl).

Einkauf und Qualität:

Es gibt Ravioli frisch, getrocknet und in Dosen (ja, manche mögen das!). Am besten sind sie natürlich selbst hergestellt: Dazu wird der Nudelteig zu einem großen, dünnen Rechteck ausgerollt. Eine Hälfte des Teiges wird mit kleinen Portionen der Füllung belegt, die Zwischenräume mit Wasser oder verquirltem Ei benetzt. Danach wird die zweite Hälfte des Teiges darübergeklappt, in den Zwischenräumen angedrückt und mit einem Messer, Ravioli-Rädchen oder -Ausstecher geschnitten. Es gibt auch Ravioli-Formen, durch die die Füllungen gleichmäßig angeordnet und alle Ravioli gleichmäßig geschnitten werden.

Und hier finden Sie Rezepte für und mit Ravioli.

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